Die "Glückspelze" der Nothilfe für Polarhunde danken allen, die mitgeholfen haben, ihnen einen Platz zum Leben zu geben.
Nordische, die im September2022 ein neues Zuhause gefunden haben

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Rosi (jetzt Sontje)

SontjeSontjeEnde März 2022 kam die Husky-Mischlingshündin Rosi zusammen mit Rozalie aus Osteuropa zu uns auf die Auffangstation. Rosi (geb. 10.09.2020) war die quirligere der beiden und immer gut gelaunt. Oft brachte sie alle zum Lachen durch ihre unbeschwerte Art Menschen und Artgenossen gegenüber.

Beim spazieren gehen zeigte sich Rosi offen und interessiert an allem.

So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits im Mai Besuch aus der Schweiz anreiste und Rosi sowohl Frau F. als auch die vorhandene Hündin Lupi um den Finger wickelte. Am 02.06. brach Rosi dann in ihre neue Zukunft in der Schweiz auf. Nach einer problemlosen Fahrt, eroberte Rosi sogleich ihr neues Zuhause.

Rosi wurde in Sontje (Sonnenschein) umgetauft und macht ihrem Namen alle Ehre. Nicht nur mit Lupi versteht sie sich gut, sondern auch mit der vorhandenen Katze. Wird Sontje der Katze zu quirlig, zieht sich diese einfach in eine ruhige Ecke zurück.

Sontje

Rosi/Sontje liebt die langen Morgenspaziergänge am Fluss und hat sich auch schon überreden lassen mit Lupi und Frauchen schwimmen zu gehen.

Manchmal treffen sich die drei mit Frauchens Bekannten und einer jungen Husky-Hündin und dann ist ausgiebiges Toben angesagt.

Auch das erste Treffen mit einem befreundeten Hütehund verlief völlig unproblematisch und so steht auch einem längeren Besuch des Hundes bei Frau F. nichts mehr im Weg.

Sontje versteht sich einfach mit jedem.

Ihren Sonnenschein möchte Frau F. nicht mehr missen und wir wünschen allen dreien noch viele sonnige Tage und viel Spaß. Und natürlich warten wir voller Spannung auf neue Episoden aus Rosis Leben.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Firewind

Der am 13.08.2013 geborene Siberian Husky Rüde Firewind kam Ende November 2021 zu uns auf die Auffangstation.

FirewindMit ihm kamen noch drei Mädels, unter anderem seine Wurfschwester Fighter.Firewind
Als Hahn im Korb zeigte sich uns Firewind zwar als stolzer Rüde, aber immer liebenswert sowohl zu seinen Damen, als auch zu uns Menschen. Auch bei ihm war Schmusen hoch im Kurs.
Da er bisher nur im Gespann gelaufen war, musste er erst einmal lernen „normal“ spazieren zu gehen. Doch auch das klappte bald ganz gut und so konnte er mit den Gassigängern so manche schöne Runde über die Alb drehen.

Doch es dauerte noch bis Mai, bis endlich auch ein Interessent für Firewind sich auf der Station meldete.
Familie S. aus der Schweiz hatte schon einmal einen Hund von der Station und wollte jetzt Firewind ein neues Zuhause geben.
Es war Liebe auf den ersten Blick und so konnte Firewind in ein neues Leben starten. Alle waren gespannt, ob er ein Leben als Einzelhund meistern würde, hatte er doch bislang immer in einer größeren Hundegruppe gelebt.

Doch Firewind zeigte schnell, dass ein menschliches „Rudel“ und ab und zu Kontakt zu anderen Hunden durchaus ausreichen, um glücklich zu werden.
Wichtig war, dass er Haus und Garten beliebig nutzen und auch die lauen Sommernächte im Garten verbringen konnte. Seine Vorliebe für Kuscheltiere hat er beibehalten und jeden Abend wählt er sorgfältig aus, welches Kuscheltier mit ihm im Garten schlafen darf und Herrchen oder Frauchen haben da kein Mitspracherecht.
Bei Spaziergängen mit Herrchen kann er sogar Streckenweise freilaufen und kehrt auf Zuruf direkt zu Herrchen zurück.

Firewind

Riesig haben sich Mitarbeiter und Gassigänger gefreut, als Fam. S. mit Firewind zum Sommerfest kamen. Alle haben sein wunderschönes glänzendes Fell bewundert und Firewind hat sich nach Herzenslust von allen durchschmusen lassen und den Besuch auf der Station in vollen Zügen genossen.
Immer wieder betonte Fam. S. wie glücklich sie mit Firewind sind und was für ein toller Hund jetzt wieder an ihrer Seite ist.

Wir danken Familie S. für dieses Feedback und freuen uns wieder von Firewind zu hören.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde