Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Februar 2018 ein neues Zuhause gefunden haben

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Majana: „Ein Kofferraum – da muss ich rein.“

Majana

MajanaMajanaDie neunjährige Malamute-Hündin Majana war zusammen mit ihrem langjährigen Weggefährten Baku zu uns gekommen, weil die ehemaligen Besitzer die beiden beim Umzug nicht mitnehmen konnten. Majana und Baku hatten dort Familienanschluss, sind gut erzogen, freundlich zu Menschen und verträglich mit Artgenossen. Kein Wunder, dass sich Zweibeiner auf der Suche nach vierbeinigem Familienzuwachs sofort in Majana verliebten. Und Majana offensichtlich auch in die Zweibeiner, denn nur zu gerne ist sie in den Kofferraum gesprungen und mit diesen Menschen mit gefahren. Die ersten Wochen in ihrem neuen Zuhause schildert Majana so:

"Ein Kofferraum – da muss ich rein.

Majana

Aber fangen wir am Anfang an. Neulich haben mich zwei ganz liebe Menschen besucht. Die schienen mich zu mögen und sind schon bald wieder gekommen. Dann kam so ein blöder Tag, wo alle Gassi gehen durften, und ich musste alleine zurückbleiben. Das fand ich anfangs nicht gut. Bald kamen aber die netten Menschen zurück, und der Tag wurde besser, am Ende musste ich nicht mal mehr in den Zwinger zurück und durfte mit ihnen mitfahren.Majana

Das Ganze ist jetzt vier Wochen her, und ich bin glücklich in meinem neuen Zuhause angekommen. Zugegeben, der Start war etwas holprig. Anfangs habe ich meine Freunde und mein letztes Heim schon vermisst und habe meiner Trauer lautstark Gehör verschafft.        Majana    

Aber da war noch etwas anderes. Nicht nur Trennungsschmerz…. Au Backe, da war was Fieses an meinem Zahn. Bis die das mal verstanden haben. Ich musste sogar hungern, weil ich nicht mehr beißen konnte. Und dann schleppen die mich gleich wieder weg in so einen komischen weißen Raum mit fremden Leuten. Die wollten alle was von mir und haben an mir rumgespielt. Ich fand das gar nicht gut, wurde aber plötzlich sehr müde, und als ich wieder aufgewacht bin, fehlt mir doch glatt ein Zahn. Naja, aber irgendwie war es dann doch besser, mittlerweile vermisse ich ihn nicht einmal mehr.

Majana

Wo dann alle Schmerzen hinter mir lagen, konnte ich endlich anfangen, mein neues Heim und die netten Menschen so richtig zu genießen. Die haben auch sehr schnell kapiert, dass mir Bauchmassagen sehr gut gefallen. Ich darf jeden Tag ganz viel raus und habe auch schon die ersten Freunde gefunden. Hier in der Gegend gibt es ganz viele Wälder zu erkunden und schöne große Wiesen zum Rennen. Ein richtig gutes Hundeleben.Majana

Leider ist nicht alles so toll, zumindest noch nicht. Es gibt da so ein Menschending, das nennt sich „Stadt“. So richtig kapier ich den ganzen Trubel noch nicht. So viel Lärm und Licht, wie soll man denn da in Ruhe spazieren gehen? Das macht mich immer ganz fuchsig, und letztens musste mein Körbchen dran glauben. Das fanden meine beiden Menschen nicht so lustig. Ich lerne aber schnell, mich an diese Stadt zu gewöhnen, damit mein verbliebenes Kissen noch eine Weile erhalten bleibt.

Wir sind schon ein richtig eingespieltes Team. Ich muss nur noch lernen am Wochenende auszuschlafen. Dann darf ich schon bald wieder in den Kofferraum und ab ins nächste Abenteuer."

Und die Majanas Menschen schreiben:

"Hallo liebes Polarhunde-Team und Fellnasenliebhaber,

wir, die oben benannten Menschen, freuen uns sehr, dass Majana bei uns einziehen durfte. Nach den kleinen Startschwierigkeiten haben wir einen richtig tollen Hund bei uns. Sie ist gut erzogen, sehr umgänglich mit Menschen und überwindet ihre anfängliche Scheu Fremden gegenüber recht schnell. Wir möchten unseren Sonnenschein nicht mehr missen und arbeiten mit viel Freude an den letzten kleinen Baustellen. Sie ist unser erster Hund und hat unseren Wunsch und unsere Vorstellungen voll erfüllt. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich beim Team der NfP für die Beratung und Unterstützung bedanken. Dank Euch ist unsere Familie um ein wertvolles Mitglied gewachsen.

Majana

Viele liebe Grüße und einen kräftigen Heuler aus dem Kinzigtal senden
Majana und ihre neue Familie"

Und wir bedanken uns bei der Familie, dass Sie Majana so liebevoll aufgenommen haben, und wünschen Ihnen eine lange glückliche gemeinsame Zeit.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Dana und Fenja – gemeinsam ins Glück

Dana und Fenja

Durch eine schon seit vielen Jahren mit uns befreundete Hundeschule wurden wir durch einen Flyer auf das Schicksal der Islandhündinnen Dana und Fenja aufmerksam: Ihre Menschen wollten auswandern – ohne die beiden. Um den zwölfjährigen Mädels die Abgabe in ein Tierheim zu ersparen, nahmen wir direkt Kontakt zu der Familie auf und boten an, Dana und Fenja zu übernehmen. Natürlich wünschten wir den beiden langjährigen Weggefährtinnen, dass sie gemeinsam ein neues Zuhause finden würden. Aber wir machten dies nicht zur Bedingung, denn wir dachten, es würde nicht leicht werden, Menschen für die beiden Oldies, Fenja sogar blind, zu finden. Wie schon so manch einer unserer Schützlinge sorgten aber auch diese beiden trotz ihres Alters noch recht quirligen und aufgeweckten Mädels für eine Überraschung: Bereits nach ein paar Tagen meldete sich Menschen, die die beiden in ihre Familie – neben den Zweibeinern zwei Islandhunden und Islandpferden – aufnehmen wollten. Der weite Weg von Köln auf die Schwäbische Alb schreckte nicht ab, das Kennenlernen verlief positiv, und so durften die Mädels die Rückreise mit antreten. Auch der erste Bericht aus ihrem neuen Zuhause klingt äußerst positiv:

Hallo liebes Nothilfe-Team,

hier die ersten Tage mit Dana und Fenja:

Die Islandhunde, alt und neuDana und Fenja im GlückAm 04.02.2018 war es endlich soweit. Bewaffnet mit einer großen Kanne Kaffee, der im Übrigen von Köln bis Lohmar reichte, machte ich mich, noch ziemlich schlaftrunken, auf den Weg auf die Schwäbische Alb, um Dana und Fenja, die beiden Islandoldies, endlich abzuholen. Zwei Blitzerfotos und diverse Stunden später lernte ich die beiden Hunde kennen. Allerdings fanden diese meine Tasche mit den Leckerlis deutlich interessanter als mich. Na ja, essen können Islandhunde immer und überall, und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.

Nach einer kleinen Kennenlernphase, wobei sie unter anderem auch unseren Rüden Nic trafen, der mich die ganze Strecke begleitet hatte, haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Glücklicherweise war es nicht mein Auto, mit dem ich unterwegs war, denn ich erhielt dabei das dritte Blitzerfoto dieses ereignisreichen Tages. Hat schon einmal jemand den Tripleblitz auf der Fahrt nach Burladingen und wieder nach Hause geschafft? So habe ich doch eine bleibende Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag.

Dana und Fenja lagen gemütlich zusammengerollt in ihrer Box auf der Rückbank, Nic schlief neben mir auf dem Beifahrersitz, und ich fuhr. Zuhause angekommen haben wir sie zum Lösen erst einmal die Straße hoch und runter geführt, vorschriftsmäßig an der Leine, dann unsere Islandhündin Solveig dazu geholt und sind danach mit allen ins Haus.

IslandhundDas angebotene Futter wurde von allen eingeatmet, Fenja war allerdings mit Abstand die Schnellste. Sie könnte jedes Wettfressen gewinnen. Die erste Nacht verlief ereignislos. Beide haben es sich auf der von der Auffangstation mitgebrachten Decke gemütlich gemacht. Natürlich waren sie noch etwas unruhig. Wenn wir uns bewegten, schreckten sie hoch oder sprangen zur Seite, sie wurden aber mit ihrem Stress fertig. Vielleicht halfen bei der Stressbewältigung auch die tausend Streicheleinheiten, die sie einforderten.

Am Montag haben wir sie dann zum ersten Mal auf das Stallgelände geführt. Die blinde Fenja lässt sich hervorragend durch Stimme lenken, läuft Treppen hoch und runter, geht dem Traktor aus dem Weg, wenn er hupt, und ist inzwischen soweit orientiert, dass sie sogar ein kleines Galöppchen wagt.

Bei einem unserer ersten Spaziergänge schmissen sich beide auf die Wiese und wälzten sich ausgiebigst, zerrten große Stöcke hinter sich her und hatten einfach nur Spaß.Islandhunde

Als Rudel müssen sie sich noch neu orientieren. Allerdings ist auch das bei Islandhunden in der Regel ein Kinderspiel, da sie zwar große Kläffer vor dem Herrn, aber keine Kämpfer sind.

Ich hoffe bzw. ich glaube vielmehr, dass beide hier ganz zufrieden sind und irgendwann auch glücklich werden.

B. und A. K.-M.

 

Wir sind ganz sicher, dass Dana und Fenja unter dieser liebevollen Begleitung und zusammen mit ihren beiden Kumpels in dieser Familie und auf dem Hof glücklich werden – oder es schon sind. Wir wünschen dem ganzen Rudel eine lange glückliche Zeit und viel Spaß miteinander.

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Yumiko – im vorigen Leben vernachlässigt, jetzt mit Freudentränen willkommen geheißen

Yumiko

Die zehnjährige American-Akita-Hündin Yumiko stammt aus einer Beschlagnahmung wegen Vernachlässigung. Zehn Jahre und ein Akita – wir erwarteten nicht, dass Yumiko uns „aus den Händen gerissen“ werden würde. Aber eine Familie, bei der es passt, reicht ja. Und so konnte Yumiko - optisch ein richtiggehender „Hingucker“ - Menschen auf sich aufmerksam machen, die wegen zweier anderer Bewohner in die Station gekommen waren. Beim ersten Gassigehen machte Yumikos ganzes Verhalten, ihre Umgänglichkeit, Zurückhaltung, aber auch ihre Souveränität, mächtig Eindruck auf diese Menschen, und so fiel der Entschluss der Familie schnell und einstimmig: „Yumiko soll nach fast sieben Jahren ohne Hund unser neues vierbeiniges Familienmitglied werden.“ Eine Entscheidung, die nicht bereut wurde: Yumiko

Yumiko„Hallo liebes Team der Nothilfe für Polarhunde,

hier unser Bericht über die vergangenen Wochen mit Yumiko.

Den Weg nach Gauselfingen haben wir eigentlich wegen zweier anderer Fellnasen angetreten. Doch in unserem ersten intensiven Gespräch vor Ort wurde unsere Aufmerksamkeit auf Yumiko geleitet. Der erste Spaziergang mit ihr offenbarte sehr schnell ihre ruhige, sehr souveräne, gelassene Art, sich an einer Leine den Zweibeinern zu zeigen. Beim zweiten Besuch, drei Tage später, präsentierte sie sich durch einen so großen Vertrauensvorschuss, dass wir uns mächtig beeindruckt und nachdenklich auf den Nachhauseweg machten.

Zuhause angekommen war unsere Entscheidung längst gefallen, ohne dies wirklich beschlossen zu haben. Nur wenige Tage danach konnten wir uns wieder auf den langen Weg nach Gauselfingen machen, um Yumiko abzuholen. Hierfür möchten wir uns bei dem Team und den beteiligten Personen bedanken, dass der Abholtermin so unkompliziert festgelegt werden konnte.

Tags darauf kullerten die Tränen bei den großen Kindern, da nach fast sieben Jahren ohne Hund nun die Zeit wieder reif war für ein neues Familienmitglied. Yumiko wurde begeistert von allen aufgenommen, und sie genoss es, beziehungsweise genießt es richtig, dass sie nun die Hauptrolle spielt.

Ohne nennenswerte Probleme und völlig geräuschlos verliefen die ersten Tage. Um ihr das Einleben möglichst gut und einfach zu gestalten, bekam sie das gleiche Futter wie in der Station, und wir hielten uns bis heute an feste Zeiten zum Spazierengehen. Dieses hat aber auch den Nachteil, dass man nun nach ein paar Wochen z. B. am Wochenende morgens nicht eine Stunde länger als sonst ausschlafen kann, ohne dass man von einer warmen Hundezunge im Schlafzimmer aufgesucht und so lange abgeschlabbert wird, bis alle wach und aufgestanden sind. Anfangs merkten wir sehr, dass unsere Seniorin nicht zu stark überfordert werden durfte. Die täglichen Touren mussten anfänglich verkleinert werden, da sie morgens die müden Glieder kaum noch in Bewegung brachte und ab 18.00 Uhr völlig ermüdet einschlief.Yumiko

Um die dominante ältere Dame beim Auslauf führen zu können, bedarf es einer absolut souveränen und konsequenten Haltung, wenn uns andere Hunde begegnen. Wird diese Haltung beim Spazierengehen jedoch nur für einige Minuten aufgegeben, übernimmt sie sofort selbst die Führung. Was die Leinenführigkeit angeht, die Beherrschung einiger Grundkommandos und das Alleinebleiben, sind wir sehr positiv überrascht. Jedoch ist die Eigensinnigkeit dieser Rasse sprichwörtlich für Yumiko selbst.

Innerhalb der vergangenen Wochen zeigte sie nur einmal Futterneid. Nach diesem Vorfall zogen wir uns nach dem Abstellen des Futters zurück, so dass sie alleine und in Ruhe ohne unsere Anwesenheit fressen konnte. Seitdem gab es keine einzigen Anzeichen mehr für Futterneid.

Als sich Yumiko vermehrt dem morgendlichen Spaziergang verweigerte, Gras und die Blumenerde aus unseren Blumentöpfen gefressen hatte und ihr Futter nicht mehr anrührte, war ein Besuch bei unserem Tierarzt leider unumgänglich. YumikoNach gründlicher Untersuchung stellte sich heraus, dass sie erhebliche Mengen an Magensäure produzierte und die Milz vergrößert war. Eine nicht unbekannte Diagnose für unseren Tierarzt, der uns berichtete, dass dies bei älteren Hunden häufig vorkäme, wenn sie durch Veränderungen in ihrem Alltag (z. B. neues Zuhause) Stress verarbeiten müssten. Also wurde unser Mädchen anschließend mit Medizin versorgt, die dafür sorgte, dass sie nach nur zwei Tagen wieder eine agile Akita-Seniorin wurde. Beim Tierarzt verhielt sie sich so tapfer und vorbildlich, dass sie die ganzen Untersuchungen ohne Murren und ohne einen Laut über sich ergehen ließ.

Yumiko bereitet uns allen sehr viel Freude, und wir sind froh, dass sie ein fester Teil unserer Familie geworden ist. Wir wissen nicht, was Yumiko so alles in ihrem Hundeleben widerfahren ist, aber durch unsere tägliche Arbeit mit ihr erhalten wir Schritt für Schritt eine sehr nette, liebevolle, aufgeschlossene und treue Begleiterin, die wir nicht mehr missen mögen.

Viele Grüße von Yumiko und uns allen aus dem Saarland an das gesamte Team

G. F. „

Nun wissen wir unser Akita-Mädel in den besten Händen. Mach’s gut, Yumiko, genieße Dein neues Leben und lass ab und zu von Dir hören! Wir bedanken uns bei der Familie für die herzliche Aufnahme von Yumiko und wünschen allen eine schöne gemeinsame Zeit.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde, Freudenstadt e. V.


Angel – einen passenderen Namen hätte man nicht finden können

Angel

Die im Oktober 2015 geborene Husky-Hündin Angel wurde aus Zeitmangel abgegeben. Sie ist ein wohlerzogenes und freundliches Husky-Mädel, und so schaffte sie es nicht einmal als Vermittlungskandidatin auf unsere Website. Schon beim ersten Gassigehen mit Interessenten konnte sie diese voll von sich überzeugen. Ihre Menschen haben diese schnelle Entscheidung nicht bereut: Angel

„Liebes Nothilfe-Team,

drei Wochen sind nun vergangen, seit wir Angel bei Euch abholen durften. Schon beim ersten Gassigehen rund um die Auffangstation haben wir unseren Engel ins Herz geschlossen. Ihr ruhiges und gutmütiges Wesen gegenüber den Menschen und ihresgleichen ist eine wahre Freude. Kein Knurren oder Bellen, neugierig und mit nötiger Zurückhaltung bei Unbekanntem macht das Spazierengehen mit ihr richtig Spaß. Gerne steckt sie dabei ihre Nase in ein Mäuseloch oder gräbt auch schon mal ein Loch im Mäusegang. Leider auch im Garten zwischen den Blumenbeeten.

Angel scheint eine besondere Beziehung zu Pferden zu haben, die sie ohne Scheu Nase an Nase beschnuppert.

Sie ist sehr anhänglich und folgt einem meist auf Schritt und Tritt. An der langen Leine hört sie schon gut auf Kommandos. Die Kinder nehmen sie mit zum Joggen, was ihr sichtlich Freude bereitet, und anschließend legt sie sich zufrieden auf ihre Decke im Wohnzimmer. Angel

Abends wartet sie schon, um mit uns gemeinsam zu Bett zu gehen. Sie legt sich dann in ihren Korb am Bettende und schläft selig bis zum Morgen. Schlafen wir zu lange, weckt sie uns mit einem Nasenstubser.

Nach zwei Jahren ohne Hund hat sich das Warten gelohnt, und wir sind glücklich, dass wir nun Angel gefunden haben. Dafür möchten wir uns beim ganzen Team der Nothilfe bedanken.

Mit besten Grüßen an das ganze Team

Familie F. „

Wir freuen uns sehr, dass die junge Angel nun ein ausgefülltes und aktives Leben als vollwertiges Familienmitglied führen darf und wünschen eine lange glückliche gemeinsame Zeit.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Loki (jetzt Inuk) zog ein, und alle sind glücklich

Der siebenjährige Siberian-Husky-Rüde Loki hatte das Pech, bei den (für ihn gesehen) „falschen“ Menschen gelandet zu sein – die Chemie, insbesondere zwischen ihm und dem Frauchen, stimmte nicht, was letztendlich in einen Beißvorfall und dann zur Abgabe führte. Dabei ist Loki alles andere als ein aggressiver Hund, im Gegenteil, er ist freundlich – bei den „richtigen“ Menschen. Vielleicht ein Hund, der ein bisschen verunsichert, ein bisschen misstrauisch ist, einer, der ein bisschen Zeit braucht, um sich zurecht zu finden. Und einer, der Menschen braucht, bei denen die Chemie stimmt, damit er sich an ihnen orientieren kann. Diese scheint Loki ganz offensichtlich in seiner neuen Familie gefunden zu haben, denn dort (wo er jetzt Inuk heißt) gibt er sich anhänglich, verschmust, neugierig – eben wie ein typischer Husky. Loki, jetzt Inuk

„Vor circa drei Wochen ist Loki (jetzt Inuk) bei uns eingezogen. Innerhalb der ersten zehn Minuten hat er sich seinen Platz bei uns auf der Couch ausgesucht. Dies ist nach wie vor sein Lieblingsplatz, wo er nach den Spaziergängen stundenlang verweilen kann.

Inuk

Inuk überrascht uns mit seiner liebenswerten Art jeden Tag aufs Neue. Er ist sehr verschmust und anhänglich, geht neugierig auf Menschen zu und genießt es, neue Bekanntschaften zu machen. Sein „Knurren“ erleben wir nur beim Spaziergehen, wenn er seinen Duft verteilt. Inuk

Der erste Ausflug mit Schleppleine war eine weitere Überraschung. Nach kurzer Zeit zog er diese über den Boden und blieb schön in unserer Nähe. Bei einer kleinen Spielrunde mit einer Malamutehündin und einer Bernhardinerhündin konnte Inuk sich ohne störende Leine einmal „frei“ bewegen und sich auspowern.

Inuk

Wir sind sehr glücklich, Inuk bei uns haben zu dürfen.

Vielen herzlichen Dank an das gesamte Team für die Betreuung und Unterstützung.

M. M.“

Und wir sagen herzlich Danke, dass Sie, liebe Familie M., Inuk trotz seiner „Vorgeschichte“ so unvoreingenommen angenommen haben. Es freut uns sehr, dass Inuk bereits nach der kurzen Zeit deutlich zeigt, dass Sie offenbar die „richtigen“ Menschen für ihn sind, und dass auch Sie glücklich mit Inuk sind. Wir wünschen der ganzen Familie eine lange glückliche Zeit miteinander.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V.