Post von schon lange glücklich vermittelten Hunden

Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com

 

 

Marley - "immer noch so süß wie am ersten Tag"

Marley

Marley zog im Dezember 2018 in der Station ein, weil er in seiner ehemaligen Familie nicht alleine bleiben wollte. Es stellte sich schnell heraus, dass das nicht das einzige war, was der damals gerade ein Jahr alte Hunde-Bub noch lernen musste. Aber Marley ist schlau und lernte schnell. Trotzdem dauerte es fast ein Jahr, bis er im Oktober 2019 SEINE Familie fand. Diese ist nach wie vor begeistert von dem Hübschen, auch davon, wie vorbildlich er sich in seinem ersten Urlaub benommen hat:

Hallo liebes Team der Nothilfe für Polarhunde,

Marley Marley Marley Marley
Marley Marley Marley Marley
Marley     Marley

Marleylang, lang ist es her, dass wir etwas über Marley geschrieben haben, aber anlässlich seines 5. Geburtstags und da wir ihn jetzt drei Jahre haben, nehme ich mir die Zeit.

 Marley geht es sehr gut. Im Sommer 2022 sind wir das erste Mal mit ihm in Urlaub gefahren. Nach Holland an die Nordsee nach Renesse, eine sehr schöne Gegend, schöner Strand und sehr hundefreundlich. Wir sind mit dem Auto gefahren, das macht er ja eh gerne, das hat ihm gar nix ausgemacht. Wir hatten ein Ferienhaus eine Woche, es war wunderschön, und wir waren so überrascht, wie Marley sich in Restaurants benommen hat, sehr gut. Auch am Strand oder im Wasser, das hat ihm sehr gefallen, sodass wir das gleich fürs nächste Jahr wieder gebucht haben. Da freuen wir uns sehr drauf.

Hier hat er zwei beste Hundefreunde; mit einem davon darf er ab und an auch mal im Garten frei rumlaufen und spielen, das macht ihm sehr viel Spaß. Ist ja nicht selbstverständlich, da er bei manchen Hunden immer noch so stürmisch ist, und die dann nicht mehr mit ihm spielen möchten.

Er ist immer noch so süß wie am ersten Tag, sagt meine Tochter. Ansonsten läuft hier alles prima, und er hat uns gut erzogen ... Ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit und Grüße an alle.

 

Liebe Grüße
Marley und Familie

 

 

Das klingt nach einem absolut entspannten Leben mit viel Spaß für alle! Wir sind sehr froh, dass Marley nun ein abwechslungsreiches Leben führen und viele Erfahrungen machen darf. Weiterhin allen Generationen viel Freude mit Marley, und wir freuen uns auf den nächsten Bericht.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
Januar 2023


Anuk und Rozalie - zwei, oder vielmehr EINE der ungewöhnlichsten Vermittlungen 2022

Ende März 2022 zog die damals 1,5 Jahre alte Rozalie in der Station ein. Außer dass sie aus Osteuropa stammt, wussten wir nichts über sie. Ihre Vorgeschichte war aber auch unwichtig, Rozalie war einfach nur freundlich, menschenbezogen und mit Artgenossen verträglich, wenngleich sie ihnen gegenüber durchaus bestimmt auftreten konnte. Im Juni zog Anuk in der Station ein, etwa ein Jahr älter als Rozalie, mit bewegter Vorgeschichte und wenig Erfahrung. Die beiden Mädels trafen in Gehege 3 in einer gemischten Hundegruppe aufeinander und verstanden sich von Anfang an. Anscheinend haben sie auch, was Menschen und Artgenossen angeht, den gleichen Geschmack, denn als im August 2022 eine uns schon lange bekannte Familie auf der Suche nach einem (EINEM!) neuen Familienmitglied in die Station kam, waren beide Mädels von diesen Menschen und ihren drei Hunde-Jungs sehr angetan. Nach einem gemeinsamen Spaziergang - 2 Menschen, 5 Hunde - stellten die Menschen fest, dass sie eine Hundebox zu wenig mitgebracht hatten. Aber das war Anuk und Rozalie egal - sie teilten sich kurzerhand die eine Box und fuhren gemeinsam in ihr neues Glück. Die einzig richtige Entscheidung, wie der folgende Bericht der Familie zeigt: Anuk

Hallo liebes NfP-Team,

nun sind schon einige Monate verstrichen, seitdem wir die beiden Mädels Rozalie und Anuk in unserem Rudel, unserer Familie begrüßen durften. Und was soll man sagen? Wir Menschen und unsere drei Jungs sind einfach nur verliebt in die beiden.

Anuk ist aktuell läufig. Eine neue Erfahrung für uns. Obwohl wir beide seit unserer Kindheit mit Hunden zusammenleben, ist Anuk die erste nicht kastrierte Hündin in unserem Rudel. Das bringt etwas Schwung hinein. Es ist für uns wirklich so interessant, zu sehen, wie sich jede/r Einzelne der Fünf in dieser Situation verhält. Aber es läuft alles harmonisch, vielmehr positiv angespannt.

Rozalie, Anuk, Minus, Amour und Youri

Wir nehmen Anuk auch schon mit zum Hundesport und haben das Gefühl, ihr macht es richtig Spaß. Sie scheint ein Naturtalent zu sein. Rozalie darf das im Moment noch nicht, bis ihre Behandlung gegen die Herzwürmer abgeschlossen ist. Bis dahin muss sie sich schonen, was sie wirklich mit herausragender Geduld hinnimmt. Wir bewundern sie dafür, weil Geduld nicht so ihre Stärke ist, wie Ihr sicherlich wisst. Wenn alles gut verläuft, darf sie dann bald mit einsteigen. Wir werden sicherlich berichten.

Liebste Grüße von

Rozalie und Anuk mit den Jungs Minus, Amour und Youri sowie den beiden Menschen I. und D.

Liebe I., lieber D., was hättet Ihr wohl gemacht, wenn unsere Stationsleiterin Euch noch mehr Hunde vorgestellt hätte? Spaß beiseite, wir finden es richtig klasse, dass Ihr "ganz einfach" zwei neue Familienmitglieder eingepackt habt, statt wie geplant eines. Rozalie und vor allem Anuk hätte nichts Schöneres passieren können, als gemeinsam in so ein tolles Rudel einziehen zu dürfen. Wir wünschen Euch 7 weiterhin viel Freude und viele gemeinsame Abenteuer.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
Januar 2023


Shanuk – „rundherum sieht alles gut aus“

ShanukShanukShanuk ist den regelmäßigen Besuchern unserer Website sicher ein Begriff – immer wieder berichtet das Herrchen über ein im wahrsten Sinne „bewegtes“ Leben, viele Kilometer sind die beiden jeden Tag unterwegs. So kann Shanuk immer noch nachholen, was er in seinem eintönigen Leben vor September 2016 vermisst hat. Vor einem Jahr ging es Shanuk nicht gut – aber das ist vorbei, Shanuk ist wieder unterwegs. Das Herrchen schreibt:

Shanuk

„Hallo Frau Kemiläinen,

ruckzuck ist schon wieder ein Jahr vorüber! Vor einem Jahr haben Sie mir durch Ihre tollen Worte so sehr viel Mut gemacht. Shanuk ist wieder „vollständig“ genesen. Vielen, vielen Dank!!!

Noch immer sind wir zwischen 10 und 20 km am Tag unterwegs. Ich nehme an, aufgrund der derzeitigen Wetterlage wird es, sobald die Sonne sich sehen lässt, recht beschwerlich. Der neue Pelz ist mal wieder super toll geworden, sodass ich schon mehrmals darauf angesprochen wurde, ob ich einen neuen Hund habe.

Shanuk

Entsprechend seinem Alter (bald wird er ja 12) schläft Shanuk viel, will andere Hunde nur noch begrüßen, geht weniger jagen und auch Katzen stören den Mittagsschlaf nicht mehr.

Also rundherum schaut alles gut aus. Auch die Tierärztin ist mit ihm zufrieden.

Liebe Grüße
G. B.“

Lieber Herr B., das ist eine tolle Nachricht! Wir freuen uns sehr, dass Shanuk sich so gut erholt hat, wieder ganz „der Alte“ ist und Sie wieder Ihre Touren machen können. Wir wünschen Ihnen beiden, dass dies noch lange so bleibt.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
Dezember 2022


Bono – „Blind? Na und? Ich habe Spaß und wickle alle um die Pfoten.“

Als Bono im März 2021 zu uns kam, war es schon zu spät: Fünf Jahre lang hatte er in der Türkei gelebt, und keiner hatte sich um sein Augenproblem gekümmert – Bono war erblindet. Bono kam mit seiner Blindheit wunderbar zurecht (wie die allermeisten blinden Hunde). Aber nicht nur das, sondern er eroberte mit seiner Freundlichkeit binnen Minuten das Herz von Familie D., die „eigentlich“ wegen eines anderen Hundes in die Station gekommen war. Wenige Wochen nach seiner Ankunft durfte Bono die Station bereits wieder verlassen. Dass Bono nicht nur super gut zurecht kommt, sondern sich mehr als „Husky-wohl“ fühlt, beweisen der neueste Urlaubsbericht seiner Familie und vor allem die Fotos: BonoBono

Hallo!

Letzte Woche waren wir mit unserem Bono für ein paar Tage in Garmisch-Partenkirchen, und wir wollten gerne ein paar Fotos schicken.

Wir haben am ersten Tag gleich den Eibsee erkundet, und Bono hat mal die Pfoten nass gemacht.

Auch eine Tour rund um die Ski-Sprungschanze haben wir gemacht und Verwandtschaft besucht. So hat sich Bono viele Extra-Streicheleinheiten abholen können und auch vierbeinige Gesellschaft gehabt.

Bono

Viele Grüße
A. D.

Liebe Familie D., Sie und Bono beweisen wieder einmal, dass Blindheit für einen Hund kein Problem ist. Wir hoffen, dass Sie mit Ihrem Bericht und den Fotos anderen Menschen Mut machen, auch ein Handicap-Fellchen in ihre Familie zu holen. Bono sieht absolut glücklich aus – herzlichen Dank an Sie!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
Dezember 2022


Chara (ehemals Maya) – „Es ist eine große Freude, mit ihr unser Leben zu gestalten“, schreibt Charas Familie

CharaCharaSchweren Herzens wurde Maya Mitte August 2021 in unsere Auffangstation gebracht – ihr damaliges Herrchen musste sie aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Maya zeigte sich als fröhliches und liebenswertes Hunde-Mädel, das sowohl gerne spazieren geht als auch gerne relaxt und kuschelt. Zur Zeit von Mayas Einzug in unserer Station war eine uns bekannte Familie schon länger auf der Suche nach einem passenden Familienmitglied – bei Maya war es Liebe auf den ersten Blick. So durfte Maya nach einer kurzen Stippvisite unsere Station auch schon wieder verlassen. Mit der gleichen Windeseile lebte sich Maya, jetzt Chara, in ihrer neuen Familie ein, Wohnwagen, Urlaub – alles kein Problem. Jetzt feierte sie ihren neunten Geburtstag.

Chara Chara

CharaHallo liebe Mitarbeiter der Auffangstation,

wir wollten Sie einfach wieder einmal von uns grüßen.

Unsere Chara (ehemals Maya), die wir im August 2021 zu uns geholt haben, feierte letztens ihren 9. Geburtstag.

 

Einiges hat sich in unseren Leben ereignet. Wunderschöne Wanderungen, Urlaube und ein Umzug im Februar. Mein Mann hat nochmals eine neue Arbeitsstelle angenommen, so sind wir zu dritt nach Ingolstadt gezogen. Jetzt ist Chara im „Besitz“ einer Loggia, die ihr Lieblingsschlafplatz ist. Im Gegensatz zum Leben auf dem Land begegnet sie jetzt anstelle der gleichen fünf Hundekumpels ständig neuen Fellnasen und natürlich auch bereits „alten Bekannten“. Die Spazierwege im Park, an der Schutter und am Baggersee, die unerschöpflichen „Geruchserlebnisse“ und unsere Wanderungen im Altmühltal lassen sie auch das Stadtleben genießen. Auch hier hat sie sich bereits einige Kinderfreunde erobert, von denen sie ausgiebig gestreichelt wird …. Von uns natürlich auch. Es ist eine große Freude, mit ihr unser Leben zu gestalten.

Wir grüßen Sie mit einigen „bildlichen“ Eindrücken.

Liebe Grüße aus Ingolstadt,
E. und H. N. mit Chara

Liebe Chara, erst einmal Happy Birthday! Bestimmt hast Du Dich an diesem Tag feiern und verwöhnen lassen, so wie Du es verdient hast. Liebe Familie N., herzlichen Dank für den mit jedem Wort so positiven Bericht und die tollen Fotos von Ihrer Hübschen. Wir freuen uns sehr, für Sie, für Chara, und auch für deren ehemaliges Herrchen, dass Chara dank Ihnen so schnell aufgefangen wurde und weiterhin so fröhlich durchs Leben hüpfen kann.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
November 2022


Thunder (ehemals Tapui) – er hat sich inzwischen „komplett eingelebt“

Im Oktober 2020 kam Tapui in unsere Station. O.k., er war zu dieser Zeit noch nicht einmal ein Jahr alt, aber trotz dieses jungen Alters über Gebühr „hibbelig“. Noch vor seinem ersten Geburtstag am 24.12.2020 durfte Tapui bei seiner Familie-für-immer einziehen, und schon bald wurde unter der liebevollen, geduldigen und souveränen Führung seiner Menschen aus „Hibbel“ Tapui der gelassene Thunder. Jetzt, noch nicht einmal zwei Jahre später, ist er nicht mehr wegzudenken, und schickt uns Fotogrüße:

Thunder Thunder Thunder

Viele Grüße von Thunder (ehemals Tapui), der sich jetzt komplett eingelebt hat und sich über ein tolles Leben zwischen Garten und Hundebett (er kann die Schiebetür schon selbstständig öffnen) und gaaaanz viele Spaziergänge – gerne mit Wasser – und Radtouren freut!

Thunder

Danke, liebe Familie B. und Thunder, für diese positive Nachricht und die tollen Fotos!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
November 2022


Chloey – hat alle um die Pfoten gewickelt

Im Februar 2018 zog Chloey, damals knapp siebenjährig, in unserer Station ein. Ihre ehemaligen Menschen hatten sie als wunderbare Hündin im Umgang mit Menschen beschrieben – „nur“ bei Begegnungen mit Artgenossen flippe sie förmlich aus und sei nicht mehr händelbar. In der Station bestätigten sich diese Einschätzungen, zum Teil jedenfalls, denn Chloey konnte sich durchaus mit Rüden arrangieren, machte aber auch sehr deutlich, dass sie auf jedwede hündische Gesellschaft verzichten kann. Unsere Stationsleiterin begann in unserer Halle mit Chloeys Trainingsprogramm, und bald begann Chloey, die angebotene Führung gerne anzunehmen und konnte mit ausgewählten Hunden spazieren gehen. ChloeyChloey
Und dann kamen neue Gassi-Gänger. Sie stiegen in unser Trainingsprogramm mit Chloey ein, und es klappte sehr gut mit den dreien. So durfte Chloey am 22.12.2018 unsere Station wieder verlassen und hat seither alles, was sie sich gewünscht hat: Menschen für sich alleine; Menschen, die ihr die nötige Sicherheit geben; vollen Familienanschluss; Streicheleinheiten en masse, weil sie Herrchen ins Büro begleiten darf, und genügend Bewegung und Abwechslung.

Chloey

Hallo liebes Team der Nothilfe für Polarhunde,

wir bedauern es sehr, dass wir es in den letzten beiden Jahren nicht auf den Hasleberg geschafft haben, aber unsere Jobs haben uns fest im Griff. Vielleicht schaffen wir es mal im Winter. Chloey würde die Winterlandschaft bei euch da oben garantiert genießen. Ok, eure bellenden Mitbewohner vielleicht nicht so.

Im Prinzip gibt es nichts Neues …. Chloey liebt nach wie vor Menschen, wobei sich immer mehr eine klare Präferenz für Männer zeigt. Da sie meist mit Herrchen im Büro verweilt, können seine Kollegen ein Lied davon singen. Chloey hat sie alle um den Finger, äh die Pfote gewickelt, und so bekommt sie Streicheleinheiten en masse. Ihre beste Freundin ist dennoch Manu. Da kann kein Mann herankommen, auch der Herr des Hauses nicht.

Chloey

Inzwischen wohnt sie mit uns in einem neuen Haus, und sie liebt die ruhige Gegend, den Wald und die Felder um uns herum. Der Umzug war überhaupt kein Problem für sie.

Sie liebt die Natur, rennt Runden wie ein Junghund und versucht ständig, Mäuse zu fangen. Es ist regelrecht anstrengend, das zu verhindern.

Besonders glücklich ist sie, wenn sie merkt, dass es per Auto ins Allgäu geht.

Wir lassen aber jetzt Bilder sprechen und freuen uns auf den kommenden Besuch bei euch.

Das überglückliche Dreiergespann M., B. und Chloey

Liebes Dreiergespann, wie schön, eine so entspannte und strahlende Chloey zu sehen, und zu lesen, dass Ihr alle glücklich nach wie vor miteinander seid! Chloey hat bei Euch alles gefunden, wovon sie in ihren ersten Lebensjahren wohl immer geträumt hat. Danke an Euch, dass Ihr Chloey diese Chance gegeben habt Wir haben Euch schon vermisst auf dem Hasleberg und freuen uns auf den angekündigten Besuch.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
November 2022


Skyla – viele Bewunderer, viele Streicheleinheiten, viele Unternehmungen. So lässt es sich leben!

Mit sechs Jahren kam Skyla im September 2021 zu uns in die Station. Anfangs sehr gestresst, entwickelte sie sich innerhalb kürzester Zeit zu einer souveränen und äußerst angenehmen Begleiterin auf Spaziergängen. Kein Wunder also, dass sich Familie M. in Skyla verliebte – nach drei Wochen durfte Skyla die Station auch schon wieder verlassen. Auch wenn das Zusammenleben zunächst einmal manchmal anstrengend war – vor allem, weil Skyla ihren hübschen Dickschädel durchsetzen wollte –, fand Skyla bei Familie M. das stabile Umfeld, das sie brauchte.

Skyla

Liebes Team, Skyla

Skylaseit 25.09.2021 ist Skyla bei uns. Die Anfangsphasen waren schon sehr anstrengend, da Skyla in vielen Situationen ihren Sturkopf durchzusetzen versuchte. Auch das Benehmen im Haus ließ sehr zu wünschen übrig. Peu à peu sah sie aber ein, dass man, wenn man Regeln akzeptiert und sich gut benimmt, mehr erreicht, als man sich vorgestellt hat, und dass das Zusammenleben harmonischer und schöner ist.

SkylaSkyla

SkylaSkylaSkyla ist inzwischen eine tolle Begleiterin geworden. Sie wird von vielen bewundert. Ihre Hauptfans sind Kindergarten- und Grundschulkinder. Alle wollen sie streicheln, und Skyla genießt die Streicheleinheiten. Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche sind keine Probleme. Wir unternehmen vieles: Wanderungen, Rollerfahrten, Schwimmen in Seen. Aber auch Stadtbummeln gefällt ihr.

SkylaSkyla

SkylaZu ihrem ersten Geburtstag bei uns am 25.09.2022 hatten wir ein ganz besonderes Ereignis für sie: Schwimmbadhundetag. Ein sehr lustiges Ereignis. Es gab viele Hunde, auch Huskys und Malamuten. Obwohl viele „Nordische“ gerne ins Wasser gehen (wie wir von den Herrchen und Frauchen erfahren haben), war kein einziger von denen im Wasser. Sie genossen das schnelle Rennen und Toben auf den Rasen.

Skyla

Liebe Grüße senden Euch

Familie M. und Skyla

 

Seit Mitte 2022 sehen wir Skyla öfter, denn ihre Menschen unterstützen uns tatkräftig bei den Arbeitseinsätzen auf der Station, und Skyla darf dabei natürlich nicht fehlen. Wir staunen immer wieder über die tolle Entwicklung, die Skyla gemacht hat: von der nervösen Husky-Hündin, die vor gerade mal einem Jahr in der Station einzog – keine Spur mehr. Was das richtige Umfeld, Geduld und Liebe bewirken können. Danke, liebe J., lieber G.!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
November 2022


Toya und Akima – zwei bei Vermittlung gehandicapte Hündinnen, die als Schlittenhunde über sich hinauswuchsen

Toya und Akima – und in diese Aufzählung gehört auch Nanook, der bereits über die Regenbogenbrücke gegangen ist – sind Hunde, die sich in der Vermittlung schwertaten. Und genau deshalb das Interesse von Familie N.-V. auf sich zogen, denn Familie N.-V. schrieb einmal von sich: „Unsere Sympathien gehen meist zu den älteren, handycapierten oder nicht ganz umgänglichen oder unscheinbaren Tieren.“

Toya kam vor vielen Jahren mit drei anderen Mädels in unsere damalige Auffangstation in Horb. Die vier waren relativ isoliert gehalten worden, alle entsprechend ängstlich. Toya war außerdem geradezu autistisch, denn mit einem anderen als dem gewohnten Ablauf konnte sie nicht umgehen. Endlich fand sie trotzdem ein Zuhause, wurde jedoch wegen (angeblichen) Schnappens wieder zurückgebracht. Noch mehr Grund für Familie N.-V., nach Horb zu fahren, um Toya kennen zu lernen.

Toyas Gehegegenosse war Nanook, unser Sensibelchen, den die Stationsbedingungen sehr stressten und der unter Dauerdurchfall litt. Als sich „seine“ Toya fertig machte zum Spaziergang, um ihre potenziell neue Familie kennen zu lernen, schaute Nanook so traurig aus, dass die Familie ihn kurzerhand ebenfalls zum Spaziergang mitnahm. Und anschließend, zusammen mit Toya, mit nach Hause in die Schweiz! Das war am 01.08.2009, dem Schweizer Nationalfeiertag. Die beiden vervollständigten vorerst das Rudel von fünf Huskies. Eine „Herz-über-Kopf“-Entscheidung (nach Joris), für die sich beide mit Liebe, Vertrauen und Ehrgeiz bei diversen Schlittenhunderennen bedankten. Nanook wurde ein 110-%-ig zuverlässiger Leader und hat einige Jungspunde eingelernt. In seine Pfotenstapfen trat die autistische Toya und wurde eine selbstbewusste Hochleistungssportlerin und Mainleader.

Im Juni 2010 zog Akima in unserer Station ein. Sie kam aus Rumänien, dort aus dem größten Tierheim der Welt mit 3.500 Hunden! Im Juni 2011 hatte sich noch nicht ein Interessent nach ihr erkundigt, und Akima durfte in eine Pflegestelle umziehen. Eine Biografie, die Familie N.-V. aufmerksam werden ließ. Sie besuchten Akima – und der Kopf sagte: „Die sieht aus wie ein dürrer Windhund, und sie keucht bei Anstrengung. Das wird kein Rennhund, was Ihr ja zur Verstärkung Eures Teams wollt.“ Das Herz aber packte „das Kimeli“ ein und fuhr mit ihr nach Hause. Notfalls würde Kimeli eben mit den beiden anderen älteren Rudelmitgliedern statt rennen relaxen. Auch dies also eine „Herz-über-Kopf“-Entscheidung, die nie bereut wurde. Mit zunehmender Fitness nahm das Keuchen ab, auch Akima fand Gefallen an den Rennen und erzielte mit ihrem Team so manchen Erfolg.

Heute erfreuen sich Toya und Akima ihres hohen Alters, bester Gesundheit und Fitness und vor allem der Liebe ihrer Menschen. Lesen und sehen Sie selbst:

Toya und Akima – Rückblick und Meldung: alles bestens!

Länger ist es schon her … seit unserer letzten „Lebenszeichen“. Daher wollten wir uns wieder einmal melden, um einen neuen Beitrag für die Rubrik der „schon lange glücklich Vermittelten“ beizutragen.

Es ist schon so lange her, dass ich wirklich überlegen muss, wann es war, als wir Nanook und Toya, noch auf der alten Station in Horb, abholten. Es war an einem 1. August, im Jahr 2009. Ein, zwei Jahre später (glaube ich) dann Akima, die kleine Rumänin, von der NfP.

Toya und Akima im Rudel

Leider hat sich unser „Nüggi“ entschlossen, im Alter von 14 Jahren sein Silbergeschirr vom Haken zu nehmen, und ist über die alte Regenbogenbrücke auf die andere Seite des Zauns getrottet.
Dies soll eine kleine Fotostrecke zur Erinnerung an die ehemaligen NfP-Bewohner sein. Wir sind sehr dankbar, dass alle drei einen Teil des Weges in unseren Leben mit uns gehen.

Toya

Toya, unser „Kaspar Hauser“ …. Toya ist mittlerweile circa 16 Jahre alt und hat sich im ungefähren Alter von 12 Jahren selber entschieden, dass sie die Leaderfunktion im sportlichen Bereich an jüngere Pfoten übergibt. Außer einer altersbedingten Taubheit ist sie dennoch topfit und absolviert lange Wanderungen mit Begeisterung und ohne jegliche Einschränkung.

Toya Toya

Akima

Auch Akima, welche circa zwei Jahre nach Nanook und Toya zu uns kam, erfreut sich bester Gesundheit. Akima, mittlerweile knapp 14 Jahre alt, wandert und spaziert immer noch lange Strecken mit Freude und Enthusiasmus.

Akima hat im Tirol bei Kitzbühl einen ganz großen Fan: Maxi! Er hat sich sofort ins Kimeli verliebt.

Akima Akima

Akima kann auch laut …

Akima

Mit der Zeit hat sich leider eine Schuss- und Feuerwerksangst etabliert. Da wir sonst immer bei vorhersehbaren Events wie dem 1. August (Nationalfeiertag Schweiz) zu Freunden nach Deutschland fliehen sowie bei Silvester-Knallerei ins Camp im hintersten Schwarzwald flüchten, konnten wir dies während der Corona-Zeit leider für Silvester nicht. Daher habe ich für Akima einen „Gehörschutz“ für Militär- und Suchhunde gekauft. 

Akima

Wir sind sehr glücklich mit diesen lieben Seelen und schauen oft auf die NfP-Seiten. Allen Hunden wünschen wir ein gutes „Für-immer-Zuhause“.

Liebe Grüße
Die Rennsemmeln aus der Schweiz

Liebe Familie N.-V., die meisten im heutigen Team der NfP waren damals, in 2009 und 2011, noch nicht dabei und kannten die Vermittlungsgeschichten von Toya und Akima nicht. Alle, die sie jetzt gelesen haben, waren begeistert von diesen schönen, berührenden und doch witzig erzählten Geschichten! Und welche Entwicklungen Toya und Akima bei Ihnen gemacht haben! Einfach nur schön. Die beiden hatten sehr viel Glück, dass Ihr Herz für die „älteren, handycapierten oder nicht ganz umgänglichen oder unscheinbaren Tiere“ schlägt und Sie Herausforderungen als Aufforderung sehen, sie zu meistern. Wir wünschen dem ganzen Rudel weiterhin viel Gesundheit und viele schöne Touren!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
September 2022


Nala (geboren 25.10.2019) – ausgezogen bei den Polarhunden am 15.10.2021. Ihr Ziel damals: viele Abenteuer erleben. Die neuen Fotos zeigen: Ziel erreicht. Oder übertroffen?

Nala hat ja erst kürzlich über ihr aufregendes Leben bei Malamute Lasko und Herrchen Martin berichtet. In ihrem Vermittlungstext schrieben wir, dass das junge Husky-Mädel noch viele Abenteuer erleben möchte. Das, was wir auf den neuen Fotos sehen, wäre für manchen Zweibeiner schon zu viel Abenteuer, zumal mit Hund am anderen Ende der Leine oder gar zwei Hunden und dazu noch Huskys! Hut ab, Ihr drei!

Hallo liebes Team der Nothilfe für Polarhunde,Nala und Lasko Nala

hier melde ich mich mal wieder. Naja, bei uns ist halt so viel los, dass ich einfach mehr berichten muss. Puuh, war das ein Wetter. Im Juni noch massiv Schnee im Dachstein, und es war saukalt bei ein bis drei Grad in 1.800 m Höhe. Dann wurde es richtig warm und heiß und das sogar auf der Alb.

Ich habe aber Martin und Lasko häufig in die Berge mitgenommen. Im Juli waren wir im Karwendel und sind toll gewandert. Es war ganz schön heiß. Wir sind deshalb überwiegend im Wald gelaufen. Auf Forststraßen gehe ich richtig ungern – genauso wie Martin. Auf Pfaden und Steigen fühle ich mich wohl.

Nala

Inzwischen ziehe ich auch bergauf kräftig an der Leine. Ich werde auch im Gelände deutlich sicherer. Lasko läuft aber im schweren Gelände wesentlich sicherer als ich. Seine Pfoten sind ja auch deutlich größer und seine Beine wesentlich länger. Außerdem ist er viel gelenkiger als ich. (Das hängt vielleicht auch mit meiner Krankheit zusammen). Es ärgert mich aber, dass Lasko wesentlich besser in den Bergen läuft als ich und das, obwohl er über sieben Jahre älter ist als ich.

Lasko und Nala Nala und Laska Nala und Laska
 

Bergrunter ziehe ich wie verrückt. Martin versucht, mir das abzugewöhnen, aber ich habe da so meinen eigenen Kopf und lasse mir doch nicht von einem Mann sagen, was ich zu tun habe! Martin hat mir aber angedroht, dass er einen Tiertrainer einschalten will. Das soll er ruhig machen!

Ja, noch etwas zu meiner leidigen Krankheit. Ich habe jetzt das Cortison nach Festlegung der Ärzte abgesetzt. Ich knicke zwar weniger ein und auch nicht so tief – aber weg ist das Problem überhaupt nicht. Aber irgendwie stört es mich auch nicht. Glücklicherweise hat mir Martin zugesagt, dass ich aber nicht mehr ständig zu den Ärzten gehen muss. Helfen können mir die ja sowieso nicht. Das Cortison hat mich noch mehr fressen lassen als früher, und wer viel frisst, muss auch häufig raus. Diverse Male habe ich es nicht geschafft. Martin tat mir schon ein wenig leid, wenn er meine „Hinterlassenschaften“ im Haus entfernen musste. Ich habe ihm aber versprochen, dass es bald wieder besser wird, und das habe ich auch eingehalten. Aber so 25 Haufen war es schon!

Nala und Lasko Nala und Lasko Lasko und Nala

Neulich ist Martin ganz übel gestürzt und konnte sich kaum bewegen. Ich habe aber „ausnahmsweise“ keine Schuld daran. Wir sind in den Wochen wenig gelaufen. Aber es reichte gerade noch aus. Im Durchschnitt kommen wir in diesem Jahr noch auf über 100 km pro Woche.

Meinen Freund Coda (kommt ursprünglich auch von Euch) habe ich schon einige Wochen nicht mehr gesehen. Ihm ist einfach viel zu warm, und er hat keinen Bock zu laufen.

Wir gehen jetzt schon teilweise in der Nacht (morgens um 4 Uhr) raus. Wenn im Lichtschein der Lampe Rehe oder Füchse auftauchen, bin ich voll in meinem Element. Ich ziehe dann, zusammen mit Lasko, wie verrückt an der Leine und belle auch wie verrückt. Beruhigen können wir uns dann ganz schwer. Naja, Martin soll ja auch was zu tun haben.

Ich habe ganz viele Freunde gefunden. Ich komme ja auch schließlich mit allen Hunden gut aus. Einige Hunde knurren mich an, aber das ignoriere ich einfach. Notfalls beschützt mich Lasko ja auch. Durch Martins DAV-Hunde-Wandergruppe laufe ich regelmäßig mit verschiedenen Hunden und ihren Begleitern. Die meisten Hunde brauchen keine Leine und können viel besser spielen als ich mit meiner Leine. Aber ohne Leine werde ich nie laufen können, dazu habe ich einen viel zu großen Jagdtrieb.

Anfang August waren wir im „Nationalpark Gesäuse“. Das war toll. Viele Pfade, wenig Forststraßen und relativ wenig Menschen. Bergrunter kann man ganz toll an der Leine ziehen. Martin versucht seit Monaten, mich einzugrenzen – aber das hatten wir ja schon. Landschaftlich ist das ganz toll. Die ersten Tage war es richtig kühl, und dann wurde es richtig heiß.

Jetzt zum Ende des Sommers ist es morgens schon richtig kühl und dunkel. Ich stelle mich schon auf den Winter ein und kriege geraden einen neuen Winterpelz. Wenn der Haarwechsel nicht so jucken würde!

Nun werde ich demnächst drei Jahre alt. Allerdings beiße ich wieder wie ein Welpe in meine Leine. Martin will das aber überhaupt nicht - das ist richtig gemein. Lasko war neulich darüber so sauer, dass er mich ganz klar gemaßregelt hat. Naja, es war vielleicht auch einfach zu wild.

Nala

Ich habe Martin gerade gesagt, dass er nun für unseren Urlaub im Ötztal packen soll. Da ich nun erstmal gucken muss, ob Martin auch genug Hundefutter und Leckerlies einpackt, muss ich erstmal Schluss machen.

Nala mit ein bisschen Unterstützung von Martin, September 2022

Und, Nala, hatte Martin richtig gepackt? Also für solche Wege braucht man ja auch viel „Nervennahrung“. Liebe Nala, lieber Martin, danke für diesen neuen tollen Bericht und die wirklich abenteuerlichen Fotos! Wir hoffen sehr, dass Nalas „leidige Krankheit“ sie weiterhin nicht behindert. Genießt alle den Herbst und die kühleren Temperaturen!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde
September 2022

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