Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im Februar 2020 ein neues Zuhause gefunden haben

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Danger – nutzte die Station als Sprungbrett zum glücklichen Nanuk
Danger

DangerDangerDer dreijährige Danger, er wurde am 30.01.2017 geboren, hatte seine bisherigen Menschen wohl etwas überfordert, woraufhin sie ihn Ende Oktober 2019 zu uns auf den Hasleberg brachten. Der bildhübsche Nordische steckt zwar im Körper eines Alaskan Malamute, zeigte uns aber eher das Verhalten eines Huskys, auch Artgenossen gegenüber. Manchmal ist er etwas tollpatschig und agiert bei Wildspuren auch unter Einsatz seiner unglaublichen Kraft, dennoch konnten wir ihn im Grunde einen umgänglichen Typ nennen. Fehlten nur noch Menschen mit entsprechender Standfestigkeit in jeglicher Hinsicht für sein neues Leben!

Die ließen auch nicht lange auf sich warten. Kaum stellten wir Danger auf unserer Homepage vor, klingelte auch schon das Telefon. Nach einem für beide Seiten sehr interessanten Gespräch wurde gleich fürs nächste Wochenende ein Termin auf der Station zum ‚gegenseitigen Beschnuppern‘ vereinbart. Die Menschen brachten auch Standfestigkeit in zweierlei Richtungen mit. Sie hatten vor Danger eine nicht ganz einfache nordische Hündin, durch die sie Erfahrung gesammelt hatten. Und die nötige Kraft für den Anfang, um ihn im Notfall zu halten, wenn er mal wieder einen Hasen riecht.

Die drei kamen von der ersten gemeinsame Tour über die schöne Alb nicht nur mit strahlenden Gesichtern zurück, sondern auch mit der Schlussfolgerung: ‚wir sind begeistert, das passt‘!

Danger

Jetzt musste natürlich noch einiges zuhause abgeklärt werden, bis Danger als Nanuk nach den Weihnachtsfeiertagen umziehen konnte. Solange kam das Ehepaar jedes Wochenende eine nicht ganz kurze Strecke zum Hasleberg gefahren, um zusammen mit ihrem künftigen Familienmitglied viel Zeit in der Natur zu verbringen. Sie nutzten alle Gelegenheiten, um sich auf ihn einzustellen. Jetzt geht Nanuk mit Frauchen zur Arbeit. Das klappt super, da man auch an genügend Rückzugsmöglichkeiten für ihn gedacht hat. Und die Hundeschule gehört auch schon zum festen Programm.

Wir wünschen Nanuk und seinen Menschen viel Erfolg, aber vor allem viel Spaß zusammen in der Hundeschule. Und weiterhin ‚Zusammenwachsen‘ für die gemeinsame Zukunft!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde, Freudenstadt


Jack – vom Wanderpokal zur Stecknadel im Heuhaufen

Jack

Jack hatte unglaubliches Glück! Beherzte Menschen unterbrachen den immer wieder seit seiner Geburt am 08.06.2014 vorkommenden Besitzerwechsel und brachten Jack Ende November 2019 zu uns auf die Station. Es erschloss sich uns so gar nicht, warum der handliche und Menschen gegenüber so aufgeschlossene Siberian Husky nirgends fest bleiben durfte. An seiner Besonderheit, dass er an den Hinterpfoten jeweils nur drei Zehen hat, kann es nicht gelegen haben. Seine Figur und die Fertigkeit, Türen öffnen zu können, verrieten uns, dass seine Auslastung in der Vergangenheit wohl nicht ganz artgerecht gestaltet war.JackJack

Er brachte eine weitere Besonderheit mit, die seine Glückssträhne fortsetzte. Jack galt als verträglich mit Katzen, eine höchst seltene Eigenschaft für einen Husky, sind diese doch eher dafür bekannt, dass sie Katzen ‚zum Fressen gern‘ haben. Wir haben immer wieder Interessenten, die auf einen Nordischen mit dieser Eigenschaft warten. Gleich am Wochenende nach Jacks Ankunft fuhren sie den weiten Weg auf die Alb, um Jack kennenzulernen und festzustellen, ob denn alles andere auch zwischen den Dreien passen könnte. Und wie es passte, auch draußen beim Spaziergang! Als Hannes, unser manchmal etwas übermütiger Stationskater, durch die Halle streunte, führte Jack auch noch ‚live‘ vor, dass er an dem wohl NULL Interesse hat.

Am Abend war klar, dass Jack am 21.12. abgeholt wird und Weihnachten bereits bei seiner neuen und endgültigen Familie verbringen wird.

Jack

Die Katzen im neuen Zuhause waren dann erst mal etwas pikiert über den Neuzugang, haben aber an seinem Desinteresse erkannt, dass sie da wohl eher an sich arbeiten müssen. Jack hat sich prima eingefügt, auch der weihnachtliche Trubel mit Familienbesuchen war für ihn kein Problem. Mittlerweile besucht er mit seinen Menschen eine Hundespielgruppe und auch ein Kurs in der Hundeschule steht auf dem Plan. Jack ist sehr glücklich! Seine Menschen sind es auch mit ihm! Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass Jack endlich seinem ‚Heimathafen‘ anlaufen und ankern durfte.

Besucht uns bald mal wieder!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Heta – die Souveräne in bestem Alter

Heta

HetaHetaHeta kam Ende November 2019 auf dem Umweg über einen anderen Tierschutzverein zu uns auf den Hasleberg. Sie ist äußerst aufgeschlossen und zuvorkommend zu Menschen und Artgenossen, eine freundliche, souveräne, leicht handlebare Siberian Husky Hündin in bestem Alter (geboren am 11.04.2012). Wir hätten die liebenswerte Hündin mehrfach vermitteln können, aber auch Heta ist wie alle uns bekannten Notfelle einzigartig und nicht duplizierbar.

Eine sehr herzliche Familie suchte für sich und ihren Mischlingsrüden eine Nachfolgerin für ihre leider verstorbene Husky- Hündin. Sie schauten genau in dem Moment in unsere Homepage, als Heta vorgestellt wurde. Und sie waren sogleich überzeugt: Heta ist es!

Heta

Ein Besuch auf der Station brachte die Bestätigung. Alles passte zusammen wie die berühmte ‚Faust aufs Auge‘. Nachdem die nötigen Formalitäten erledigt waren, wurde Heta von ihrer neuen Familie am 21.12. abgeholt und fuhr ihrem neuen Zuhause entgegen. Die Rückmeldungen bestätigen die perfekte Passung! Das sieht man auch ohne Zweifel auf den schönen Fotos.

Heta

Wir wünschen Euch, dass ihr das Glück zusammen noch sehr lange genießen könnt.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Peaches – ein ganz feines Mädchen

Peaches

Als Peaches im November 2019 zu uns kann, war die Alaskan Husky Hündin bereits neun Jahre alt (geboren: 16.07.2010). Sie stammte aus einer privaten Hundegruppe, die aus gesundheitlichen Gründen des Menschen aufgelöst werden musste. Peaches zuhausePeaches

Peaches fiel gleich am ersten Tag als sehr menschenbezogene Hündin auf, die Streicheleinheiten, Nähe und gemeinsame Unternehmungen sehr schätzt. Wir konnten sie uns als aktiven Familienhund sehr gut vorstellen, gerne in Kombination mit einem vorhandenen hündischen Partner, da wir nicht sicher waren, ob sie in ‚nur menschlicher‘ Gesellschaft glücklich würde.

Peaches ist ein sehr liebenswertes und feines Mädchen und hatte das Glück, bald das Interesse einer passenden Familie mit einem ebenso passenden nordischen Rüden zu wecken. Noch vor Heilig Abend durfte sie ins neue Zuhause umsiedeln und wir bekommen vielversprechende Rückmeldungen.

Peaches

Das Frauchen erzählt, dass Peaches mit allen Hunden verträglich ist und sich an ihrem neuen hündischen Partner sehr schnell orientiert hat. Sie genießt die warmen Plätzchen im Haus sehr, hat aber immer die Möglichkeit, in den Garten zu gehen. Auf die Bewegung draußen freut sie sich immer und mit ‚ihrem‘ Rüden entwickelt sich eine tolle Freundschaft. Wir freuen uns riesig, dass Peaches so schnell angekommen ist und das Mensch-Hundeteam miteinander glücklich ist. So soll es noch sehr lange bleiben!

Peaches

Wir wünschen Euch Dreien Alles Gute!

Peaches

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Tamiko – 100% nach Hunde-Knigge

Tamiko Tamiko

Die hübsche kupferfarbene Tamiko vertrug sich offensichtlich nicht mit den Hunden in der Familie, die sich daraufhin schweren Herzens von ihr trennte. Beim ihrer Ankunft in der Station im April 2019 verblüffte sie uns gleich bei der Vergesellschaftung mit drei Rüden und einer Hündin mit ihrer vorbildlichen Körpersprache. Bestimmt, devot, unterwürfig – ihr dürft mich jetzt überall beschnuppern – spulte sie das ganze Programm nach dem ‚Hunde-Knigge‘ ab. Wir wunderten uns lange Zeit, dass diese zauberhafte Hündin so gut wie keine Anfragen hatte. Dabei bringt die am 02.11.2017 geborene Alaskan Malamute Hündin alles mit, was Hundebesitzer im Allgemeinen glücklich macht. Tamiko ist sehr freundlich zu Menschen und zeigte sich auf dem Hasleberg mit Artgenossen beiderlei Geschlechts super gut verträglich.Tamiko TamikoAber vermutlich musste es so sein, denn ihre Vermittlung lief auf ganz besondere Art und Weise.

Im Spätsommer bekam sie Besuch von einer Familie mit Hund, der super verlief. Aber leider passte eine Aufnahme von Tamiko nicht zum Job. Danach wurde es wieder sehr ruhig um Tamiko. Monate später plötzlich die Wende! Die bekannten Interessenten hatten eine berufliche Veränderung, die sich zugunsten von Tamiko auswirkte! Anfang Dezember konnte das Glück beginnen und Tamiko wurde in ihr neues Zuhause überführt.

Wir hören nur Gutes und mit dem jungen Malamute Rüden klappt das Zusammenleben auch super. Und wenn alle Stricke reißen, haben die zwei Fellnasen immer ein Auffangnetz, denn sie genießen das Glück der zwei-Generationen-Betreuung. Die Eltern der Familie leben mit im Haus.

Tamiko

Ja, es musste wohl so kommen, das Warten hat sich wirklich gelohnt. Wir danken der neuen Familie mitsamt dem jungen Malamute für das tolle neue Leben, das sie für Tamiko bereit haben. Sie wird es Euch sicher auch durch ihre wunderbare Art ein Stück weit bereichern. Wir wünschen viel Spaß und genießt einander!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde