Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im März 2018 ein neues Zuhause gefunden haben

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Red Damon und Red Yukon – die roten Brüder durften gemeinsam ins Glück ziehen

Red Yukon und Red Damon

Die eineinhalbjährigen Brüder Red Damon und Red Yukon kamen wegen eines Todesfalls in der Familie zu uns. Bis dahin hatten die beiden offensichtlich ein schönes Leben, denn sie sind freundlich, offen, neugierig und mit allen üblichen Alltagssituationen vertraut. Altersgemäß sind sie noch etwas stürmisch – zum Glück, denn so konnten sie auch im Sturm das Herz einer Familie erobern – ja, richtig, beide zusammen ein und dieselbe Familie! Red Damon und Red Yukon durften als „Doppelpack“ die Station verlassen, obwohl wir sie nicht als Doppelpack in der Vermittlung hatten. Ein seltenes Glück – für die beiden und für uns. Red Damon und Red Yukon

"Hallo Nothilfe für Polarhunde Burladingen/Gauselfingen,

als wir Yukon und Damon geholt haben, war es ein schönes Gefühl, den beiden ein neues Zuhause zu geben.

Die Fahrt war sehr angenehm, es lief alles ok, bis wir sieben Kilometer vor ihrem neuen Zuhause waren. Denn auf einmal haben wir alle gehört, wie Yukon auf einmal sich übergeben musste. Als wir vier Kilometer vor dem neuen Zuhause für die zwei waren, ist Papa ausgestiegen und ist mit den zwei erst einmal eine Runde gegangen. Sie haben sich ziemlich schnell wohlgefühlt, denn sie haben sich direkt auf ihre neuen Decken gelegt. Und haben erstmal im Garten ein bisschen rumgegraben.Red Damon und Red Yukon

Damon war mit dem ganzen Kopf in der Erde drin, und Yukon stand daneben und hat ihm zu geguckt. Papa geht jeden Morgen und jeden Abend mit den zwei Gassi. Am Abend gehe ich immer mit. Erst haben wir es immer so gemacht, dass Papa Damon hat und ich Yukon, aber Papa hat dann immer noch eine Leine zwischen ihm und Yukon gemacht, damit er nicht so zieht. Inzwischen kann ich auch schon alleine mit Yukon gehen, er ist es auch schon gewöhnt, dass ich ihn nehme und Papa Damon. Am 28. April gehen ich und Papa und die zwei ein ganzes Wochenende auf eine Hundeschule in Thüringen.

Papa hat es schon ausprobiert, mit einem einzeln Fahrrad zu fahren; das hat gut funktioniert.

Wir hoffen bei Ihnen läuft alles ok und wünschen Ihnen Frohe Ostern.

Red Damon und Red Yukon

Liebe Grüße
Familie K."

Wir freuen uns sehr, die beiden „Jünglinge“ verwöhnt und ausgelastet zu wissen und wünschen dem ganzen „Rudel“ viel Spaß bei all ihren gemeinsamen Abenteuern.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Simba – jetzt darf er alles nachholen

Simba

Der achtjährige Siberian-Husky-Rüde Simba wurde von privat abgegeben; wie er dort gelebt und was er erlebt hat, wissen wir nicht. Viel schien er nicht zu kennen, aber er zeigte sich sehr lernwillig und anhänglich und war immer schwer enttäuscht, wenn wir das Gehege wieder verließen.Simba beim Spaziergang Wir sind deshalb sehr froh, dass Simba nun eine Familie hat, in die er voll integriert ist und wo er alles erleben darf, was ihm bislang vorenthalten wurde – Streicheleinheiten inklusive. Der erste Bericht zeigt, dass Simba sich offensichtlich in dieser Familie sehr wohl fühlt:

„Hallo liebes NfP-Team,Simba

eigentlich hatten wir uns einen anderen Hund ausgeguckt. Da dieser bei unserem Anruf aber schon vergeben war, haben Sie uns Simba ans Herz gelegt. Kurzentschlossen sind wir dann am 2. Februar vom Ruhrgebiet auf die Schwäbische Alb gefahren und haben uns nach einer Gassirunde mit Simba sofort in ihn verliebt. An diesem Wochenende war schon klar, das ist unser Hund. Wir planten unseren Urlaub, damit Simba sich an uns und seine neue Umgebung gewöhnen konnte. Zwei Wochen später haben wir ihn dann abgeholt.

Der Urlaub ist nun rum, und Simba hat sich sehr gut eingelebt. Er liebt sein ganzes Rudel im Haus (sein Frauchen und Herrchen und dessen Eltern). Von seinen täglichen Streicheleinheiten kann er nicht genug bekommen, die fordert er manchmal auch lautstark ein.

Simba

SimbaMorgens bleibt er jetzt gut alleine und freut sich jedes Mal sehr, wenn sein Herrchen mittags wiederkommt. Am Nachmittag ist immer eine große Runde angesagt mit Herrchen und Frauchen. Simba liebt es, immer wieder neue Wege zu entdecken, und kann auch schon mal einen Gang zulegen. Allerdings scheint er nicht sonderlich sportlich ambitioniert zu sein. Außer, es läuft grad mal ein Kaninchen vorweg. Dann ist aber was los! Er kann, wenn er will.

Jetzt fängt Simba an, überall sich seine Umgebung zu erschnüffeln und auch zu markieren, ich bin jetzt hier. Das hat er in den ersten Wochen nicht gemacht, da wollte er nur geradeaus laufen.

Aber wer weiß schon, was er in seinem bisherigen Leben für Bewegung und Abwechslung hatte. Dies kann er bei uns nun gerne nachholen. Im Garten darf er nach Herzenslust rumtoben, und da dreht er auch schon mal auf. Der Stress hat sich gelegt, und er entspannt zusehends. Gerne beobachtet er die Vögel, die an die Futterstelle kommen. Noch hat er keine erwischt, sie waren zu flink. Dafür aber schon eine Maus.

Trotzdem unser Tierarzt eine Niereninsuffizienz bei Simba diagnostizierte, haben wir es nicht bereut, uns für Simba entschieden zu haben. Wir hoffen sehr, dass er mit Diätfutter und regelmäßiger Kontrolle noch lange bei uns bleiben wird und seine Nierenwerte sich nicht weiter verschlimmern. (Leider mussten wir unseren Shiba-Inu mit fast 12 Jahren aufgrund eines Nierenversagens einschläfern lassen.)

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet

Martina u. Olaf K. und Simba“

Simba

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Familie, dass Sie trotz seiner Krankheit zu Simba stehen! Wir freuen uns für diesen lieben Buben, dass er nun seine zweite Lebenshälfte als geliebter und umsorgter Familienhund verbringen darf, der in alle Aktivitäten eingebunden wird, und wir wünschen allen eine lange gemeinsame Zeit.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Dan – „denn ohne mich ist es nur halb so schön“

Ja, das ist ein Satz typisch Dan, so selbstbewusst kennen wir ihn. Aber das darf er auch sein: Mit seinen knapp vier Jahren im „besten Mannesalter“, absolut kein Schwächling, groß, kräftig, sportlich, wunderschön, gelassen in (fast) allen Situationen, freundlich, offen – ein Traum von einem Husky. Und jetzt darf er seine Fellnase noch höher tragen, denn er konnte eine Familie von sich überzeugen, eine Familie mit einem huskybegeisterten Frauchen – o.k., das war nicht sooo schwer – aber auch mit zwei Männern, von denen der eine mit Hunden bis dato nicht viel anfangen konnte, der andere sogar Angst hatte! Dans neue Heimat ist die Kurpfalz, Mannheim, und von dort hat er schon einige Wohnmobil-Abenteuer unternommen. Der „Monnemer Bu“ erzählt:

„Hej, hier ist Euer Dan,

vielen Dank für den „Kuraufenthalt“ in Eurer Einrichtung. Seit meiner Ankunft am 03.01.2018 wurde ich willkommen geheißen, gepflegt und gehegt, Ihr seid einfach ein Wahnsinns-Team.

DanDas Ihr mich am 14.01.201 Uwe (56) & Steffi (48) kennen lernen liest, erschien ein Glücksfall. Ich zeigte mich halt mit meinem unglaublichen Charme von meiner besten Seite. Als sie wieder nach Hause fuhren, wurde sehr heiß diskutiert, auch mit Moritz (22), dem Sohn, der noch bei ihnen wohnt. Fast hatte ich schon verloren, denn die Argumente für diese Aufgabe sind doch schon erschreckend. Allerdings, auch wenn Steffi schon damit abgeschlossen hatte, weil sie sich ja um das bestehende Rudel Uwe & Moritz verbindlich fühlt, fragte Uwe am Donnerstag sie, ob sie wieder nach Burladingen fahren, denn „Dan“ ist ja schon ein klasse Junge (diese Worte von Uwe, der nicht ein exzessiver Hundeliebhaber ist ....).

Also besuchte mich am nächsten Wochenende, 20.01.2018, Steffi mit Moritz, dem kleinen Monk, der auch Angst vor Hunden hat. Jungs & Mädels, ich kann Euch nur sagen, … mit Charme erreicht man vieles. Die Schneetour war ein voller Erfolg. Die rutschfeste Steffi hab ich gleich auf die Schulter gelegt, dass sie Sonntagabend noch in der Notaufnahme im KH landete hehe. Mori schaute nur betröppelt, was Mum gerade macht, und ich bin gleich zu Steffi hin, um mich zu kümmern. Was ich jetzt auch hinterher erfahren habe, ist, dass der kleine Monk sich über die Hundehaare in seinem Auto aufgeregt hat und Steffi genötigt hat, sich bis auf das Unterhemd für die Heimfahrt auszuziehen, mein Gott, …. ich hab ja manchmal einen Fellwechsel .

Am 28.01.2018 besuchten mich Uwe & Steffi wieder, ich natürlich völlig cool, charmant wie eh und je, auf Zug, damit sie wissen, auf was sie sich einlassen würden. Wir machten wieder unsere Tour, sie zeigten mir auch Arno, nennt sich Wohnmobil, na gut, was soll‘s, klingt nach Party.

schlafen im Arno ist sooo schönAm 02.02.2018 kamen die zwei wieder, cohool, ich glaub‘, ich hab gewonnen, war auch gar nicht hibbelig, die Stationsleiterin sprach mit meinem Rudel, … das werdet ihr ihm wohl gleich abgewöhnen müssen, wie den Kindern an der Süßigkeitensupermarktkasse. Versteh wirklich nicht, was sie gemeint hat. Hab auch gar nicht die Türe geöffnet, als die Papiere fertig gemacht wurden, um in Arno zu kommen ….

So endlich, ich bin in Arno, leg mich jetzt erstmal schlafen, 2,5 Stunden nach Monnem, hurray bin @home, …, ihhhh – zwei Stockwerke Treppen, okay, Mori ist da, interessiert mich nicht, ich schau mir mal die Burg an, passt, … ich muss nicht markieren, denn das ist MEIN.

Suntag, 04.02.2018. Steffi geht wieder früh raus mit mir, … sch…, ich hab echt Probleme mit Pipi, sch…. Tut das weh, … ich heule, bin kirre vor Schmerz. Der Halter von meinen ersten Hundekumpel von Samstag sieht auch, dass irgendwas ist. Ne halbe Stunde später geht Uwe mit, okay, … Sonntagnotdienst, geil dieses Google. Mir fahren iwwer die Brigg nach Lumpehafe, Steffi lacht nur, … mit ihren drei Jungs als Kleinkinder damals alle Notdienste kennen gelernt, jetzt halt mit dem vierten Bu Dan. Aber keine Sorge, es war nicht wirklich was, … außer dass die Waage 36,5 Kilo angezeigt hat.
Ich versuche weiterhin, mit meinen Charme zu punkten, … gehe niemals in Mori (dem kleinen Monk) sein Zimmer, besuche das Schlafzimmer nur morgens für „wollt Ihr mal aufstehen“. Ansonsten bin ich ein Couchpotato und eine Schmusekatze.Dan
Boah, mein Rudel scheint anstrengend zu sein…. Die wollen immer on Tour. Nach einer Woche lauf ich nicht mehr auf Zug, entweder sind die viel schneller geworden oder die täglichen langen Touren schaffen mich einfach. Steffi, die doofe Nuss, hat sich auch so einen Gürtel von Radant gekauft, da ist sie jetzt eine ganz schöne Spielverderberin und lässt mich die Rehe und Hasen nicht einfangen, also fallen meine Zwischensnacks weg. Ich bin schon arm dran.

                  Nala, 4 Jahre, mein Blinddate im Wald, ich mag die Kumpeline

DanGeil ist auch unsere Freundschaft mit Ute, das war diejenige, die den damaligen Kontrollhausbesuch machte, ob mein Rudel überhaupt für mich in Frage kommt. Ute hat ein kleines, hoch umzäuntes Grundstück drüben in Altrip und zwei Kumpels, und noch Annette mit zwei weiteren Huskys, ich verstehe mich prima mit ihnen und durfte dort schon zweimal zu Besuch sein. Wahnsinn, unangeleint mit den anderen toben, buddeln, alles, was das Herz begehrt. Nur beim ersten Mal ist die Huskylady von Annette zu Uwe, da hab ich ihr gleich eine abgeräumt und ihr gezeigt, zu welchem Rudel ich gehöre.

buddeln

SteffiIch versteh mich ja prima mit anderen Hunden. Habe auch einen Kampfhund und einen Dackel namens Otto als Freund. Nur wenn jemand meinem Rudel ungefragt und schnell zu nahe kommt, werde ich richtig böse und scharf. Klare Ansagen müssen bei mir sein. Das hat ein auf mich zurasender kläffender Flokati-Terrier zu spüren bekommen. Den hab ich dann im Nacken gepackt und nicht mehr losgelassen. Diese vielen unangeleinten Hunde nerven uns ungemein. Steffi genießt kühles Wetter und Nieselregen, denn da sind die Möchtegernhundebesitzer nie unterwegs. seht ihr meinen Heiligenschein?

Dadurch habe ich jetzt auch einen Personal Trainer, denn Steffi & Uwe als Skandinavienverrückte schieben, was Dänemark betrifft, Panik. Sie haben Sorge, dass ich dann nicht mehr mit nach Hause kommen würde. Versteh ich ja und ich bemühe mich jetzt auch, arbeite konsequent mit, schaun wir mal wie lange. Sie waren schon sehr traurig und hilflos wegen dem Vorfall, ich habe aber auch gemerkt, dass es nicht so klasse war, und habe mich zwei Tage zerknirscht gegeben, aber mit meinem Katerblick hat es wieder geklappt.

Meine Zauberwörter sind Couch, da bekomm ich meine Schmuseeinheiten; Auto, da geht es on Tour und Arno, da geht es auf längere Tour (bei Arno, lauf ich auch nicht ans Auto, sondern zum Wohnmobil, ich kenn ja den Unterschied).

mein Physiotherapeut

Autofahren ist superRiver, Shadow und ichAm 01.03.2018 ging es mit Arno auf meine erste größere Tour nach Freiburg. Dort hatte sich Steffi mit Michael & Sarah verabredet. Die haben den Shadow und die River. River ist ne ziemlich durchgeknallte hyperaktive Chikka, aber ich bin voll kompetent mit Ruhe ihr entgegen gekommen. Wir waren dann zwei Stunden im Freiburger Wald zusammen on Tour. Bisserl Schnee und jede Menge Eis, des konnte man aufkratzen und sich dann reinlegen,… superrrrrr. Weil es so schön war, sind wir danach von denen zum Kaffee nach Hause eingeladen worden, aber ich bin doch nicht doofe, drei Mal versuchten sie, mich ins Haus zu bekommen, Uwe ist auch vorgelaufen. Nö, nö, da geh ich nicht rein, die könnten mich ja dort vergessen. Sie lachten alle und beschlossen, dann halt im Sommer, da können wir im Garten sitzen. Yes, gewonnen.

Dan

Gegen Abend haben wir dann erst den Händler von Arno besucht, danach sind wir in die Werkstatt gefahren, schliefen dort in unserem Womo, da es am nächsten Morgen von Mario repariert und verfeinert wurde. Mit dem verstand ich mich auch auf Anhieb gut und ließ mich durchknuddeln. Für uns bedeutete es, dass wir nochmals drei Stunden den Freiburger Wald zur Verfügung hatten. Gegen Mittag ging es dann weiter auf Fahrt, erste Station war der CP in Seelbach, wunderschöne Wanderwege und ganz viel Schnee. Einen Tag später ging es weiter nach Alpirsbach, auch auf einen CP. Schnee, Schnee, Schnee. War ein super langes Wochenende. Dan

Hurra, vor 5 Tagen bin ich offiziell ein Kurpfälzer, ein echter Monnemer geworden, denn meine Steuermarke ist endlich eingetroffen. Dan

Am 09.03.2018 fuhren wir mit Arno nach Mainz. Uwe hatte Karten für ein Auswärtsspiel von Schalke 04. Fußball, … naja, wer es braucht. War ja ganz nett in Mainz, wir konnten auch da schön laufen. Am nächsten Tag sind wir nach Bad Kreuznach weiter. Der Stellplatz an der Nahe, wunderschöne Touren, nur bekam ich wieder nicht mein Reh, oh menno. Aber beim Buddeln hatte ich mein erstes Erfolgserlebnis. Yeh, meine erste Maus, denn weder zu Hause noch im Schwarzwald konnte ich was ergattern. Steffi ging allerdings davon aus, dass ich sie mit einem Haps verschlinge, sie bat mich auch, dass ich nochmals zubeiße, weil sie noch zappelte. Aber was soll ich mit so was für den hohlen Zahn, ich will doch eher einen Hasi oder ein Reh und ließ sie als Feinschmecker einfach liegen.

Mein Fazit: Ich denke, ich habe alles richtig gemacht, und Uwe, Moritz & Steffi haben mich verdient.

Uwe, der nie was mit Hunden anfangen konnte, ist super gerne mit mir zusammen. Ich habe aber auch dafür gesorgt, dass er nicht eifersüchtig wird und das Bett für mich die Tabuzone ist. Des Weiteren habe ich ihn während der berüchtigten Männergrippe gepflegt.

Pfleger Dan

Dan und MoritzMoritz, der Angst vor Hunden hatte, ist dank meiner Therapie mein Physiotherapeut und Masseur. Des Weiteren war er zwei Wochen nach meiner Ankunft 14 Tage mit der Zollhundestaffel unterwegs und hat meine Hundekumpels geliebt und keine Angst mehr gehabt. Er würde mich sogar zum Diensthund benennen, aber ich bin schon zu alt für diese Sch… Drogen.

Steffi, die schon immer huskyverrückt war, aber bewusst wegen Beruf und drei Kindern sich dagegen entschied, habe ich Grenzen des Körperlichen aufgezeigt, die Bürotussi hab ich von Anfang an trainiert. Sie hat dann auch ihre erste Blase erhalten, bis jetzt 7 Kilo abgespeckt, schläft nachts jetzt selig und süß und ist sehr ruhig und glücklich geworden. Steffis Blase

Das letzte Kind hat immer Fell – ich bin die beste Therapie – ich werde geliebt, weil ich eine starke Persönlichkeit bin und auch meine Zicken habe. Wie heißt es so schön … Sitz, Platz, am A…, ich geh erstmal buddeln.

Ein Zusammenleben besteht immer aus Nehmen und Geben, wenn die halt mal fort gehen (auch im Arno) muss ich es akzeptieren, und es klappt auch, da ich mir sicher bin, dass sie wieder kommen. Denn ohne mich ist es nur halb so schön.

Es grüßt Euch ganz dolle
Dan und sein Rude
l

Dan

P.S.: Steffi hat mich bei diesem Facebook angemeldet. Dort könnt ihr mich immer besuchen und nach mir schauen. Ihr findet mich dort unter Dan Welker.“

Wir bedanken uns für diesen herzerfrischenden Bericht und wünschen dem ganzen Rudel weiterhin viel Spaß und viele Abenteuer und drücken die Daumen, dass es keine weiteren Zwischenfälle mehr gibt. Wir freuen uns sehr, dass der sympathische Dan nur einen kurzen Zwischenstopp in unserer Station einlegen musste und nun wieder vollen Familienanschluss hat. Danke, Steffi, Uwe und Moritz, dass Sie Dan ein Zuhause geben und zu ihm halten – egal, was er anstellt.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt


Falco – das „Goldstück“

Falco

FalcoFalcoDer dreijährige Alaskan-Malamute-Rüde Falco war wegen Zeitmangels abgegeben worden. Er konnte gleich mit einigen Pluspunkten aufwarten: Verträglich mit Hündinnen, bei Sympathie auch mit Rüden; verträglich mit hundeerfahrenen Katzen; absolut kinderfreundlich; egal, wie der Lärmpegel auch ansteigen mag, Falco kann nichts aus der Ruhe bringen; trotzdem sportlich-flott. Ein bisschen hat es gedauert, bis er seine Familie gefunden hat, aber nun ist er angekommen und hat einen neuen „Wirkungskreis“ mit zwei großen und drei kleinen Zweibeinern – Falco in seinem Element. Die Zweibeiner schreiben über seine erste Zeit bei ihnen:

„Die Fellnase ist ein wahres Goldstück in jeder Hinsicht. Wir sind unheimlich froh, dass er hier bei uns ist.

Falco hat sich super eingewöhnt und hat inzwischen auch ein paar "Hundekumpel" gefunden. Zu den Kindern ist er auch ein richtiger Schatz, sie lieben ihn, und er liebt sie, als ob er schon immer da wäre.

Falco und die KidsFalco und Baby

Ein paar Lieblingsplätze hat er inzwischen auch (der allerliebste scheint wohl die Besucherritze im Bett zu sein), aber auch den Garten findet er super. Er ist am liebsten mitten im Geschehen und überall dabei.

Ganz liebe Grüße

C., R., T., J., L. und Falco“

 

Da bleibt uns nur, danke zu sagen für die herzliche Aufnahme von Falco und der ganzen Familie weiterhin eine schöne gemeinsame Zeit zu wünschen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e. V., Freudenstadt