Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im April 2018 ein neues Zuhause gefunden haben

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Dante – endlich angekommen?

Dante

DanteDanteDiese Frage werden sich regelmäßige Besucher unserer Website in den vergangenen Monaten schon einige Male gestellt haben.

Ja, Dante, der inzwischen sechsjährige Siberian-Husky-Rüde, ist in seiner neuen Familie angekommen. Gerne hätten wir darüber das neue Frauchen selbst berichten lassen, aber dieses ist in genau diesen Monaten, in denen Dante in ihr Leben trat, ziemlich „gebeutelt“ worden und, auch um Dante gerecht zu werden, hatte ein Glücksfelle-Text für unsere Website nicht oberste Priorität. Wenn wir den ersten schriftlichen Bericht über Dante in seiner neuen Umgebung erhalten, werden wir ihn natürlich gerne weitergeben. Bis dahin bedanken wir uns ganz herzlich bei Dantes Frauchen dafür, dass sie trotz aller Schwierigkeiten zu Dante gehalten hat.

Dante

Wir wissen, dass Dante kein „einfacher“ Hund ist, sondern Zeit braucht, um Vertrauen aufzubauen und seine Unsicherheiten zu überwinden, und wir freuen uns, dass Dante nach über einem Jahr in unserer Station nun den „Absprung“ geschafft hat.

Vielen Dank an die neue Familie.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Riga – der „Rohdiamant“ entpuppt sich als verschmuste, katzenverträgliche Wasserratte

Riga

Die hübsche Siberian-Husky-Hündin Riga haben wir von einer anderen Tierschutzorganisation übernommen. Rigas Verhalten zeigte uns, dass sie in ihrem bisherigen Leben (sie ist im Dezember 2016 geboren) noch nicht viel kennen gelernt hatte. Trotzdem war Riga keine ängstliche Hündin, sondern lernbegierig, so dass ihr mit den richtigen Menschen an ihrer Seite alle Möglichkeiten offen standen.Riga Zum Glück hat Riga diese Menschen nun gefunden:

Riga„Hallo liebes Team der Nothilfe für Polarhunde,

nun ist es schon fünf Wochen, dass wir unsere Ria, Euch besser bekannt als Riga, zu uns nach Hause holen durften.

Riga

Sie hat sich wunderbar eingelebt, blüht jede Woche mehr zu einem super Hund auf und ist eine totale Schmusebacke geworden. Mit unserer Katze hat sie keine Probleme mehr, nur ab und zu klaut sie noch das Futter vom Katzenbaum, weil sie ja sonst wahrscheinlich verhungert. Sonst liegen sie manchmal schon zusammen auf dem Sofa und bestaunen sich gegenseitig.

RigaDas Alleinsein klappt auch schon ganz gut, da sie schon ab und zu eineinhalb Stunden alleine bleibt ohne rein zu pinkeln oder Deko zu klauen, was am Anfang extrem war; macht sie gar nicht mehr. Sie benimmt sich jede Woche besser, hat sich super an unseren Tagesablauf angepasst und ist eine extrem verschmuste Hündin geworden. Sie ist schon fast stubenrein, nur ab und zu passieren noch kleine Unfälle, die aber meistens an uns liegen, da wir nicht aufmerksam waren.

Draußen hat sie auch schon ein paar Hundekumpels gefunden, mit denen sie rumtobt und spielt. Sie lernt sehr schnell, so dass sie auch schon ab und zu frei laufen darf, was sie sehr genießt. Nun, wo es endlich warm wird, darf sie auch ins Wasser, was sie natürlich sehr, sehr liebt, vor allem ins tiefe Wasser geht sie sehr gerne und hüpft dann herum wie ein Geißbock vor lauter Freude. Sie ist eine tolle lernbegeisterte, liebenswerte, verschmuste ruhige Hündin, die zwar manchmal versucht, ihren sturen Husky-Kopf durchzusetzen, aber nie aggressiv dabei wird, sondern sich eher einfügt, damit sie an ihre heißbegehrten Leckerchen kommt. Wir sind sehr froh, sie bei Euch gefunden zu haben und würden sie niiiiiiiiiiiiiiiie mehr hergeben. Danke für so eine tolle Hündin, die es verdient hat, ein tolles Hundeleben führen zu dürfen, was wir ihr hoffentlich geben können.

Danke nochmals für diese super Ria von Euch; macht weiter so und dass Ihr noch viele Hunde vermitteln könnt.

Mit freundlichen Grüßen

Familie M.“

Wir freuen uns sehr, dass Ri(g)a bei Ihnen, liebe Familie M., ihren Platz fürs Leben gefunden hat und alles nachholen kann und darf, was ihr bisher verwehrt geblieben war. Wir wünschen Ihnen, Ria und der Samtpfote weiterhin viel Freude mit- und aneinander und eine lange gemeinsame Zeit.

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Inuk – der fröhliche Jungspund macht nun die Alpen unsicher

Der gerade mal zehn Monate alte Husky-Mix-Rüde Inuk hatte so jung schon sein Zuhause verloren, weil sein voriger Besitzer ihm aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr gerecht werden konnte. Inuk ist er ein unkomplizierter, fröhlicher Husky-Junge, der allen in der Station den Kopf verdreht hatte. Zum Glück musste er nicht lange auf eine neue Familie warten: Inuk

„Hallo an alle von der Nothilfe für Polarhunde,

seit dem 8. April lebt Inuk nun mit meinem Mann Onni und mir in der Schönau bei Berchtesgaden.

Inuk beim SpielEr hat sich super schnell und gut eingelebt und wir drei sind ein "Herz und eine Seele". Inuk ist ein wunderbarer Hund, er ist freundlich zu allen Menschen (auch Kindern) und freut sich immer, einen Artgenossen zu treffen, egal ob Hündin oder Rüde .... Er spielt und tobt mit allen und ist niemals von sich aus aggressiv, wehrt sich aber, wenn er angegriffen wird, auch besonders von kleinen Hunden.

Er genießt den Garten, seine Spielzeuge und Knochen, aber Gassigehen auf den vielen Spazierwegen gleich von der Haustüre aus steht hoch im Kurs. Wir gehen sehr viel mit ihm raus (jeden Morgen vor 6 Uhr, besonders jetzt, wo es so heiß wird untertags, für mindestens eine Stunde ) und ein bis zwei Stunden mindestens am Abend. Wenn möglich auch ein- bis zweimal dazwischen.

Er geht gut an der Leine (er darf nicht ohne raus!!), aber manchmal überkommt den Jungspund die Lebenslust, und er springt und zieht und freut sich, rennt kreuz und quer der "Nase" nach. Aber das wird immer besser, und er folgt auch schon recht gut. (Ich liebe meinen Canicrossguertel, und Inuk liebt es zu ziehen.)

Nur mit Katzen und Kleintieren wie Hasen etc. müssen wir höllisch aufpassen, er jagt sehr gerne, da ist er ganz rassentypisch! Aber er hat auch schon sehr viel gelernt. Er ist superclever und hört sehr gut auf seinen Namen, er macht Sitz auf Kommando und wartet meistens am Rand, bevor er auf Kommando über die Straße geht.

Es gab nie ein Problem mit ihm, weder am Tag noch in der Nacht .... er ist absolut stubenrein. Er bellt sehr wenig, und außerdem ist er ein sehr manierlicher Esser.Inuk spielt

Inuk ganz entspanntInuk ist ein außergewöhnlicher Hund, den wir in kürzester Zeit sehr liebgewonnen haben, und wir fühlen, dass er sich auch sehr wohlfühlt mit uns. Er ist sehr, sehr verschmust, aber fordert auch viel Unterhaltung, Zuwendung und liebt es, kleine Aufgaben zu meistern ( wie "Warten!", bevor er sein Leckerli holen darf).

Er sitzt auch schon meistens brav im Restaurant oder Biergarten unter dem Tisch. Wenn ein Fellnasen-Kollege vorbeikommt, ist er halt recht aufgeregt, und das finden wir in seinem Alter sehr normal. Autofahren ist eine seiner Lieblingsbeschäftigungen und Warten im (kühlen!)Auto ist kein Problem.

Ein großes Problem allerdings hatte er mit Bürsten. Wir wollten gleich am Anfang seine "Unterwolle" rausbürsten und er hatte absolute, wirklich absolute! Panik, als er die Bürste sah!! Damit muss jemand ihm ziemlich wehgetan haben, glauben wir. Inzwischen haben wir geduldig mit ihm jeden Tag und mit einer weichen Plastikbürste trainiert, und seit ein paar Tagen scheint er anzufangen, es zu genießen, und wir bekommen viel von der Unterwolle heraus. Er hat ein sehr schönes Fell inzwischen.

Gestern waren wir bei der Tierärztin, einfach mal, um uns vorzustellen. Er wurde gewogen (20,5 kg) und bekam Leckerlies, sodass er Tierarzt nicht mit Schlechtem oder Schmerzen automatisch verbindet.
Insgesamt sind wir absolut glücklich, dass wir Inuk haben dürfen, und wir können uns ein Leben ohne ihn nur mehr schwer vorstellen.

Er ist ein außergewöhnlich intelligenter und liebenswerter Zeitgenosse, der Hunde und Menschen liebt und das auch zeigt. Am wohlsten fühlt er sich, wenn "seine" Menschen bei ihm sind, geht einer raus, will er sofort wissen, wohin.

Er hatte von Anfang an sehr gute Manieren und ist lernbegierig und möchte gefallen. Er liebt es, gelobt zu werden und ist sehr unglücklich, wenn er mal geschimpft wird, wenn mal was danebengeht, aber das kommt sehr, sehr wenig vor.

Inuk

Wir schicken liebe Grüße aus den Alpen und werden Ihnen immer wieder einmal einen kurzen Bericht oder Fotos von Inuks Abenteuern schicken.

Elisabeth, Onni und Inuk“

Dann freuen wir uns jetzt schon darauf, von Inuk wieder zu hören, und bedanken uns, dass Sie uns an seiner weiteren Entwicklung teilhaben lassen. Ein noch herzlicheres Danke dafür, dass Sie Inuk so liebevoll und geduldig aufgenommen haben und ihm ein Zuhause „für immer“ geben.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Lee (ehemals Ilva) – das Engelchen mit den verrutschten Flügelchen

Lee

LeeEine schönere Erklärung für einen Hund mit apart großen Ohren haben wir noch nie gehört. „Übrigens machen ja ganz viele Gerüchte bezüglich der etwas zu groß geratenen Ohren von Lee die Runde. Aber es ist ganz einfach! Der liebe Gott wollte eigentlich ein Engelchen basteln. Dabei war er allerdings von seinem Tagwerk (hat ja auch mega viel auf dem Erdball zu tun) etwas müde. Da sind ihm einfach die Flügelchen etwas verrutscht, und Lee ist entstanden. Und mit den verrutschten Flügelchen ist das Engelchen dann direkt in das Herz von Blue und mir geflogen.“ So schreibt das Frauchen. Dieses „Engelchen“ hatten wir als einjährige, absolut friedfertige und lebenslustige Husky-Mix-Hündin Ilva in der Vermittlung – nur drei Wochen nach ihrer Vermittlung ist sie aus ihrem neuen Rudel nicht mehr wegzudenken: Blue und Lee

„Liebe Nothilfler,

nun ist die kleine Lee (ehemals Ilva) fast drei Wochen hier und gar nicht mehr wegzudenken.

Das Wichtigste zuerst: Sie versteht sich MEGA gut mit Blue! Die zwei spielen, bis der Arzt kommt! Und wenn sie nicht spielen, ist gemeinsames Chillen und Abhängen angesagt. Zu zweit alleine bleiben, ist überhaupt kein Problem.

Obwohl Lee nicht im Haus gelebt hat, gab es lediglich zwei Pfützchen zum Aufwischen, und bis auf einen Teppich, den sie etwas „umdesignd“ hat, ist alles heil geblieben. Nur Spielekuh, Elichbär und Maus (drei Stofftiere) müssen öfter mal in die plastische Chirurgie.

Draußen wird Lee langsam ruhiger, und man fällt nicht mehr dauernd über das Hibbelchen. Mit etwas Üben sollte es auch an der kurzen Leine noch bald etwas besser gehen. Ich weiß ja nicht, was in dieser gelungenen Mischung steckt, aber ein Arbeitshund ist wohl drin! Perfekt für uns! Sie hat Spaß an Übungen, die das Miteinander fördern. Beim Mantrailing – sie hat denTrainingsplatz meiner verstorbenen Laika – bekommen – war sie mit Begeisterung dabei und hatte nach zwei Mal den Bogen raus, um was es geht. Sehr schön, da wir im Herbst Mantrailing-Urlaub auf Fehmarn und in Trier gebucht haben.Lee und Blue

Im Sommer darf sie auch den für Laika gebuchten Platz bei einem Seminar einnehmen. Im Mai kann sie aber auch einmal Agility ausprobieren. Möglich, dass sie sich dafür ebenfalls begeistert. Und ein weiteres Highlight wartet in dem Wonnemonat auf sie! Lee wird den Physiotherapeut besuchen. Ab und an gönne ich meinen Hunden diesen Luxus. Muskeln werden gelockert, und die Knöchelchen gerade gerückt. Blue schläft dabei immer ganz entspannt ein. Lee wird den Physiomann vermutlich mit viiielen Küsschen überschütten (das macht sie bei Menschen gerne und ausgiebig).

Ich freue mich schon sehr auf die vor uns liegende Zeit. Langweilig wird es wohl nicht! Lee macht einfach nur Spaß und Freude. Ich möchte sie nie mehr missen. Anbei noch ein paar Bilder zum Schauen.

Liebe Grüße
A. S. mit Blue und Lee“

Liebes Lee-Rudel, das klingt nach ganz viel „Action“ – genau das, was so ein Jungspund wie Lee braucht. Aber vor allem klingt es nach gaaaaanz viel Liebe und viel Nachdenken darüber, was das hündische Familienmitglied braucht und selber wünscht. Daraus sind Hundeträume gemacht. Ganz lieben Dank, dass Sie Lee ermöglichen, ihren Traum zu leben.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt