Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde e.V. danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Juni 2019 ein neues Zuhause gefunden haben

Lesen Sie auch
Ehemalige Vereinshunde erzählen aus ihrem neuen Leben

 
 

Luna – Malamute mit Überraschungen

Luna

Luna und EileenLunaLuna wurde gemeinsam mit ihrer Mutter vom Veterinäramt beschlagnahmt und kam über den Zwischenstopp in einer Tierpension Anfang Februar 2018 zu uns in die Auffangstation. Eileen hatte sie im Mai 2015 geboren und ihr alle tollen Eigenschaften des Malamute vererbt. Aber es steckt noch viel mehr in ihr! Hätte Luna nicht eindeutig den Körper eines Malamute, man würde ihr die Rassezugehörigkeit nicht abnehmen. Als Gute-Laune-Mädchen genießt sie einfach jeden Tag ihres Lebens und steckt Menschen und alle Hunde mit ihrer Lebensfreude gleichermaßen an. Sie ist auch mit Artgenossen äußerst gut verträglich. Eine ihrer Leidenschaften ist Baden und ihre Gassi-Geher wählten ihr zur Freude in der Saison oft Wege über die Alb, die an einem See oder Bach vorbeiführen.

Luna

Vor ziemlich genau einem Jahr durfte sie zu ihrer neuen Familie ziehen und es geht ihr prima, alle sind zusammen sehr glücklich. Jetzt wird es Zeit, dass Luna auch in der Homepage zu den Glücksfellen umziehen darf. Die Familie hat uns Fotos und Erzählungen aus ihrem gemeinsamen Leben mit Luna angekündigt. Da dürfen wir uns jetzt auf baldige Post freuen, wir sind alle sehr gespannt!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V. - Freudenstadt


Pamy – das Pflänzchen des Vertrauens wächst

PamyPamy reist abDie hübsche, sensible Mischlingshündin hatten wir Ende Februar 2019 von einer anderen Tierschutzorganisation übernommen. Anfänglich war die zehnjährige (geboren am 16.11.2008) sehr zurückhaltend, aber neugierig genug, um ihre ‚neue Welt‘ zu erkunden. Sie lernte schnell und baute Vertrauen zu hauptsächlich weiblichen Personen auf. Wir freuten uns sehr über ihre Entwicklung zu einem freundlichen, lachenden Hund, der keinen Hehl aus seiner Neigung zu Menschen machte. Sie wollte immer dabei sein und war jetzt bereit für ihre persönliche Neue Zukunft!

Pamy und Ingo

Im Juni kamen uns schon länger bekannte, sensitive Menschen auf den Hasleberg, eigentlich um eine andere Hündin kennenzulernen. Sie hatten ihren Husky Ingo dabei, der natürlich Mitspracherecht hat, wenn es um ein neues Familienmitglied geht. Bei der ersten Gassirunde zeigte er, dass er von dieser Partnerin nicht gerade begeistert sei, daraufhin kam Pamy ins Spiel. Sein Urteil: das ginge schon eher. Sie durfte mit ihm in den Kofferraum steigen und nach Hause fahren.

Ingo und Pamy Pamy Pamy schmust

Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Pamy, die jetzt Anny gerufen wird, hat wohl das Potenzial eines familiären Zuhauses erkannt und lebt sich ein. Sie kommt schon zum Anziehen, wenn es zum Gassi geht, und wird zunehmend selbstsicherer. Auch zu dem Mann in der Familie fasst sie Vertrauen. Ist das nicht wunderschön? Ja, wenn ‚der Topf zum Deckel‘ passt, ist alles möglich!

Pamy

Wir danken Familie W. von Herzen für die offene Art, mit der sie ihre Familienmitglieder auf vier Pfoten auf- und annehmen und wünschen den VIEREN eine lange schöne gemeinsame Zeit.
Meldet Euch mal wieder, wir würden uns sehr darüber freuen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V. Freudenstadt


Manchita – wenn das Schicksal die Pfoten im Spiel hat!

Manchita

Die souveräne Husky-Malamute-Mix-Hündin Manchita verlor ihr Zuhause im Alter von acht Jahren (geb. 01.11.2010) aufgrund eines Todesfalls in der Familie. Über einen Umweg wurde sie von einer beherzten Schweizer Tierschützerin Mitte April 2019 auf den Hasleberg gebracht. Sie ist eine absolut menschenbezogene Hündin mit einer sehr angenehmen Ausstrahlung und liebte nicht nur ihre ausgedehnten Gassi-Runden über die Alb sondern auch ihren Gassi-Geher. Die Pflegerinnen wurden auch fast täglich von ihr überzeugt, dass sie vormittags beim Stationsdienst in der Halle eine tolle Unterstützung sei. Die Hauptsache, Manchita konnte bei Menschen sein!
Unweit der Station hatte fast zeitgleich ein Pensionär mit jahrelanger Husky-Erfahrung seinen alten Freund auf vier Pfoten verloren, mit dem er täglich viel unterwegs war, und war sehr traurig darüber. Er sehnte sich wieder nach Gesellschaft eines Hundes, aber es sollte schon ein etwas ruhiger Freund sein. Die erwachsene Tochter klemmte sich dahinter, diesen Wunsch zu erfüllen und entdeckte Manchita in unserer Homepage!

ManchitaManchita

Schon beim ersten Kennenlern-Termin sprang Manchita nach der Gassirunde in den Kofferraum des Fahrzeugs, aus dem das künftige Herrchen nur etwas herausholen wollte. Dass das passte, war spätestens jetzt klar. Alle freuten sich auf ein Wiedersehen und im Ort erwarteten sogar alle Bewohner in der Straße die Ankunft der ‚neuen‘ Hündin. Obwohl Stationskater Hannes durch seine Saisonbedingte ‚Brautschau‘ den Umzug noch etwas verzögerte, da Manchitas Einstellung zu Katzen nicht getestet werden konnte, war das Glück von Mensch und Hund Anfang Juni perfekt!

Manchita

Wir freuen uns sehr über die perfekte Kombination und wünschen noch eine lange glückliche und ruhige Zeit miteinander.

Manchita

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V. Freudenstadt


Helga – fröhliches, robustes Wesen in einem anfälligen Körper

Helga

HelgaHelgaHelga hat Husten! Das war bald nach ihrer Ankunft Ende Februar 2019 fast schon ein ‚geflügeltes Wort‘ auf der Station. Sie hatte dabei den Auswurf eines Kettenrauchers und wir verdächtigten sie im Spaß, nachts heimlich Zigarren zu rauchen. Es hätte auch gut zu ihrem Wesen gepasst! Sie ist nicht nur mit allen Artgenossen verträglich, sondern zeigte sich stets von Bobis Gebrummel unbeeindruckt und klaute ihm mal nebenbei sein Schweineohr, oder drückte sich einfach cool an Big Nanuk vorbei, wenn er mal wieder den Eingang zum Hundehaus blockierte.
Mittels Schleimlöser wurde das Husten besser, der Auswurf klarer, die Analysen ergaben eine saubere Lunge, Parasitenbefall konnte ebenfalls ausgeschlossen werden. Ende Mai bekam sie eine Infektion, die behandelt wurde, der Husten war wieder schlimmer geworden. Keine idealen Voraussetzungen für eine Vermittlung der am 1. September 2012 geborenen Hündin trotz ihres sonnigen Gemüts.

Helga und Hank gehen Gassi

HitzefreiHank und Helga rücken zusammenDann kamen wir ins Spiel. Ich bat Satu um eine Zusammenführung von Helga mit Hank. Und ich traute meinen Augen nicht, als sich die beiden in Hexes Hütte beschnupperten und gleich miteinander Spielaufforderungen tauschten. Hank, der alte überzeugte Einzelhund, war wohl von Helgas Rubensfigur und Parfüm völlig begeistert. Es folgten gemeinsame Gassirunden und am Ende meines Arbeitseinsatzes fuhren wir zu dritt nach Bayern. In den ersten Tagen überlegte Hank noch, ob seine Entscheidung wohl die richtige war, aber mittlerweile kommen die beiden sich immer näher. Helga hat gleich entschieden, dass es ihr bei uns taugt. Sie liebt den Kies im Freilauf, hat zum großen Regen den Vorteil der Hütte entdeckt, und ihr Bett in unserem Schlafzimmer passt auch.

Auf dem Bett

Morgens um 5:00 Uhr legt sie ihre Schnauze auf meine Bettkante und möchte mit mir den Stationschor anstimmen. Reagiere ich nicht, probiert sie es bei Hank. Der signalisiert ‚nicht um diese Zeit!‘ und dreht sich nochmals um. Dann legt auch sie sich wieder auf ihr Bett. Um 6:00 Uhr werde ich dann von Helga angebellt, dann muss sie mal. Sie lernt schnell das Leben im Haus, unsere Abläufe, Regeln und langsam Treppen laufen (noch an der Leine). Muss sein, denn Helga bekam von dem Spielgehopse eine dicke Pfote und humpelte. Der Doc stellte Arthrose fest. Tja, jetzt teilt Hank seine Muschelkalk-Pellets mit ihr. Und ich habe gerade Medikamentenboxen gekauft, damit ich mit den vielen Tabletten und Kräuter-Zusätzen der beiden nicht durcheinander komme. Gute Erfindung! Wir werden die Abwehrkräfte des Mädchens schon gestärkt bekommen. Die Umgewöhnung verursachte auch gleich noch eine Bindehautentzündung, die aber dank der Tropfen vom Doc abheilt. Helga ist auch sehr kooperativ und lässt sich gut behandeln, von mir und vom Doc. Sie darf jetzt wegen ihrer Gelenke auch nicht mehr springen und nimmt das Gebot von mir an. Nur in einem kennt sie keine Kompromisse: bekommt sie den Duft von Katze/Maus/Hase/Fasan... in die Nase, startet sie durch wie eine Rakete. Eine große Herausforderung am anderen Ende der Leine!Katzenfernsehen chillen im Wohnzimmer
Das Leben mit Helga ist aber nicht nur etwas aufwendiger, sondern vor allem lustiger geworden und mit viel Spaß verbunden. Wir scherzen schon immer, dass Helga jetzt morgens mit mir gemeinsam abhusten kann und anschließend gegen wir zu dritt (Helga, Hank und ich) in der Natur auf Tour, um unser aller Ausdauermuskulatur um die Gelenke zu trainieren. Das passt perfekt!
Wir sind alle sehr glücklich mit ihr.
Viele lieb Grüße und bis bald!
Uwe, Christiane, Hank & Helga‘

Und wir freuen uns, dass wir Helga immer wieder auf der Station treffen werden, weil sie ja jetzt sozusagen ‚zum Haus‘ gehört!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V. Freudenstadt