Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im März 2020 ein neues Zuhause gefunden haben

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Togiak – der sensible Große im Glück

Togiak

TogiakTogiakDer Alaskan Husky Togiak stammt aus einer privaten Hundegruppe, die aus gesundheitlichen Gründen des Menschen aufgelöst werden musste. So kam er Mitte November 2019 zu uns auf die Station.

Togiak

Rannte er durch unseren Freilauf - was er sehr gerne lachend machte - erkannte man durchaus an seinem Bewegungsablauf, dass er in der Vergangenheit harte Zugarbeit im Gespann geleistet hat. Vermutlich ist er dabei oft an seine Grenzen gegangen. Klar wäre der 10-jährige Große - er wurde am 25.02.2010 geboren - sicher nicht glücklich, wenn man ihn jetzt aufs Sofa verbannen würde. Wir suchten nach Menschen, die seine Aktivitäten auf ausgedehnte Spaziergänge in der Natur oder Nasenarbeit umlenken würden. Und gerne mit ihm schmusen, denn Togiak liebt Körperkontakt und Fellpflege, ist schließlich Sozialpflege!

Togiak und Shadow

Noch im ‚alten‘ Jahr meldete sich eine Interessentin und kam zusammen mit ihrem Husky-Rüden auf den Hasleberg, um die Passung des Trios zu testen. Und es passte. Da noch ein Umzug bewältigt werden musste, kam sie solange immer wieder, um mit Togiak zu laufen und Zeit zu verbringen. Anfang Februar 2020 war es dann endlich soweit und Togiak durfte mit nach Hause fahren.TogiakTogiak und Shadow

Die Rückmeldungen sind sehr positiv, es läuft prima, auch mit dem Rüden. Manchmal ist Togiak noch sehr aufgeregt und - wie bekannt – sensibel. Was er alles so erleben darf und wie es ihm gefällt zeigen die wunderschönen Fotos, die das Trio uns geschickt hat. Sie sprechen Bände.

Togiak und Shadow

Wir wünschen Euch noch viele entspannte Jahr und dass Ihr weiterhin zusammen so glücklich seid!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Talis – endlich glücklich angekommen

Talis

Talis zählte zu den ‚Wanderpokalen‘ unter den Notfellen. Das wäre wohl auch so weitergegangen, hätte nicht kurzentschlossen eine beherzte Frau die Serie beendet, indem sie ihn übernahm und im November 2019 zu uns brachte.
Er brachte zwei Rätsel für uns mit: Wie kann es sein, dass ein Hund in 1 ½ Jahren (er wurde am 15.06.2018 geboren) auf SIEBEN Vorbesitzer kommt? Und wie kann es sein, dass er dabei so freundlich geblieben ist?Harmonisierung

Talis AbreiseNatürlich ist seine Vergangenheit nicht komplett spurlos an ihm vorbeigegangen, sein Leben war nicht sonderlich stabil und auch in Sachen Erziehung war Nachholbedarf erkennbar. Aber er ist kein ‚problematischer‘ Hund und zeigt durchaus Ansätze guter Sozialkompetenz.

Das machte eine Familie mit zwei Huskys auf ihn aufmerksam. Nicht zuletzt durch das Zusammenleben mit ihnen brachten sie Erfahrung im Beobachten von Tieren und deren Verhalten mit. Nach Telefonaten reisten alle vier an, gingen mit Talis gemeinsam durch die Natur und konnten sich im Freilauf in einem freigeräumten Gehege beschnüffeln. Ende Januar 2020 durfte Talis mit seiner neuen Familie nach Hause fahren.

Talis hat sich mittlerweile gut eingelebt und auch zwischen den Hunden läuft es gut. Man ist viel zusammen zu allerlei Aktivitäten unterwegs und Talis ist gerne dabei. Beim Angebot zum Zughundesport hat er allerdings - kurz und knapp - dankend abgelehnt. Gern dabei ist er jedenfalls, wenn es auf die Alb geht und war Ende Februar mit der ganzen Familie zu Besuch auf der Station. Sie haben versprochen, wieder vorbeizuschauen. Das freut uns sehr, ihr seid immer herzlich willkommen!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Jayla – jung, apart, bindungswillig…glücklich!

Jayla

Jayla ist anlässlich der Trennung ihrer Menschen Anfang Dezember 2019 kurz vor ihrem zweiten Geburtstag (geb: 11.12.2017) sozusagen in unsere Station ‚reingeschneit‘. JaylaJayla
Menschen gegenüber war die Siberian Husky Hündin erst mal etwas zurückhaltend und zeigte leichte Verunsicherung. Vermutlich fehlte bei ihr Erfahrung. Wir suchten nach Menschen mit Husky-Erfahrung, die sie auf dem Weg zur sicheren Hündin fördern und fordern können.

Jayla

KaylaJaylaSie war bereits im Vermittlungsgespräch, als ihre heutige Familie sich bei uns meldete. Sie hatten nach dem Verlust ihres Husky-Mix nach einer längeren Trauerpause Jayla entdeckt und sich gleich in sie verguckt. Auf unsere Frage, ob es denn ein alternativer Hund sein dürfe, kam die eindeutige Aussage, es käme kein anderer Hund in Frage. Jayla sollte es werden oder keine. Wir waren wie immer ehrlich, dass es bereits Interessenten gibt.

Manchmal hat das Schicksal wohl seine Finger im Spiel. Die anderen Interessenten sprangen ab, Jayla passte wohl doch nicht so richtig. Damit stieg die ‚Fieberkurve‘ wieder, bis man sich endlich kennenlernen konnte. Die Geduld hat sich für beide Seiten gelohnt. Jayla zog Mitte Januar mit ihrer neuen Familie gen Süden. Zuhause bestätigte sich weiter, dass auch im Alltag alles zusammen super klappt und ihre Familie bezeichnet sie als einen Traum. Sie sind viel gemeinsam unterwegs, Jayla hat vollen Familienanschluss und bekommt nicht nur sanft die Welt gezeigt, sondern auch jede Menge Kuscheleinheiten. Der Traum ist auch für Jayla Wirklichkeit geworden, ihre Art passt perfekt zu den Menschen und wir wissen sie bestens aufgehoben.

Vielen Dank für Ihren langen Atem und Ihre feste Überzeugung, genau das tut Jayla für ihre wachsende Sicherheit sehr gut! Wir wünschen Euch zusammen noch viele schöne gemeinsame Jahre.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 

 


Kajos – ein Traum von einem jungen Hund

Kajos

Eine Verkettung unglücklicher Umstände führte Kajos drei Tage vor seinem ersten Geburtstag zu uns auf die Alb. Wir konnten nach wenigen Tagen den einjährigen Husky (geb. 28.11.2018) mit der imposanten Fellzeichnung durchaus als ‚Traumhund‘ im Tierschutz bezeichnen.

KajosKajosÄußerst freundlich zu Menschen, lässt sich gerne streicheln und zieht nicht übermäßig an der Leine. Er lässt sich auch durchaus ansprechen und beim entspannten Spaziergang lenken. Entgegenkommende Radfahrer und Jogger sind für ihn völlig uninteressant. Was uns auffiel war sein Interesse für die schönen und vernachlässigten Dinge in der Natur, die er gerne zum Spielen unterwegs aussucht. Stöckchen und Äste haben es ihm wohl sehr angetan.

In der Hundegruppe auf der Station kam der bisherige Einzelhund recht gut klar, nachdem die blinde Eminenz im gemeinsamen Gehege - Sugar - ihm eine ausführliche Moralpredigt zu den hündischen Benimmregeln gehalten hatte.

Beste Voraussetzungen für die Ergänzung einer 2-er Hundegruppe, die ein drittes Mitglied erhalten sollte. Witziger Weise wartete dort bereits ein Husky im Design ‚pinto‘. Das interessierte Menschen-Paar reiste mit den beiden vorhandenen Fellnasen zum Kennenlernen auf die Alb und Anfang Januar dann als fünfköpfige Familie zusammen mit Kajos nach Hause. Es harmoniert prächtig zwischen allen im Team, was in den Rückmeldungen bestätigt wird:

Kajos

‚Kajos ist Anfang Januar 2020 bei uns eingezogen und hat sich in dieser kurzen Zeit wirklich super eingelebt. Obwohl er erst ein gutes Jahr alt ist, fällt uns besonders seine souveräne, freundliche und unerschrockene Art auf, mit der er unser kleines Rudel bereichert. Er respektiert die Bedürfnisse seiner Artgenossen und gliedert sich wunderbar ein. Auch unsere Übungen nimmt er sehr gelehrig auf. Ein absoluter Traumhund - Kajos, wir sind glücklich, dass wir dich haben und freuen uns auf eine hoffentlich ganz lange gemeinsame erlebnisreiche Zukunft.‘

Liebe Familie S., wir sind ebenso glücklich, dass Kajos in ‚Euer Leben einziehen‘ durfte. Wir wünschen Euch allen zusammen eine lange harmonische und spannende Zeit mit viel Spaß miteinander!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde