Post von schon lange glücklich vermittelten Hunden

Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com

 

 

Wiedersehen mit  S o o k i e

Sookie

SookieAls die Pflegeeltern von Sookie sie am 20.11.2016 in ein neues Zuhause in die Schweiz gebracht hatten, sind sie mit vielen unbeantworteten Fragen wieder nach Hause gefahren. Ein wunderbarer Platz zweifelsfrei, aber ob sich die kleine Shiba-Hündin auch eingewöhnen wird? Ob Sookie nicht wieder in ein tiefes Loch fällt und lange braucht, aus diesem wieder herauszukrabbeln?

Sie würde ihre beiden Shiba-Freundinnen vermissen, das war klar. Wird sie in Fata, der feinen großen Husky-Mix-Hündin, eine neue Freundin finden, an der sie sich anlehnen und orientieren kann?

Fata

Ronja, Sookie und FataViele E-Mails gingen hin und her – und es stellte sich heraus, dass Sookie sich besser mit der neuen Situation abfand als vermutet. In den fünf Monaten in der Pflegestelle hatte sie wohl doch viel an Stabilität gewonnen und setzte das Erlernte tapfer im neuen Zuhause um. Ihre Hundefreundin Fata wacht mit Argusaugen, dass Sookie nichts passiert und beschützt die Kleine.

Sookie, Fata, Ronja

Aber selbst wenn es so gut läuft wie im Falle Sookie, macht sich die Shiba-Pflegestelle doch immer Gedanken, ob die ehemaligen Schützlinge sich auch wirklich wohlfühlen.Sookie 

Aber bei Sookie erhielten wir die Bestätigung, dass Sookie auch wirklich das gefunden hat, was wir uns für sie gewünscht hatten: Am 12.02.2017 fand ein kurzer Besuch bei Sookie, ihrem neuen Frauchen und Fata statt.

Da wir in unmittelbarer Nähe, kaum einen Katzensprung entfernt, eine Vorkontrolle für ein neues Husky-Sorgenfell gemacht hatten, planten wir diesen Besuch ein - allerdings mit ein wenig Bauchweh. Wie würde Sookie reagieren? Vor allem, wenn wir wieder gingen – würde sie vielleicht sogar mit wollen? Das neue Frauchen war der Meinung, dass es kein Problem sei, Sookie hätte sich gut eingewöhnt. Schließlich würde man direkt am Haus vorbeifahren und es wäre wirklich schade, die Gelegenheit nicht zu nutzen.Ronja und Sookie

Als Sookie dann mit Frauchen und Fata auf die ehemaligen Pflegeeltern zukam, merkte man ihr beim Erkennen dieser die Freude schon von weitem an. Ja, die kleine Maus hatte ein richtiges Strahlen im Gesicht. Leider wurde sie gleich von der immer erst einmal meckernden Ronja, die eigentlich fünf Monate lang ihre große Stütze gewesen war, nicht so nett begrüßt. Doch kaum waren die ersten Begrüßungsrituale vorüber, konnte man zu einem gemeinsamen und entspannten Spaziergang aufbrechen.

Und auch anschließend im Haus fanden die vier Hunde-Damen keinen Grund mehr, sich anzumeckern. Wie es dann so ist, akzeptiert man sich, und alle genossen die Gastfreundschaft in Sookies Familie.

SookieSookie machte einen absolut glücklichen und zufriedenen Eindruck. Sie hat inzwischen sogar den Mut, in den Garten zu gehen, nicht nur in Begleitung, sondern auch alleine; sie kann frei zwischen Garten und Haus wechseln und nimmt dies an. Während der Dauer des Besuchs hat Sookie immer wieder nach Menschen und Hunden geschaut, und sie zeigte deutlich, dass sie IHREN Platz gefunden hat. Wir haben keinen Grund, zu bereuen, uns damals für diesen Platz entschieden zu haben, denn er ist optimal für Sookie.Sookie

Dann kam der Abschied und obwohl Sookie die Wohnungstür gehütet hatte, machte sie keine Anstalten, sich dem Besuch anschließen zu wollen. Ein positiveres Zeichen konnte sie nicht setzen – sie weiß genau, WO ihr Zuhause ist und WER ihr neues Frauchen mit Kumpel sind. 

Ein paar Tage später kam dann eine weitere erfreuliche Nachricht:

„Euer Besuch hat Sookie nicht aus dem Gleichgewicht gebracht, sondern im Gegenteil, er scheint ihr gut getan zu haben. Sie ist genauso fröhlich wie sonst." 

 

Gibt es eine schönere Rückmeldung von einem ehemaligen Pflegling? Uns wurde mal wieder bewusst, dass Hundebesitzer, die keine Erwartungshaltung an einen neuen Vierbeiner stellen, mit besonderer Zuneigung bedacht werden. Und bei Sookies neuem Frauchen war man sich von Anfang an sicher, dass sie die Kleine so ankommen lässt, wie sie es packt. Mittelgroße Fortschritte sind bereits gemacht - der Rest kommt im Lauf der Zeit. 

Vielen Dank, Angelika, wir freuen uns auf ein Wiedersehen  


 

Kojak kam Anfang März 2014 als einer der elf Trennungswaisen in unsere Station, einer aus dem Rudel der vernachlässigten Nordischen, die als erste unsere neue Station bezogen.

 

Liebe Nothilfe,Magua und Pumi

Ihr habt nachgefragt, wie des Kojak in der Zwischenzeit ergangen ist.

Zeit, um einen kleinen Bericht zu schreiben. 12 ist er jetzt schon!

Nachdem unser kleiner Husky Pumi, der Kojak bei seinem Einzug damals eine so große Stütze war, starb, lebten dann bei uns noch unser uralter Husky Magua und Kojak. In meinem letzten Bericht hatte ich darüber geschrieben.

Solange Opa Magua noch da war ,war Kojaks Welt in Ordnung. Er legte sich eine ordentliche Plüschtiersammlung zu und drehte mit Micha oder mir seine Runden durch die Wälder. Der eine oder andere Besuchshund brachte die Aktivität und Interaktion mit ins Haus, die Opa Maggi nicht mehr schaffte.Opa Magua

Altersbedingt war unser Opa Maggi zu dieser Zeit schon so „tüdelig“, dass wir ihm keinen neuen Hund zumuten wollten. Als Magua dann verstarb, blieb Kojak als Einzelhund zurück.

Damit kam er, wie zu erwarten war, überhaupt nicht klar. Es ging ihm schlecht. Daran konnten weder die Lieblingsspielzeuge, noch das abendliche Kuscheln etwas ändern.

Da wir genau wissen, dass ein zweiter Hund, mit dem sie sich gut verstehen, unersetzlich ist, hatten wir bereits vorgesorgt und konnten schon im Vorfeld klären, dass wir nach Maguas Tode Kojaks ehemaligen Zwingerkumpanen „Chad“ dazu nehmen werden.

 Beide haben sich ihr Leben lang gut verstanden, und Chad war noch  immer auf der Suche nach einem familiären Umfeld. So sei es also. Eine  Woche nach Opa Maggis Tod sollte Chad ankommen. Kojak hat allerdings  nicht einmal diese eine Woche ohne zweiten Hund geschafft.

Als er am 3. Tag nach Maguas Tod abends in seinem Bett saß und einsam und unglücklich losheulte, haben wir kurzerhand 2 befreundete Hündinnen hier einziehen lassen. Quasi als Erste-Hilfe für den Übergang. Die zwei  lustigen Mädels haben Kojaks Welt dann auch umgehend erst einmal wieder in Ordnung gebracht.

Und dann war es soweit… am 21.März - drei Tage später – kam Chad.

Chad ist da

Man muss zu Kojak und Chad eigentlich gar nicht viel sagen.

Einen größeren Gefallen hätten wir den beiden alten Gröni-Mix-Männern wohl gar nicht tun können, als sie zum Ende ihrer Tage wieder zusammenzubringen.

Dass beide sich früher mochten und sich natürlich auch wiedererkennen werden, war klar. Sie haben ja den ja Großteil ihres früheren Lebens im selben Zwinger verbracht.Kojak und Chat

Aber schon direkt bei Chads Ankunft stand sofort außer Zweifel, dass es sich hier nicht um eine frühere Zwinger-Zweckgemeinschaft handelt, sondern dass sich hier gerade zwei alte Freunde wiederfinden. Das war eine Sause!

Es war und ist noch immer sehr schön mit anzusehen, wie stark das Vertrauen und die Freundschaft zwischen diesen beiden alten Rüden ist.

Kojak und ChadChad und KojakKojak und Chad

Da geht kein Blatt dazwischen!

Einen Haken hat die Sache allerdings. Da wollen wir auch nichts verschweigen! Seit „Schäppi“ hier wohnt, sind auf völlig unerklärliche Weise Kojaks geliebte Plüschtiere nach und nach alle verschwunden. Wir fahnden seither grundstücksweit nach Fuchsi, Bärchen und Hasi...

Plüschis versteckenund weg ist es

Kojak kann mit diesem Verlust allerdings gut leben. Denn unser personifizierter Sonnenschein „Schäppi the Schäpmänn“  ist ja einfach tausendmal besser als alle Plüschtiere dieser Welt!

Da wir planen, noch in diesem Jahr ans Meer zu ziehen, steht den beiden alten Gröni-Männern bestimmt auch in Zukunft noch das eine oder andere gemeinsame Abenteuer im Watt bevor.

Wir werden berichten, welchen Unfug die beiden in Zukunft noch gemeinsam treiben werden.

In diesem Sinne beste Grüße von

KOJAK – mit Mandy, Micha und Chad

 


Gipsy – ein Shiba mal ganz anders

Gipsy

Gipsy ist eine waschechte Japanerin, nicht nur von der Rasse her, sie ist auch dort geboren. Aber im Oktober 2007 verließ die damals einjährige Gipsy Japan – ihr Frauchen musste überraschend nach Deutschland zurück. Da die Eltern des Frauchens Gipsy nicht duldeten, hatte das Frauchen bereits aus Japan Kontakt mit uns aufgenommen, damit wir Gipsy übernehmen.Gipsy

So kam Gipsy direkt vom Flughafen in eine Pflegestelle. Aus Japan hatte Gipsy Herzwürmer mitgebracht, aber auch nachdem diese behandelt und abgeheilt waren, litt sie unter ständiger Müdigkeit. Für die weitere Abklärung ihrer gesundheitlichen Auffälligkeiten zog Gipsy in die Pflegestelle nach Freudenstadt um. Bei den weiteren tierärztlichen Untersuchungen wurde eine starke Anämie festgestellt, verursacht durch Mikrozytose, einer Blutkrankheit, bedingt durch abnorm kleine rote Blutzellen (Mikrozyten). Man ging davon aus, dass es sich um eine typische Krankheit asiatischer Hunderassen handelt und dass diese Krankheit eventuell erblich bedingt sei. Es hat über ein Jahr gedauert, bis Gipsy einigermaßen stabilisiert war. Diese lange Zeit der intensiven Betreuung hat die Pflegestelle dazu veranlasst, Gipsy fest zu übernehmen. Durch die ehrenamtliche Tätigkeit ihres Pflegeherrchens, die ihn viel außer Haus zwang, war Gipsy bereits damals „Tagespflegehund“ bei ihrem jetzigen Frauchen. Es entstand eine intensive Bindung, auch zu den Hunden der „Tagesmutter“ – für Gipsy war es ihr zweites Zuhause.

Gipsy und Ronja

Vom Wesen her ist Gipsy ein untypischer Shiba: Sie ist eine eher ruhige Vertreterin ihrer Rasse, enorm anhänglich, menschenbezogen und folgsam. Dadurch, dass sich in ihrer Tagespflegestelle andere Pflegehunde die Klinke in die Pfötchen geben, hat sie gelernt, mit jedem Hund zurecht zu kommen, und ist äußerst sozial. Gipsy ist sehr sozialDas hätten wir anfangs nicht gedacht, denn Gipsy war einmal eine zuweilen zickige Shiba-Hündin. Es hat ein bisschen gedauert, bis sie mit allen Katzen klar kam, aber heute dürfen die Samtpfötchen sogar bei ihr kuscheln. Streiten die Katzen miteinander, sorgt Gipsy immer dafür, dass die Streitenden flugs von ihrem Tun ablassen: Gipsy stellt sich einfach dazwischen, und meist erwischt sie auch den Rädelsführer, den sie dann verbellt. Ärger oder Streit mag sie nicht.

Immer wieder tauchen jedoch die alten Symptome auf, und Gipsy benötigt tierärztliche Betreuung. Auch braucht sie auf Dauer Schilddrüsenmedikamente. Ansonsten ist sie eine umwerfend liebe und tolle Shiba-Hündin, die auf jeden Fremden freudig und erwartungsvoll zugeht. Man könnte ja sonst eine Streicheleinheit verpassen. Nur ein „Gartenhund“ ist sie nicht: Wenn sie – früher, bevor dem ein Riegel vorgeschoben wurde - ein Schlupfloch im Zaun gefunden hatte, ging sie selbstständig auf Tour. Es war in der Nachbarschaft schon bekannt, wo das freundliche Shiba-Mädel hingehört, und sie ließ sich bereitwillig nach Hause bringen.

Gipsy

Gipsy und JennyAls im Jahr 2015 ihr Herrchen verstarb, zog Gipsy fest in der Tagespflegestelle ein. Hier hat sie ihren Platz bei den ihr schon bekannten Hündinnen gefunden, und sie fühlt sich rundherum wohl. Auch die Urlaube in Dänemark genießt sie in vollen Zügen. Es hat ein bisschen gedauert, bis sie die Nordsee akzeptiert hat, heute findet sie es ganz toll, am Strand in der Nähe des Wassers kilometerweit zu laufen. Sie zeigt auch mit ihren kleinen Spieleinlagen, dass sie sich wohlfühlt, und ist immer daran interessiert, etwas Neues zu erkunden: Muscheln, Stöckchen, oder am liebsten würde sie sich wie die Möwen in die Luft begeben. Sie ist stets aufmerksam, ihr entgeht nichts. Lange bevor Mensch etwas wahrnimmt, wird es von Gipsy schon geortet. Ihr Gehör muss das einer Eule sein.

Gipsy und Ronja

Was sie ein wenig aus der Bahn geworfen hat, war der Tod ihrer Freundin, der dienstältesten Hündin Jenny. Als sie nach einigen Tagen gemerkt hat, dass Jenny nicht mehr zum Rudel gehört, hat sich ihr Wesen verändert: Gipsy ist noch anhänglicher an ihr neues Frauchen geworden und folgt ihr auf Schritt und Tritt, was vorher nicht der Fall war. Ihre Freundin Ronja „hängt nun ein wenig die Chefin raus“, und Gipsy ordnet sich einfach unter. Das hat uns sehr überrascht, denn Gipsy ist eine sehr selbstbewusste Hündin.Gipsy

Gipsy

Ihre liebenswerte und sanfte Art macht sie zu einem besonders zauberhaften Shiba-Mädel. Und während ihr Frauchen die Zeilen schreibt, liegt sie auf deren Füßen und sorgt dafür, dass kein Schritt ohne sie getan wird. Verlässt Frauchen den Raum, ist Gipsy auch schon auf den Pfoten und folgt unmittelbar nach. Dass sich diese kleine Japanerin so sehr verändert hat, hängt vielleicht auch mit ihrem Alter zusammen: Gipsy wurde Ende September 2016 zehn Jahre alt. Und ganz vorsichtig, ohne sich aufzudrängen, hat sie bei ihrem Frauchen so etwas wie Jennys Platz eingenommen und entwickelt sich zu Frauchens Schatten, wie es Jenny über die ganzen Jahre ihres Lebens hinweg war.Gipsy und Ronja

Gipsy ist in ihrer Familie nicht mehr wegzudenken. Sie ist auch jedem neuen Pflegehund, der einzieht, freundlich gesinnt, und gemeinsam mit ihrer Freundin Ronja gibt sie diesen meist ängstlichen oder verhaltensgestörten Shibas eine große Portion an Sicherheit. Es wird immer drauf geschaut, dass man ein Team bleibt. Das macht das Leben mit diesen so charaktervollen und wunderbaren Shibas – selbst in dem früher ausschließlich Husky-orientierten Haushalt - einfach nur lebenswert. Es ist die Liebe zu dieser Rasse, die wir verstehen gelernt haben und deren spezielle Eigenheiten wir auch nicht mehr missen möchten.

Gipsy

Gipsy hat ihren festen Platz, sie ist ein ganz tolles Shiba-Mädel, und sicher hat sich für sie der weite Weg von Japan nach Deutschland gelohnt. Ja, sie ist eine große Ausnahme unter den Shibas – sie ticken nicht alle so freundlich.

Danke Gipsy, dass wir mit Dir leben dürfen.

 


14 glückliche Hunde in der Schweiz

Wenn es keine Hunde gäbe, würde ich nicht leben wollen.
(Arthur Schopenhauer)

In der Schweiz gibt es ein sage und schreibe 14-köpfiges Rudel aus ehemaligen Notfell-Huskys. Als erstes Notfell der NfP zog Kira bei dem zugehörigen husky- und sportbegeisterten Frauchen ein und bekam, wegen ihrer zweifarbigen Augen, den schönen Namen Borea (nach Aurora Borealis, dem Polarlicht). Nach und nach wuchs das Rudel. Heute leben fünf ehemalige NfP-ler in diesem Rudel, der letzte Zuwachs war 2009 der weiße Rüde Snow (vorher Jarvi). Die Entscheidung für die jeweiligen „Kandidaten“ hat das Frauchen nicht etwa aufgrund sportlicher Qualitäten gefällt. Nein, einzig und allein die Chemie musste stimmen. Herausgekommen ist dabei eine sehenswerte, sportlich erfolgreiche, bunte „Meute“ von Huskys, die ihre Eigenheiten leben dürfen, die sie selber sein dürfen und die trotzdem – oder gerade deswegen – ein tolles Team bilden. Boreas folgender Bericht lässt erahnen, wie viel Freude das Frauchen an der Rasselbande hat und mit wie viel Liebe die 14 bedacht werden.

 

Liebe Vier- und Zweibeiner von der Nothilfe,

Borea erzähltJahre ist es her, seit wir uns das letzte Mal bei euch gemeldet haben, und darum will ich hier wieder einmal etwas über unser Fünfer-Trüppchen erzählen.

Ich bin Borea, die dienstälteste von Frauchens Rudel, wie sie jeweils sagt. Nicht zu glauben, ich bin nun schon elf Jahre alt, und lasse mein Leben deshalb etwas geruhsamer angehen. Zum Beispiel gehe ich morgens manchmal nicht mehr gerne raus, und fläze auf dem Sofa rum, oder schaue Frauchen zu, was sie macht. Sie lacht mich dann manchmal an, und sagt mir „Matrönchen, ein richtiges Matrönchen bist geworden“. BoreaUnd Matrönchen hin oder her, albere ich auch noch gerne mit jungen Kumpels im Gehege herum, dabei lerne ich ihnen aber immer auch gerade noch ein paar Lebensweisheiten. Aber das Amt als ranghöchste Hündin habe ich vor ein paar Jahren meiner jüngeren Kollegin Ice abgetreten, und ich bin sehr glücklich darüber. Wir zwei verstehen uns sehr gut, und wenn nötig, machen wir manchmal Job Sharing.

Borea

ChenookChenook, oder Schnuk-Schnuk, wie wir ihm meist liebevoll sagen, ist ein alter Opi geworden, etwas wunderlich, wie alte Männer halt so sind. Frauchen musste ihm seinen heissgeliebten Wohnwagen zusammenschlagen, weil er kaputt und nicht mehr dicht war. Das hat ihn ganz aus der Fassung gebracht, aber er bekam dann ein tolles Blockhaus gebaut, das „Chalet Schnuk-Schnuk“, wo er sich jetzt wieder in eine schöne, strohgefüllte Innen-Hütte zurückziehen kann. Wenn man ihn im Gehege nirgends findet, oder wenn wir alle ins Haus können und er nicht mitkommt, dann findet ihn Frauchen immer dort drin am schlafen.

Chenook

ChenookAber ans Fahrrad will der Oldie immer noch, zwar geht es nur noch langsam, und höchstens einen Kilometer, aber er galoppiert noch, das verrückte Kerlchen. Und sagt den jungen Knochen – oder wie sagt ihr in Deutschland? Ah, junges Gemüse. Ja, also sagt dem jungen Gemüse neben sich auch noch, wo`s lang geht. Er geniesst seinen Lebensabend in vollen Zügen, und dazu gehört auf jeden Fall auch sein tägliches Stück hartes Brot.

YukonUnd unser Yukon ist ein so toller Geselle; wir haben ja ab und zu junges Gemüse in unserem Rudel, solche z. B. die tun als gehöre die Welt ihnen, dabei wissen sie aber noch gar nichts übers echte Leben. Und das bringt ihnen Yukon dann bei, stundenlang. In ihrem manchmal sehr wilden Gerangel ist dann meist abwechslungsweise einer oben und einer unten, Yukon wird nie müde.

Yukon

YukonUnd wenn sie ihn auch wieder und wieder anrempeln, auch wenn er eigentlich am Pause machen ist, rappelt er sich von neuem auf und hilft ihnen wieder. Er hat eine Engelsgeduld mit diesem Gemüse. Auch beim Wagentraining hat er eine fast unerschöpfliche Energie. Kaum sind sie zurück vom ersten Lauf, wartet er, am ganzen Körper zitternd, japsend und in die Kette springend darauf, ein zweites mal zu gehen. Ein Pfundskerl, dieser Kumpel, und immer so lieb, Frauchen muss mit dem eigentlich gar nie schimpfen. – Unser einstiges Riesenbaby, nun ist er auch schon achtjährig.

 

AmarokDa ist noch Amarok, der Rudelsanitäter. Dieses Amt hat er sich selber aufgeladen, wenn ein Kumpel irgendwo am Körper etwas hat, was nicht hinsollte, Schmutz, eine Wunde, Nässe, ein Ekzem, ein Knötchen, dann beleckt es Amarok so hingebungsvoll, bis der eine wieder ein weisses Fell hat, der andere wieder saubere Ohren hat, dem dritten das Knötchen, das da so frech gewachsen ist, abgebissen ist usw.. Und Frauchen sagt ihm „Bodyguard“, was immer das auch heissen mag. Auf jeden Fall ist er immer da, wo Frauchen auch ist, er weicht nicht von ihrer Seite, ob draussen oder im Haus.

Amarok

AmarokManchmal schüttelt Frauchen darüber den Kopf, aber einmal wäre sie ohne ihn, den Bodyguard, verloren gewesen, als ein fremder Vierbeiner sie angriff; wow, da hat Amarok vielleicht eingegriffen, du liebes bisschen. Nachher hat Frauchen fast geweint, ihn umarmt und ihn immer wieder gelobt und ihm gedankt. Im Gehege kann er immer noch so ungestüm daher rennen, dass er einmal mal die eigene Hütte fast über den Haufen geworfen hat. Aber am Wagen im Gespann – hmm, was soll ich sagen, die Zugleine ist jedenfalls wegen ihm noch nie gerissen … Aber was soll`s, wegen mir ja schliesslich auch nicht!

Und schliesslich ist da noch der gute, alte Snow, unser Leithund und Rudelchef.

SnowDas mit dem Rudelchef, das geht noch in Ordnung, und wir hören auch alle noch auf ihn, aber Leithund im Gespann --- das kann er leider, leider nicht mehr sein. Wenn wir am Stake-Out sind kann Frauchen ihn aber nicht nur beim Training zuschauen lassen, da flippt er aus, beisst in die Metallstange, knackt ganze Äste, reist Grasbüschel aus und gräbt die Erde um sich herum auf. Aber er kann auch nicht mehr ins Lead gespannt werden, die andern würden ihn überrennen.

So macht denn Frauchen mit ihm eine 1-km-Runde am Fahrrad oder Scooter, manchmal zusammen mit einem Kumpel.

Snow und Chenook

Dann kann er das alles, was ihm so ungeheuer viel bedeutet, noch miterleben, aber halt nur noch langsam und nicht weit. Er ist ja auch vierzehn, Old-Snow, und seine Hinterbeine wollen oftmals nicht mehr dasselbe wie sein Kopf. Aber Frauchen sagte, lieber gebe es ihm ab und zu eine Schmerztablette und er kann noch nach seinem Vermögen mitmachen, als ihn zurück zu lassen, denn da würde er definitiv durchdrehen.

Nun hat Snow aber noch eine ganz eigene Geschichte, die er euch selber erzählen möchte:

Snow mit seinem ehemaligen Herrchen„Ich bin völlig durch den Schnee – oder nein, wie sagen die Menschen: durch den Wind! Ihr könnt euch nicht vorstellen, was Frauchen und mir vor gar nicht langer Zeit passiert ist.

Stellt euch vor, mein einstiges Herrchen hat mich gesucht – und gefunden! Hier, einfach so, stand er vor dem Gehege. Frauchen wusste nicht mehr, wer er war, wen wundert`s, es sind ja auch viele Jahre her. Daher schaute sie zuerst etwas verdutzt. Dann sagte der Mann ein Wort, „Jarvi“ und mein Frauchen verstand …

Nun weiss ich auch fellgenau, zu was allem dieses komische Gerät fähig ist, auf dem unser Mädel Rainey jeweils unser Tagebuch schreibt: Mein ehemaliges Herrchen hat dort auch rein geschrieben, weil er nicht wusste, wie er mich finden sollte. „Jarvi heisst jetzt Snow“ hat er geschrieben, und in Null-Komma-Nichts hat ihm dieses blitzgescheite Gerät meine heutige Adresse ausgespuckt – www.huskypost.ch

Meine Güte Herrchen, und wäre ich damals in Sibirien gelandet, wärst du mich dann auch besuchen kommen? Ich glaube schon, so wie du mich begrüsst hast, alle deine Signale …

Und ich habe an dir gerochen, und habe diesen Geruch sofort wiedererkannt, und er ist immer noch gut, denn du hast mich geliebt. Und du liebst mich heute noch, auch das habe ich gerochen. Und während du mich gestreichelt hast, sind mir ganz viele Dinge von unserer gemeinsamen Zeit durch den Kopf gegangen; unsere gemeinsamen Rennen zum Beispiel, ich als dein Leithund.

SnowNur wir zwei wissen, was damals wirklich geschah, wieso du mich hergeben musstest,-- denn gewollt hattest du es nicht. Und ich habe dir damals auch ein paar Mal hinterher geweint, aber so, dass es Frauchen nicht merkte (habe ich gemeint), aber ich wusste ja auch, dass es sein musste. Und der Geruch von dem Menschen, der mein neues Frauchen werden sollte, sagte mir auch, dass alles gut werden würde. Darum habe ich mich auch drein geschickt und ich wurde nie enttäuscht.

Aber weißt du, ich muss dir ja nicht sagen, dass ich es hier auch sehr, sehr gut habe, und mein Frauchen für mich durch`s Feuer ginge, das hast du ja gleich bemerkt. Aber dass du mich gesucht hast, und gefunden, das ist einfach nur toll! Und ich hoffe fest, nein ich weiss es, dass du auch meine Signale verstanden hast.Snow

Und weil Frauchen wusste, dass ich das sicher ins Tagebuch schreiben möchte, hat sie dich gefragt, ob dir das egal wäre und ob wir ein Foto beilegen dürften, von dir und mir. Und du hast ja gesagt und ich habe mich gefreut! Denn wer hat schon so ein Ex-Herrchen, der einen nach so langer Zeit auf der halben Welt sucht und nicht aufgibt, bis er einen wiedergefunden hat…

Als du dann wieder gehen musstest, du hattest ja noch 450 km zu fahren, habe ich gehört, wie Frauchen und du zueinander gesagt habt, dass ihr in Kontakt bleiben würdet. Was diese Worte bedeuten, weiss ich nicht, aber eure Signale waren dabei so klar, dass ich trotzdem verstand; und ich weiss, dass wir uns wiedersehen werden, irgendwann. Und darauf freu ich mich…“

So liebe Freunde, Bekannte und Fans, jetzt wisst Ihr wieder etwas Bescheid über das Nothilferudel von der Huskypost. Und auf`s Neue sei gesagt, dass wir unendlich dankbar sind, dass es Euch gibt. alle Ihr lieben Menschen, in der Station, in Gauselfingen und Umgebung, in der ganzen Welt, die ihr mithelft, dass es diese Station für unsere Kumpels gibt, wo man sie vorbehaltlos aufnimmt, sie pflegt und aufbaut und ihnen ein richtiges Zuhause sucht. Was immer auch geschieht, wir fünf möchten Euch sagen: Ihr habt das Herz auf dem rechten Fleck, und es schlägt für uns, und dafür heulen wir daaaaaanke!

Eure Borea mit Snow, Chenook, Amarok und Yukon

 


 

Orsa – Totgesagte leben länger!

Orsa

Nachdem unser scheuer Grönländer-Rüde Orsa im Frühjahr 2016 nach zwei Jahren Wartezeit endlich vermittelt werden konnte, folgte wenige Wochen später eine schwerwiegende Krebs-Diagnose im Kopfbereich und ihm wurde wenig Aussicht aufs Überleben bescheinigt. Es war sogar schon so weit, dass der ehemals vitale Rüde nur noch mühsam und mit hängendem Kopf herumschlurfen konnte.Orsa

Dennoch hatte man das Gefühl, dass er sich in seinem neuen Zuhause wohl fühlte und seine Lebensgeister noch nicht erloschen waren. Also gaben auch Orsas Menschen nicht auf und kämpften um ihren Großen. Und ihre Zuversicht hat sich ausgezahlt. Eigentlich war am Anfang nur von Wochen die Rede, die Orsa noch vergönnt sein würden und einige seiner ehemaligen Betreuer aus der Station hatten ihm schon einen „Abschiedsbesuch“ abgestattet, doch dann ging es wider Erwarten aufwärts mit ihm. – Wir haben uns riesig gefreut, als wir das hörten!

Orsa

Im August machten Orsa und seine Gefährtin Jolly samt zugehöriger Zweibeiner eine überraschende Stippvisite in der Station und wir trauten unseren Augen kaum: Orsa konnte wieder den Kopf heben! Und auch sein Tempo beim Gassigehen hat sich mittlerweile so stark erhöht, dass er bei kühlen Temperaturen teilweise sogar im Trab oder leichten Galopp unterwegs sein kann. Das hätte keiner für möglich gehalten…Orsa

Doch damit nicht genug. Orsas Genesung schreitet nämlich weiter fort. Vor einigen Tagen hat uns eine höchst ermutigende Mail erreicht. Aber lesen Sie selbst:

„Der Große lebt seit einigen Wochen medikamentenfrei, abgesehen von ein paar japanischen Heilpilzen, etwas Zink und Grünlippmuschel. Einmal im Monat fahren wir nach wie vor zur Physio- und Magnetfeldtherapie.

Körperlich hat er sich gut erholt, hat Muskeln aufgebaut, kann sich wieder kratzen und schütteln. Wir denken, Wackelbrett und Cavaletti leisten hierbei einen guten Beitrag. Und laufen kann der Gröni wieder, es ist eine wahre Freude. Noch ist er zwar nicht ganz so schnell wie Jolly, aber er übt täglich. Da Orsa draußen noch immer dahin geht, wohin Jolly geht und auch sofort auf Ruf mit ihr zurückkommt, genießen beide außerhalb von Ortschaften den gemeinsamen Freilauf. Egal ob sie im Wald ein vermisstes Familienmitglied suchen oder über gemähte Wiesen und abgeerntete Felder traben und galoppieren, für uns sieht es nach großem Spaß aus.

Orsa und Jolly

Orsa erträgt Jollys andauernde Spielaufforderungen und Schnauzenkontakte mit der Würde eines erwachsenen Herren, er scheint sogar mächtig geschmeichelt zu sein. Definitiv aber ist er inzwischen der Meinung, dass das Hundemädchen zu ihm gehört. Bei Begegnungen oder Spaziergängen mit anderen Vierbeinern stellt er das zunehmend sofort klar. Ist für uns kein Problem, wer mit wem was tun darf, ist letztendlich unsere Entscheidung, da kann der Große brummeln wie er will.

                             Orsa und Jolly

Drinnen ist der Hübsche nicht wieder zu erkennen. Schwanzwedelnde Begrüßungen an der Tür, abendliche Kontaktaufnahme für Streicheleinheiten, Futtersuchspiele, gern auch unter dem unnütz im Weg herumsitzenden Menschen, leinenfreies Pinkelngehen im Garten, Lesen der Zeitschriften, gehören inzwischen zum Alltag. Selbst die sich bewegende Sofadecke führt nicht mehr zwangsläufig zur Flucht, immer öfter genügt auch ein fixierender Blick, um die blöde Decke wieder zur Ruhe zu bringen. An der wedelnden Wäsche arbeiten wir noch!Orsa

Was er genau so wenig mag wie die sich bewegende Wäsche, ist Alleinbleiben, d.h. ohne Jolly, und Schüsse. Leider wird bei uns in den Weinbergen im September und Oktober reichlich geschossen, wir hatten deshalb viele Spaziergänge zum Üben für Silvester. Beim Alleinbleiben dagegen stehen unsere Chancen nicht so gut. Der Gröni heult wie ein Wolf, sicher ist er noch nicht oft in seinem Leben ganz ohne vierbeinige Gesellschaft gewesen. Glücklicherweise kommt das nur selten vor.Orsa

Wir freuen uns schon, euch Anfang Dezember in der Station zu sehen.“

 

Orsa

 

Auch wir freuen uns bereits sehr und können das Wiedersehen mit Orsa & Co. beim Weihnachtsmarkt kaum erwarten. Nach der schrecklichen Diagnose im Frühjahr hätte niemand zu träumen gewagt, dass Orsa im Dezember noch mit von der Partie sein würde. Aber Wunder geschehen immer wieder und wir gönnen dem Gröni und seiner Familie von ganzem Herzen, dass sie zu diesen Glücklichen gehören!

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 


 

Eidgenosse Kito sendet Grüße

KitoAls wir im November 2015 die beiden Rüden Kito und Ace in die Vermittlung bekamen, verursachten die hübschen Burschen gehörigen Aufruhr unter den Homepage-Lesern. Der hellere Ace lag in der Gunst der Interessenten eindeutig vorn, denn seine Beschreibung als sanftmütiger und leichtführiger Rassevertreter begeisterte die Huskyfans. Bei diesen Reaktionen war es irgendwie logisch, dass Ace zuerst vermittelt war.Kito und Shadow

Der dunkelrote Kito musste etwas länger in der Station ausharren, bis auch er seine Chance bekam. Doch als Huskyhalter aus der Schweiz einen Kumpel zu ihrem Rüden suchten, schlug Kitos große Stunde. Das Kennenlernen der gestandenen Hundemänner verlief recht positiv, so dass unser Großer zum Eidgenossen werden durfte. Sein vierbeiniger Mitbewohner Shadow war dann aber im heimischen Bereich doch erst mal irritiert, dass der vermeintliche „Gast“ offensichtlich gar keine Ambitionen hatte, wieder auszuziehen.

Kito

Da war erst mal Klärungsbedarf zwischen den Rüden angesagt, denn welcher Prinz teilt schon gerne die Aufmerksamkeit seines Hofstaats?!? Zumal Kito durchaus gewisse Macho-Eigenschaften an den Tag legen kann und seinen neu gewonnenen Platz selbstbewusst einnahm.Kito und Shadow

Doch die Zweibeiner blieben Herr der Lage und schafften es, die anfänglichen Raufereien zu regulieren. Und nach und nach wuchsen Shadow und Kito zu einem wahren Dreamteam zusammen, das immer besser harmoniert.

Nun hat Kito Grüße aus seiner neuen Heimat geschickt und die beigefügten Fotos zeigen einen sehr zufriedenen Vierbeiner, der das Leben in vollen Zügen genießt. Genau so soll es sein!Kito

Wir wünschen dem Quartett noch eine Menge Spaß zusammen und alles Gute für die weitere Zukunft.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Ben und Suki ( früher Wyoming,eine von den Trennungswaisen)

Suki und Ben

Es freut uns immer, wenn wir Post von unseren schon länger vermittelten und zwischenzeitlich sehr glücklichen Hunden erhalten.

Ben der sanfte Husky-Rüde, der seit Febr. 2002 bei seinen Menschen wohnt und Suki, die ihm seit Juni.2014 Gesellschaft leistet. Man braucht nicht mehr viele Worte zu dem untenstehenden Bericht zu verlieren, der Text spricht für sich und es ist erstaunlich, wie toll sich die unsichere Suki (ehemals Wyoming) bei Familie B. entwickelt hat.

Macht weiter so ihr ZWEI und eure Menschen sollen euch eben bald wieder einen Dänemark-Urlaub gönnen.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 

„Hej, det er Suki og Ben,

wir wollten uns mal melden und Bescheid geben, dass es uns supergut geht.

Die Menschen haben da so eine gaaanz tolle Sache, die heißt : "in Urlaub fahren" und das haben wir jetzt, nachdem ich ca. 2,5 Jahre bei ihnen bin, gemacht. Meine Leute waren der Meinung, dass ich das jetzt hinkriegen könnte, weil ich mittlerweile nicht mehr so aufgeregt bin.Suki

Also sind wir gaaanz früh morgens losgefahren. Ben und ich im Kofferraum haben gesungen was das Zeug hält, so dass auch bloß alle wach geblieben sind. Irgendwann konnten wir dann nicht mehr und haben gemerkt, dass "in Urlaub fahren" ganz schön anstrengend ist.
Der Ben, auch ein Nothilfe-Hund, ist ja schon über 7 Jahre bei unseren Leuten, aber beim " in Urlaub fahren" war der auch ganz von der Rolle und fast aufgeregter als ich, wenn wir Rast gemacht haben.Ben

Wir sind ganz hoch in den Norden von Dänemark gefahren und als wir dann endlich angekommen sind und meine Leute mir das Meer gezeigt haben, bin ich Land-Ei erstmal ins Wasser gerast und hab versucht es leer zu trinken. Meine Leute wollten mich zurück halten, keine Chance. Später, als alles wieder rauskam, wusste ich dann auch warum. Danach wollte ich nicht mehr aus dem "Meer-Wassernapf" trinken.

Meine Leute wussten ja nicht, wie ich so reagiere, weil ich doch so ein unbekanntes Vorleben habe. Aber sie haben mich nur gelobt, wie toll ich alles mache. Es war auch wirklich cool: die Dünen konnte man hoch und runter sausen, am Strand roch es super, jeden Tag lag was Neues (tote Krabben, tote Robben etc.) dort. Der Sand war so weich und als ich rumgeflitzt bin, hatte ich das Gefühl, ich wäre im Schnee. Da bin ich noch mehr rumgeflitzt. Ich hab mir dann ein kühles Loch gebuddelt, wie das ein richtiger Husky so macht, und den Möwen zugeschaut.

SukiDer Ben, das alte Stadtkind, hat erst nur doof geguckt, was ich da mache. Aber als er es kapiert hat, was glaubt ihr, dann hat die faule Socke so lange gewartet, bis ich mal aufgestanden bin und schwupp - lag er in meiner schönen Kuhle. Was soll ich mich da groß rumärgern - hab mir halt schnell ´ne Neue gebuddelt.

Wenn wir nicht am Strand waren, sind wir im Wald unterwegs gewesen. Da gab es immer neue Wege und sehr viel zu schnüffeln - das war super spannend. Rehe und Hasen haben sich dann auch noch zu unserer Unterhaltung mitten ins Bild gestellt. Und am Haus hatten wir einen Rasen, also so einen Rasen.....da konnte man sich so richtig den Rücken "schubbern" und mal ganz gepflegt relaxen.

Der Ben, obwohl er das ja eigentlich gar nicht kennen dürfte, hat richtig Frühlingsgefühle gekriegt, aber dem hab ich gleich mal Bescheid gesagt. Ich bin ja schließlich eine Dame!
Ich hab euch da mal ein paar Fotos mitgeschickt, damit ihr sehen könnt, wie gut es uns geht und wie schön der Urlaub war. Ich hoffe, wir machen das bald wieder, dieses "in Urlaub fahren"!!!!

Hej, hej
eure Suki (Wie ihr seht, hab ich auch schon ein paar Brocken dänisch gelernt)“

 


 

News von Kenji

Kenji

- Liebe ist, so wie sie ist…

Kenji

„Hallo Leute, was soll ich euch sagen, nachdem ich nun schon 4 Monate in einem neuen Zuhause bin? Es braucht halt seine Zeit, in ein neues Leben hineinzuwachsen, das geht nicht von jetzt auf gleich. Aber mein neues Frauchen hat eben auch das notwendige Feeling und die Erfahrung.

Kenji freundet sich mit Wasser an

Kenji balanciertWow – hier gefällt es mir absolut und ich finde es total cool, dass mein Frauchen langsam lernt, was ein „richtiger“ Shiba so drauf hat. Naja, ich muss es ja selbst auch noch lernen, denn ich habe so unendlich viel nachzuholen, dass die Tage oft viel zu kurz sind, um alles auszuprobieren. Aber langsam funktioniert es, ich liebe mein neues Leben und ich liebe mein Frauchen.

In meinem Kumpel Rusty habe ich einen wahren Freund gefunden. Gemeinsam spielen und toben wir schon mal, was die Leine so hergibt. Freilaufen darf ich natürlich nicht, dazu fehlt mir noch eine große Portion Sicherheit. Aber trotzdem habe ich schon viel Neues erlernt und werde auch immer mutiger. Ich versuche mich mit dem Wasser anzufreunden und wage mich auf Steine, die im Bach liegen. Da kann man so schön balancieren und es baut die Muskeln weiterhin auf.

Kenji geht spazieren mit Rusty und den Katzen

Ach ja, beim Thema Muskeln. Die haben bei mir schon kräftig zugenommen. Mit meinem Frauchen Sabine unternehme ich viele Touren und sie zeigt mir immer neue Wege. Sie hat mich langsam an alles herangeführt. Wenn wir von Zuhause aus laufen, dann begleiten uns immer einige unserer Katzen. Besonders Gismo hat es mir angetan. Das ist unser herzkranker Pflegling.Kenji als Brautjungfer

Auch darf ich jetzt mit zu einem Verein, wo viel gefeiert wird. Das hat mir einiges an Angst vor fremden Menschen genommen. Und ganz stolz bin ich drauf, dass ich auch schon „Brautjungfer“ spielen durfte. Vor lauter Stolz trage ich nun beim Laufen fast ständig meine Rute geringelt. Neugierig gehe ich schon auf Leute zu und lass mich auch streicheln. Das ist ja eine ganz neue Erfahrung, denn bevor ich bei der Nothilfe gelandet bin gab es keine streichelnden Hände für mich. Und das kann man so wunderbar genießen. Auch neue Hundekumpels sind mir willkommen und da macht sich mein soziales Verhalten schon ungemein bemerkbar. Ich möchte gar nicht drüber nachdenken, was ich in meinem früheren Leben alles entbehren musste. Da ist fast jeder neue Tag ein „Geburtstag“ für mich.

Kenji mit Ringelrute

Manchmal bin ich ein bisschen überfordert, wenn mich die Katzen hier im Haushalt zu sehr bedrängen. Die kleinen Wichte meinen, man kann mir hin und wieder am Pelz herumfummeln. Da ist es mir nicht immer wohl dabei. Ob die Katzenwelpen wohl wissen, wie spitz ihre Krallen sind? Da nehm’ ich schon mal Reißaus und flüchte auf Frauchens Bett. Aber ich habe keinerlei Probleme mit den Samtpfötchen, ob mit den ausgewachsenen oder den Welpen. Ich glaub das war auch ein bisschen der Grund, dass ich hier so problemlos einziehen konnte.Kenji im Bett

Ach da war doch noch was: Apropos ‚Bett’ ! Da muss ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Nachdem ich umgezogen bin habe ich kennen gelernt, wie schön es sein kann, wenn man auf Körperkontakt mit Frauchen oder Herrchen liegt. Da verhalte ich mich total ruhig und lege meistens ganz vorsichtig meinen Kopf auf Frauchens Hals. Sie findet das nicht immer so lustig, denn vorne schnurrt ihr der kleine Kater Perry in das eine Ohr und ich schnarche ihr leise den neuesten Shiba-Song in das andere Ohr. So schlafen wir dann gemeinsam in einen neuen Tag und jeder fühlt sich wohl dabei.

Und wenn mein neues Frauchen dann alle Shiba-Eigenheiten kennen gelernt hat, dann sind wir ein noch viel engeres Team. Sie zweifelt jetzt nur noch selten, ob ich mich hier auch wirklich wohl fühle, denn ein Shiba tickt schon sehr viel anders als die anderen nordischen Rassen, mit denen sie zusammen gelebt hat.

Aber wir haben noch seeehr viel Zeit, uns immer intensiver kennen zu lernen.
Und ich weiß, dass sie mich ganz doll lieb hat. Und sie sagt es immer wieder: das hätte ich mir verdient.

Nun muss ich mich sputen, es tut sich was im Haus.

Wenn es mal wieder Neues gibt melde ich mich bei euch. Jetzt geh ich erst mal mit Frauchen die Hühner zählen. Die gibt es hier nämlich auch noch.

Kenji mit Katze

Bis bald

Euer Kenji"

 


 

Roxi und Akela, ein Geburtstags- und ein Glückshund haben geschrieben…

Roxy und Akela

Die Hündin Roxi kam aus den unten beschriebenen Gründen zu uns und fand ein wunderbares Zuhause in dem sie nun ihren 16. !!! Geburtstag feiern durfte.

AkelaGrund zum Feiern hatte auch Akela, der Akita-Mix, dass er bei diesen Menschen einziehen durfte. Wegen Überforderung kam er zu unserem Verein, da seine Familie sich wohl mit ihm und seiner Mutter „Vicky“ und den vorhandenen Kindern arg übernommen hatte. Wir waren überglücklich, dass der ältere Rüde so schnell nette Menschen fand, auch wenn der Anfang nicht ganz leicht war.

Wir haben uns sehr über die Post gefreut, aus der zu lesen ist, dass beide Hunde es besser nicht hätten treffen können.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

Akela

„Liebes Nothilfe-Team,

AkelaAkela war wieder ein ganz toller Kerl diese Woche. Er ist in mein Büro gewandert und hat sich vom Schreibtisch eine kleine Schultüte von Lindt für mein Patenkind geklaut.
Ich fand sie beim nach Hause kommen fein säuberlich im Garten verteilt - jede Schokoladenkugel fein säuberlich ausgepackt vor dem Essen. Es ist echt erstaunlich was er so kann....!!!!

Ansonsten ist er immer ganz weit vorne......wenn ich Roxi kuschele und streichele ist er in kürzester Zeit dabei und nimmt meine Hand ins Maul. Ganz nach dem Motto: „Vergiss mich bloß nicht, ich bin auch noch da“ und er ist dabei sehr liebevoll und macht sehr viel Spaß !!!

In unserer Nachbarstochter (wird jetzt 18) haben wir einen tollen Hundesitter gefunden. Die gegenseitige Liebe ist sehr groß und sie wohnt immer bei uns, wenn wir weg sind. Es klappt prima !

 

So nun zu Roxi, dem „Geburtstagskind“....
Roxy

Roxi ist mit sieben Jahren zu Euch gekommen, weil in der Familie noch spät (nach 2 großen Kindern) ein Baby kam. 2 Kinder, ein Baby und zwei Huskys waren zu viel. Roxi musste gehen, weil sie angeblich das Baby attackiert hat (Windelbeißen!!).
Was sie bei uns und unserem Neffen nie getan hat !!!!! Also wird es wohl einen anderen Grund gegeben haben, warum man Roxi nach sieben Jahren in der Familie und als Ersthund weggegeben hat.

Als sie bei Euch war habe ich mich gemeldet, aber sie hatte schon Interessenten. Der erste Interessent ist abgesprungen und der zweite Interessent sollte es dann sein. Es war dann ein Termin zum Kennenlernen gemacht...zu dem der zweite Interessent dann einfach nicht erschienen ist.

Dann kam der Anruf, dass wir Roxi unter der Bedingung aufnehmen können, wenn unser damaliger Rüde Buck „mitspielt“.

Die ersten zwei Wochen waren bei uns schlimm. Roxi meinte sofort Oberwasser zu haben und hat Buck geärgert wo sie nur konnte. Ich war nervlich sehr angespannt, weil Buck natürlich vorging. Als es soweit war, dass er sich aus dem Wohnzimmer nicht mehr in den Wintergarten traute, habe ich mit erhobener Stimme vor Roxi gestanden, mir Luft gemacht und ihr gesagt, dass ich am nächsten Tag der NfP anrufe und sie wieder zurück geht....BUCK ging vor, er war MEIN BABY !!!

Tja, den Abend habe ich dann heulend auf der Couch verbracht, weil mir die ganze Situation nicht passte und ich eigentlich auch nicht wollte, dass Roxi dieses Schicksal des Zurückgebens erleben muss..

Und dann passiert es :Roxy

AM NÄCHSTEN MORGEN kam ich runter.....BEIDE HUNDE in bester Eintracht...und gegessen wurde aus einem Napf !!!
Ich weiß nicht, was die beiden in der Nacht besprochen haben. Vielleicht haben sie mal nen Mate-Tee gekocht, alles ausdiskutiert und die Fronten geklärt.....aber es hatte geklappt, seit diesem Tag waren sie ein Herz und eine Seele und ich war glücklich und dankbar, dass die Beiden in der Nacht eine Lösung gefunden hatten. Roxi zurückzugeben hätte mir das Herz gebrochen...auch wenn Buck immer mein Ein und Alles bleiben wird !!!

Tja...das war die Geschichte unserer Prinzessin und unserem Prinzen Akela. Bis heute möchte ich sie nicht missen ....MEINE MÄUSCHEN sind toll und ich freue mich über jeden Tag, den wir noch gemeinsam erleben dürfen.

Unser Mädchen ………wurde am 30.Juli stolze 16 Jahre…alt!!

Roxi……….unsere herzlichsten Glückwünsche zu Deinem Geburtstag….
und DANKE für jeden Tag an dem Du bei uns bist……… von deiner Familie..

Seit 9 Jahren bist Du nun bei uns …geholt von der Nothilfe Freudenstadt keine 5 Minuten hat es gedauert und Du hast freiwillig im Kofferraum gesessen.
Zwei Brüder hast Du in dieser Zeit überlebt und mit dem dritten, unserem Akela, hast Du nun Deinen Geburtstag mit einem ausgiebigen Spaziergang gefeiert.

Deine Hüftgelenke werden alt, aber Du hast immer noch mal Deine „dollen 5 Minuten“ und bewegst Dich schneller als eine alte Dame. Am Kühlschrank bist du immer noch die erste und das tägliche Leberwurstbrot wird mit Genuss gegessen. Kurzum, Dir geht es gut….sehr gut für Dein Alter und darüber freuen wir uns. Du darfst stolz sein auf deine 16 Jahre und auf Dich !!!
Du bist kein Hund „einfach so“, sondern ein „Fellkind“ in unserer Familie. Wir sagen Dir DANKE für so viele tolle Erlebnisse und freuen uns auf hoffentlich noch viele schöne Stunden…und Deinen 17.Geburtstag !!!!

Ganz liebe Grüße an Alle
Frauke mit Familie“

 

 


 

Fee
Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.
(Joh.Wolfgang von Goethe)

FeeSicherlich erinnern Sie sich an die junge wilde Hummel „Fee“. Sie sollte von ihrer ersten Pflegestelle übernommen werden, doch die Menschen waren mit ihrem Temperament überfordert, obwohl sie über Hundeerfahrung verfügten.

Gerade bei diesen Hunden haben wir immer etwas Bauchweh, wenn sie erneut umziehen. So auch bei „Fee“. Aber bis auf anfängliche (normale) Startschwierigkeiten hat alles prima geklappt und sogar die kleine Hündin wurde akzeptiert.

Wir denken, es scheint Menschen zu geben, die eine ganz besondere Gabe im Umgang mit Hunden haben. So auch Familie R., was uns ihr kurzer Zwischenbericht bestätigt:

Liebes Nothilfe-Team,

am 6. August ist Fee auf den Tag genau ein halbes Jahr bei uns. Deshalb dachte ich es ist mal wieder an der Zeit etwas von uns hören zu lassen.Fee

Manchmal kommt es uns so vor, dass Fee schon viel länger bei uns ist. Es ist in kurzer Zeit alles so "normal" geworden.

Sie hat sich perfekt bei uns integriert. Das Toben mit unserer kleinen Hündin macht ihr viel Spaß auch wenn unsere Kleine ihr durchaus Paroli bietet.

Besonders der Umgang mit unserem Sohn ist wirklich zu süß. Mittagsschlaf möchte er nicht mehr machen, wenn Fee nicht neben seinem Bett liegt.

Wir möchten uns noch einmal für die tolle Arbeit bedanken, die Sie machen.

Gerade haben wir ein Foto von einer völlig entspannten Fee gemacht. Leider ist es nicht scharf. Möchte es Ihnen trotzdem senden.

Ganz herzliche Grüße aus Bayern
Ihre Familie R.

 

 


 

Troll - Aller guten Dinge sind DREI…

Troll

Und nach der Veröffentlichung der Zeilen von Trolls Kumpeln Gandhi und Goofy hat sich nun doch noch Troll zu Wort gemeldet. Womit die DREI ehemaligen Sorgenfelle auf unserer Homepage bei den „lange-schon-glückichen-Hunden“ wieder vereint wären.
Auch hier möchten wir es nochmals erwähnen: Im Jahr 2014 mussten die drei Vierbeiner ihr Zuhause wegen Umzug der Besitzerin verlassen. Das Zuhause, ein Zwinger, führte dazu, dass es ständig Beißereien gab. Obwohl man sehr unter Zeitdruck stand, hat sich für jeden der drei netten Hunde ein tolles neues Zuhause ergeben. Und nun meldet sich Troll zu Wort:

Troll mit Freunden

„Hallo liebes Nothilfe-Team,

es hat zwar etwas gedauert, aber als ich die Post von meinen ehemaligen Kumpeln Gandhi und Goofy gelesen hatte war ich sehr froh, dass es den beiden gut geht...

Ich fühle mich hier auch Pudelwohl.... meine Leckerlies muss ich mir aber immer noch verdienen. Zumindest wenn wir draußen unterwegs sind. Entweder am Wegesrand sitzend warten bis Fußgänger, Walker und Jogger vorbei sind, oder auch bei den Draht-Eseln muss ich, bzw. müssen wir warten.

Ich laufe nämlich ohne Leine (in der Regel) und damit da halt nix passiert müssen wir artig warten.

Troll
 

Aber auch so Sachen wie "Sitz und Bleib", da müssen wir abwarten, bis Herrchen, der weiter gelaufen ist, uns dann ruft...

Da hast du Gandhi, es wohl "einfacher"!

Troll mit seinem japanischen KumpelJa ich habe mittlerweile einen Hundekumpel bei mir aufgenommen. Der ist zwar kleiner als ich, aber auch noch sehr flink unterwegs. Liegt vielleicht auch daran, dass er ein Japaner ist *lach*. Er ist aber auch sehr relaxt und wir können gut miteinander, auch in der Wohnung klappt alles ohne Probleme.

Am meisten freuen wir uns jedoch, wenn wir andere Hunde treffen und mit denen gemeinsam Gassi gehen. Und wenn es mich überkommt, dann renne ich auch mit denen.... macht richtig Spaß.

Aber das Beste ist, wenn ich meine Freundin treffe. Das ist eine Windhund-Podenga-Mischlingsdame, da spiele ich dann den "Hasen" und lasse mich von ihr jagen. Manchmal so lange, bis ich erstmal etwas ausruhen muss, um danach wieder laufen zu gehn...

Auch fahren wir regelmäßig in die Normandie ans Meer. Dann sind noch andere Schlittenhunde mit dabei. Das macht Spaß mit denen zusammen den Strand zu erkunden, nur um dann abends richtig ausgepowert zu sein. Anschließend ist schlafen angesagt…

Viele Grüße an euch „Ghandi und Goofy“

von eurem Kumpel Troll“

Auch dir, lieber Troll mit Kumpel und deinen Zweibeinern wünschen wir weiterhin viel Spaß und eine schöne und gemeinsame Zeit.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 


 

Nora…….lang – lang ist’s her…!

Nora

Im Juli 2008 wurde uns die bildhübsche, jedoch schwer kranke Nora von deutschen Tierschützern ans Herz gelegt. Eine Hündin, die in Spanien auf einem Bauernhof lebt und dort dringend wegen stark vergrößerter Mama-Tumore herausgeholt werden müsste. Tierschützer vor Ort waren schon länger an Nora dran, doch der Bauer wollte sie nicht so einfach hergeben.Nora

Erst zu dem Zeitpunkt, als diese Tumore aufplatzten erklärte er sich bereit, die Hündin wegzugeben. Selbst wollte er keine Kosten für eine OP übernehmen.

Damit Nora aus Spanien ausreisen konnte haben sich spontan zwei ehrenamtliche Mitglieder bereits erklärt, die Hälfte der Transportkosten zu übernehmen. Nora kam dann nach Deutschland und wurde umgehend operiert. Die Unterbringung in unserer alten Auffangstation schien nach dieser großen OP nicht geeignet für die Hündin, so dass wir eine private Pflegestelle gesucht haben. In der Pflegestelle hat sich Nora nur von ihrer Schokoladenseite gezeigt, war liebenswert zu jedem Menschen und hat mit ihrem einmaligen Charme jeden, der mit ihr zu tun hatte, um die Pfote gewickelt.

Lediglich eine gewisse Distanz Männern gegenüber hat sie gezeigt, was wohl auf ihre frühere Haltung auf dem Bauernhof in Spanien zurückzuführen ist.
Trotz des schweren Schicksals, oder gerade deswegen, hat Nora ein wunderbares Zuhause gefunden, wo man ihr all die Liebe gegeben hat und noch immer gibt, die sie in den ersten 6 Lebensjahren so sehr hat vermissen müssen.

Vielen Dank, liebe Familie H., gerne erinnern wir uns an Nora und ihre Geschichte und wünschen Ihnen und Nora noch eine lange und glückliche Zeit.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 

Und hier berichtet Nora von ihrem neuen Leben:

„Hallo liebes Team der Nothilfe,

Noraich bin´s, die Nora, erinnert Ihr euch noch an mich?? Seit fast 8 Jahren bin ich nun schon bei meinen Menschen, mittlerweile bin ich stolze 13 Jahren alt und ich habe das Bedürfnis euch zu berichten, wie es mir so ergangen ist.

Die Jahre sind wie im Flug vorbei gegangen, eine wunderbare Zeit, sowie viele schöne Urlaube liegen hinter mir und meinen Zweibeinern. Ich fahre mit Begeisterung Auto, Aufzug und mit der Gondel auf die höchsten Berge. Nicht eine Nacht war ich in den ganzen Jahren von meinen Menschen getrennt.

Nora

Mein Garten gehört mir ganz alleine und ich kann nach Herzenslust Löcher graben, Knochen verbuddeln und und und …

NoraAllerdings hatte ich, nachdem ich 2 Jahre bei meinen Menschen war nochmal eine schwere Operation. Laut der Tierärztin sei es ein Aneurysma, also eine vergrößerte Bauchschlagader. Meine Menschen hatten sehr viel Angst, ich könnte vielleicht die Operation nicht überstehen, aber so schnell gebe ich nicht auf.

Na ja, es war ein sehr heißer Sommer, ich musste 6 Wochen mit einem Druckverband rumlaufen und durfte nicht in meinen heißgeliebten Garten, das war blöd.... aber alles Schnee von gestern.

Da mein Herz etwas schwach ist, nehme ich seit 3 Jahren Herz-und Wassertabletten mit denen es mir super geht.

Ansonsten werde ich von der ganzen Nachbarschaft geliebt. Wenn meine Menschen arbeiten sind kommt immer irgendjemand vorbei und hält einen kleinen Plausch am Zaun mit mir.

Aus den langen 2-3 Stunden-Wanderungen sind allerdings kleinere Schnüffelspaziergänge geworden aber die genießen wir in vollen Zügen.

Nora

Anbei ein paar Bilder von mir.

Liebe Grüße eure Nora“

 


 

Laika – aus einer abgeschobenen Husky-Hündin wurde eine Prinzessin

Für ältere Hunde ist es nicht immer so einfach, nochmals ein gutes und vor allem endgültiges Zuhause zu finden. Aber die damals 10jährige Laika hatte Glück im Unglück. Ihr Vorleben war nicht besonders prickelnd, doch eine beherzte junge Frau hat dafür gesorgt, dass es der netten Hündin besser gehen solle und sie einfach ausgelöst. Selbst konnte sie Laika nicht behalten. Da wir bereits schon einmal Kontakt mit der Retterin hatten lag es nahe, dass sie Laika an uns weitergegeben hat.
Dann ging es auch relativ schnell, denn die mit Katzen verträgliche Hündin durfte bei einer Familie einziehen, die bereits einen Hund von uns hatte, der jedoch verstorben war. Und Laika hat diese Lücke gefüllt.
Lesen Sie selbst, was für eine liebenswerte Hündin sie noch immer ist.

Danke Frau H. – wir wünschen Ihnen mit Laike noch eine lange und schöne Zeit.

Ihr Team der NfP - Freudenstadt

 

Hallo, liebes Team der Nothilfe für Polarhunde!

Hier endlich einmal wieder ein Bericht von Laika / Laiki, den ich schon ewig lang schreiben wollte, und dazu ein paar Fotos (die neuesten mit Geburtstagsschleife).

Laika

Liebe Grüße

Eva H.

 

„Yippee! 15. Geburtstag!

Hallo, ihr Leser dieser Zeilen! Ja, tatsächlich - ich bin heute 15 Jahre alt (in Worten: fünfzehn !) geworden!

LaikaMeine "Mama", die Eva, freut sich fast noch mehr darüber. Sie hat mich nämlich am 5. September 2010 bei sich aufgenommen und sorgt seitdem für mich. Ich fühle mich bei ihr bestens aufgehoben. Und auch sie ist froh, gerade mich bekommen zu haben, einen - wie sie sagt - lieben und problemlosen Hund, dazu katzenverträglich und verschmust.

Weitere Kumpels im Haus sind Panther, der quirlige fast 12-jährige Kater, und die brave Katze Luchs, ebenfalls 12 Jahre alt. Panther begleitet uns oft beim kleinen Abendspaziergang: Er lauert uns unterwegs irgendwo auf, springt dann aus einem Getreidefeld heraus oder von der Friedhofsmauer herunter. Er begleitet uns, indem er an den Häusern entlang und auf die Zaunblöcke springt und sich durch die Gartenzäune schlängelt, oder aber er trabt ganz friedlich hinter uns her.

Laika, Panther und Luchs

Unseren Morgenspaziergang gehe ich - meinem Alter entsprechend - inzwischen ganz gemütlich an (schließlich bin ich laut Tabelle aufgrund meiner Gewichtsklasse stolze 100 Menschenjahre alt!).

Hühner vom NachbarnIch schnuppere hier und schnuppere da, um herauszufinden, wer schon alles hier gelaufen ist. Eva wirft immer mal wieder ein Leckerli nach vorne, und ich erschnuppere und finde es natürlich und werde wegen meines guten Spürsinns stets gelobt! Irgendwann geht's dann zurück, und immer auf dem Heimweg lege ich dann einen Zahn zu - wartet doch das Frühstück auf mich!

Laika

Nach dem Frühstück mache ich einen Rundgang durch den Garten, lege mich auf die Terrasse oder ins Gras und döse ein bisschen vor mich hin. Dabei toleriere ich nicht nur meine zwei Hausgenossen (ihr wisst ja, die Katzen!), sondern auch meine neuen Nachbarn, die ZEHN dicken fetten HENNEN samt einem - laut Eva - wunderschönen Hahn!

Die scharren in direkter Nähe hinter einem Maschendrahtzaun nach ihrem Futter! Anfangs war ich zwar etwas irritiert, aber so leicht bringt mich nichts aus der Fassung - und schließlich haben alle ihr eigenes Revier! Oft verstecke ich mich auch an einem wunderbar schattigen Plätzchen unter den Sträuchern, so dass sogar Eva mich erst aus allernächster Nähe entdecken kann.

LaikaManchmal bin ich auch zwei bis drei Stunden allein: Eva liebt ihren Chor und bringt mir beim Spaziergang ihre Lieder bei, denn neuerdings müssen die Sänger vieles auswendig lernen. Deshalb benützt sie einen Spickzettel und singt unterwegs, bis wir beide alles gut können. Ich werde allerdings nicht nur mit schönem Gesang verwöhnt - ich habe mir inzwischen auch einen gewissen passiven italienischen Wortschatz zugelegt, da Eva für ihren Italienischkurs fleißig Verben konjugiert und Vokabeln lernt.

Ich hatte euch auch schon früher erzählt, dass ich so gerne Rapspflanzen nasche - und ich rieche das Rapsfeld natürlich schon von weitem und spurte dann immer schon mal los! Eva probierte einmal ein Rapsblatt, und weil es wohl ähnlich wie Kohl schmeckte, gab sie mir daheim ein Kohlrabistück - und das schmeckte vorzüglich! Seither darf ich immer naschen, wenn sie Kohlrabi gekauft hat.Laika

Im Haus benehme ich mich übrigens ganz vorbildlich: Stets warte ich brav vor den Türen, bis sie mir aufgemacht werden. Die Küche ist für mich verständlicherweise tabu, und ansonsten verhalte ich mich auch ganz ruhig, wenn Besuch kommt oder wenn draußen ein Hund vorbeiläuft, und mit anderen Hunden gibt es auch keine Probleme.

Ich hoffe, dass ich heute Nacht wieder oben vor Evas Bett schlafen kann. Leider komme ich nämlich inzwischen manchmal nicht mehr ganz so flott die Treppe hoch, so dass ich jetzt ein paar Mal beschlossen habe, unten zu schlafen - die 15 Jährchen sind offensichtlich auch nicht ganz spurlos an mir vorbeigegangen! Aber Eva ist glücklich, dass ich nun schon fast sechs Jahre bei ihr bin, und ich bin froh, dass ich es hier so gut habe.

Insgesamt bin ich noch ganz gut drauf (wobei ich nicht verheimlichen will, dass ich oft mal ein Nickerchen mache oder einen Mittagsschlaf halte), und Eva und ich fänden es schön, wenn das noch eine ganze Weile so anhielte.

So, das wär's mal wieder von Laika / Laiki aus dem Schwabenland.

Liebe Grüße an alle Teammitarbeiter, DANKE für eure tolle Arbeit und viel Erfolg bei der Vermittlung der noch wartenden Hunde,

Laiki mit Eva, Panthi und Luchsi“

 


 

Goofy - „Hunde lügen nie, wenn es um Liebe geht.“
(Jeffrey Moussaieff)

Goofy

Nach der Veröffentlichung von Gandhis Zeilen hat sich spontan sein Bruder Goofy zu Wort gemeldet. GoofySchön zu wissen, dass die Liebe unter Tier-Brüdern keine Grenzen kennt.
Ja, es war im Jahr 2014, als auch Goofy mit seinen beiden Kumpeln Gandhi und Troll übernommen werden sollte. Sie mussten ihr Zuhause wegen Umzug der Besitzerin verlassen. Das Zuhause, ein Zwinger, führte dazu, dass es ständig Beißereien gab.

Zeit blieb fast keine und wir haben, so schnell es auch möglich war, die 3 Huskys übernommen und auch wunderbare Plätze gefunden.
Alle drei Nordischen hatten großes Glück, jeder für sich und doch sind sie durch die Post der „lange-schon-glücklichen-Hunde“ immer miteinander verbunden.

Auch Goofy wünschen wir noch eine lange und schöne Zeit bei seinem Frauchen und bedanken uns für die Liebe, die der nette Hundemann erhält. Das Schicksal hat es nochmals gut mit ihm und seinen 2 Kumpeln gemeint.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 

Goofy

„Hallo alter Kumpel Gandhi,

es freut mich zu hören, dass es dir gut geht mit deiner neuen Familie.

Ich habe es, so glaube ich jedenfalls, auch ganz gut getroffen.

Mein Frauchen ist sehr geduldig mit mir. Ich habe auch, wie du, sehr gerne Löcher Gegraben, in denen ich mich „eingepflanzt“ habe, aber mittlerweile ziehe ich aus Altersgründen das bequeme Hunde-Bettchen im Haus vor.

Schlafen ist zu meiner Lieblingsbeschäftigung geworden ;-), aber ich bin in meinem Leben ja auch schon genug gerannt und darf mich jetzt einfach nur ausruhen.

Mach’s gut mein Kumpel und ich weiß, irgendwann werden wir uns sicher wieder über den Weg laufen.

Mit einem ganz langen Wwuuufff

dein Goofy“

 

 


 

Gandhi - Und irgendwie scheint letztlich immer wieder die Sonne…

Im Jahr 2014 bekamen wir die Meldung, dass wir Ghandi mit seinen zwei Kumpel übernehmen sollten, da drei von vier Nordischen „weg mussten“ wegen Umzug.
Untergebracht waren sie in einem Zwinger und wegen der Enge gab es auch Beißereien unter den Hunden. Es war große Eile geboten, aber das Hexen haben wir noch nicht erlernt und mussten daher auf ein Wunder hoffen.

Das Wunder passierte und die Hunde fanden recht schnell ein neues Zuhause und wenn wir die Post von Ghandi lesen, denken wir, der Umzug war das Beste, was den Rüden hätte passieren können.
Wir wünschen weiterhin alles Gute und hoffen, ab und an wieder Post zu erhalten.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 

„Post von unserem Gandhi

Nach einer langen Zeit voller neuer Eindrücke, einem sehr heißen Sommer und einem doch sehr warmen Winter möchte sich Gandhi wieder bei der Nothilfe melden und berichten wie es ihm in den letzten zwei Jahren ergangen ist.

Nun meldet sich Gandhi zu Wort:

Nachdem ich Tag für Tag mit meinem Frauchen gekämpft habe um jeden Zentimeter Garten -in der Breite wie auch in der Tiefe –habe ich nun gewonnen und den Garten meinen Bedürfnissen angepasst und mir ein neues Bett gebaut:

Gandhi

Frauchen hat eingesehen das es zwecklos ist mein Loch immer wieder weg zu machen und nun habe ich sogar ein Dach darüber bekommen damit ich nicht ertrinke und falls die Sonne mal scheint ich etwas Schatten habe.

Einmal hatten wir Besuch und als der nach Hause gegangen ist, haben sie die Haustür nicht richtig verschlossen. Nachdem am nächsten Morgen niemand auf gestanden ist um mit mir Gassi zu gehen, habe ich beschlossen dass ich alleine zu meinem Kumpel Garo gehe. Der wohnt auch hier im Ort den „Buckel nauf“. So bin ich schön am Neckar entlang und konnte in aller Ruhe hier und da schnüffeln. Nur die Straße, das war vielleicht ein Stress… puuuhhh. Da mich hier aber viele kennen, haben die gleich Frauchen und Herrchen gepetzt dass ich unterwegs bin und die haben mich auch gleich gesucht, waren aber zu langsam.

Gandhi

Auch will Frauchen immer das ich mich anstrenge um ein paar Leckerlis zu bekommen. Aber das habe ich schnell gelernt - ich warte einfach bis mein Herrchen nach Hause kommt und dann bekomme ich meine super leckeren Leckerlis direkt in die Schnauze gelegt und ich muss nichts dafür machen. Manchmal denke ich, mein Herrchen versteht mich viel besser.

Ich war schon fast bei Garo als ein Transporter kam und mich weg gefangen hat.Gandhi Eine Frau hat beim örtlichen Tierheim angerufen und gesagt das ein Hund alleine unterwegs ist. Frauchen und Herrchen haben auch den richtigen Verdacht gehabt und sind auch gleich zu Garo gelaufen aber sie haben nur noch den Transporter von hinten gesehen. Nach einem Anruf im Tierheim, konnten sie mich dort wieder abholen. So etwas mache ich aber nie, nie wieder. Man war das schlimm. Ich wurde in einen Käfig gesperrt nur mit Wasser und keiner war da. Als ich dann Herrchen gesehen habe am Gitter war die Freude groß. Frauchen hat geweint vor Freude und mich gedrückt und geknuddelt. Das war ganz schön dooooof. Ich weiß gar nicht warum sie so ein Gewese gemacht hat, ich wollte doch nur Garo besuchen. Als wir dann endlich wieder zu Hause waren, habe ich noch meine Lieblingsleckerli bekommen und war dann ganz schön müde und habe den restlichen Tag komplett verschlafen im Wohnzimmer unterm Tisch:

Nun bin ich schon über zwei Jahre hier und habe alles „gut im Griff“. Meine Runden sind allerdings auch ein wenig kürzer geworden mittlerweile und ich bleibe häufig stehen und schnüffel damit es nicht so auf fällt das ich kaputt bin. Frauchen sagt dann immer: es heißt Gassi gehen und nicht Gassi stehen J. Aber auch hier habe ich sie gut im Griff und tu einfach so als wenn ich sie nicht verstehe.

Ich könnte noch viel mehr berichten aber jetzt muß ich wieder gehen und gucken was die Enten am Neckar machen. Viele Grüße an meine Kumpels Goofy und Troll mit einem ganz lange „wwuuuuuffffff“. Natürlich auch ganz liebe Grüße von meinem Frauchen und Herrchen an alle Zweibeiner die mich kennen.
Fam. W.“

 


 

Nanuk - der junge Wilde feiert seinen ersten Geburtstag…

Nanuk

Als Welpe kam Nico, jetzt Nanuk, zu uns in die Vermittlung. Wie es bei den Welpen so ist, meldeten sich schnell wahnsinnig viele Interessenten. Wie es aber auch noch so ist, suchten wir Leute, die wussten, was sie sich mit dem Kleinen Temperamentsbündel ins Haus holten. Genau diese Leute fanden wir dann auch und Nanuk hätte es besser nicht treffen können.

Nach einigen Turbulenzen haben sich die Wogen geglättet und ein vierbeiniges Trio hat sich gefunden und natürlich sind auch die Zweibeiner glücklich und zufrieden.

Wir wünschen dem Team weiterhin alles Gute und eine schöne gemeinsame Zeit.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 

Unser Nanuk ist heute am 15.06.2016 ein Jahr alt gewordenNanuk

Hallo liebes Team der Nothilfe,

inzwischen ist Nanuk 7 Monate bei uns und heute nun ist Nanuk (bei Euch noch Nico) ein Jahr jung geworden. Wir wollten nicht versäumen, Euch an diesem Tag ein paar Bilder zukommen zu lassen.

Rückblickend können wir sagen, die ersten Monate waren äußerst schwierig für unsere beiden Baikal und Shiba, für Nanuk und letztendlich auch für uns. Aber wir alle zusammen haben es geschafft mit viel Geduld, mit Einfühlungsvermögen und vor allem haben wir den dreien alle Zeit der Welt gelassen.

Nanuk mit Rudel

Wir sind super glücklich, Nanuk bei uns zu haben. Nanuk ist ein extrem anhänglicher, lieber Hund.
Er besucht mit Fraule die Hundeschule, wo er ein vorbildliches Verhalten zeigt, das Gelernte aber privat nicht immer so recht umsetzen will. Inzwischen sind die drei Huskies ein eingespieltes Team.

Nanuks RudelNanuk hat inzwischen alle Unarten, die die Großen so an sich haben (z.B. Maulen, wenn ein Artgenosse kommt), 1 : 1 für sich übernommen, die Hunde unterscheiden sich in nichts mehr. Nanuk und Shiba sind die besten Freunde im Spiel wie auch beim gemeinsamen Jagen. Shiba ist immer bereit zum Spielen, Nanuk ja auf jeden Fall. Aber auch Baikal schließt sich den beiden sehr oft an und fordert ebenso zum Spielen auf. Dann gehts rund. Es ist einfach super schön, mit anzusehen, wie die drei toben.Nanuk

Baikal hat mittlerweile verstanden, dass Nanuk ihm seine Position im Rudel niemals streitig machen würde, im Gegenteil, Nanuk akzeptiert Baikal als Chef und das ist auch gut so. Shiba ist der absolute Mittelpunkt von beiden Rüden und die ist happy als Diva.

Inzwischen läuft Nanuk gemeinsam mit Baikal am Fahrrad voraus. Er läuft toll im Zug, wenn Baikal nicht so mit will, zieht Nanuk ihn halt einfach hinterher.
Da kennt der nichts. Nanuk hat sich, von der Kraft her, zu einem unglaublich starken Hund entwickelt, wenn er anzieht, ist der ganze Mensch gefordert. Ein paar Stürze unsererseits haben wir auch schon zu verzeichnen, dank Nanuk.
So was hatten wir bisher noch nicht.

Nanuk

So liebes Team, wir möchten uns bei dieser Gelegenheit für Eure ständige, aufopfernde Arbeit für das Wohl der Tiere bedanken und

senden liebe Grüße
Fam. St. mit Rudel“

 


 

Kenji
Es ist immer der Mensch der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt. (Stefan Wittlin)

Hallo ihr lieben Menschen da draußen, ihr habt doch alle noch die Geschichte über mein schlimmes Vorleben in Erinnerung? OK, das ist Vergangenheit, Schnee von gestern. Nicht nur im Aussehen, auch mein Wesen hat sich total verändert, ich mutiere langsam zu einem richtigen Shiba. Kaum zu glauben, was mir da viele Jahre einfach verloren ging. Das muss ich nun alles schnellstens nachholen.

Ich hatte wahnsinniges Glück, dass eine liebe Tierschützerin aus Bayern mich bei einer Tierschutzfahrt in Thüringen zusammen mit Yuri in ihr Auto gepackt und in den Schwarzwald gebracht hat. Was dann alles passiert ist, das hatten wir ja schon.

Aber was jetzt so alles passiert? Ich kann es euch flüstern. Die 1.Pflegestelle war ja schon toll und ich konnte langsam anfangen „zu leben“.
Doch nun in meinem endgültigen Zuhause, da hab ich ganz doll den Schalk im Nacken. Mein neues Frauchen hat nun alle Pfötchen voll zu tun, von mir zu lernen. Nämlich, was so ein richtiger Shiba ist, was die Rasse so hergibt und ich werde sie bestimmt mit noch ein paar Überraschungen beglücken.

KenjiIch selbst habe nur den Vorteil, dass ich hier genauso leben darf, wie in der ersten Pflegestelle. Irgendwie ticken diese beiden Pflegestellen im gleichen Rhythmus. Und Katzen gibt es auch jede Menge. An Abwechslung fehlt es also nicht.
Langsam weiß ich nun selbst nicht mehr, ob ich nicht doch zu dieser Tierart gehöre. Was ich noch nicht gelernt habe, das ist das Schnurren. Ansonsten klettere ich den Kratzbaum hoch, kuschle bei Frauchen, fühle mich auf Herrchens dickem Bauch wohl und geborgen und wenn ich nicht hören will, dann schalte ich einfach auf Shiba.-Durchzug. Eine tolle Eigenschaft, das muss ich von den Katzen abgeschaut haben. Die machen auch immer was sie wollen.Kenji und Rusty

Natürlich gehen wir viel raus und trainieren weiterhin die Muskeln, das bekommt mir sehr gut. Das brauch ich auch wegen meiner Beschwerden. Mit von der Partie ist mein kleinerer Hundekumpel Rusty. Der kann mir auch noch so ein paar Unarten beibringen. Gemeinsam haben wir die Nerven von unserem Frauchen schon hart auf die Probe gestellt.

An manchen Tagen treffen wir das frühere Pflegefrauchen mit meinen ehemaligen Kumpeln. Das ist dann schon ein Gewusel mit 6 Hunden und jeder an der Flexi. Aber die Zweibeiner haben das voll im Griff. Seit Ende Mai ist dann noch eine Neue dabei, ein Shiba-Mädel. Die ist sehr klein und zierlich. Sie gefällt mir sehr gut. Aber ich glaube, die hatte früher auch kein so gutes Shiba-Dasein. Sie wurde auch von netten Menschen gerettet und dann an die NfP weitergegeben. Die find ich klasse, wir haben uns auch gleich gut verstanden. Für mich gibt es sowieso keine Artgenossen, mit denen ich nicht zurechtkomme. Ich bin der absolut gut sozialisierte Typ, also eher untypisch für einen Shiba-Rüden. Und wenn einer blöd macht und meine freundliche Begrüßung nicht versteht, den ignoriere ich einfach. Passt bis jetzt immer.

Kenji beim KegelnWenn ich mit meinem Frauchen mit darf zum Kegeln, dann schleime ich mich auch bei ihren Freunden ein – ich verhalte mich da total cool und warte auf der Eckbank, bis wir wieder den Heimweg antreten. Die Abwechslung macht Spaß und alle mögen mich. Also es wird mir wirklich nie langweilig. Vergessen wird aber nie, dass ich auch meine Ruhepausen brauche und wenn ich mich zurückgezogen habe, dann lässt mich auch jeder in Ruhe.

Kenji

 

 

Nur mein neuer Job artet langsam in Stress aus. Die kleinen Kätzchen von der Katzenhilfe, die muss schließlich einer beaufsichtigen. Langsam sind sie ziemlich flügge die kleinen Wichte und einer muss sie unter Kontrolle halten. Aber das gefällt mir, auf die aufzupassen. Das beherrscht ja auch nicht jeder.Kenji als Katzensitter

Ich kann euch nur sagen, dass mir mein neues Leben super gut gefällt. So einige Baustellen gibt es noch in meinem Leben, viele Geräusche kann ich einfach nicht ertragen und suche dann das Weite. Auch kann ich es überhaupt nicht zuordnen, wenn es Hektik gibt, da bekomm ich dann fast Panik und versuche mich zu verstecken. Frauchen sagt dann wohl es sei alles in Ordnung, aber ich mag es einfach nicht, wenn die so herumrennt und dies und jenes erledigt. Aber im Großen und Ganzen bin ich super stabil geworden und kann mich nach Lust und Laune entfalten. Es gibt Tage, da ist mein Frauchen ständig im Haus auf der Suche nach mir. Ich hab die originellsten Einfälle, wo ich relaxen will. Im Vordergrund stehen eben die Katzenhöhlen, der Kratzbaum und dann gibt es da noch den Balkon, auf dem eine Kennel-Box steht, die ich auch schon vereinnahme. Nach einem manchmal anstrengenden Suchspiel findet mich mein Frauchen meistens. Aber sie lernt es noch und ist irgendwann auch wirklich Shiba-tauglich. Momentan ist sie noch in der Probezeit.Kenji in der Katzenhöhle

In den paar Wochen, seit ich dort bin, da haben wir uns super gut arrangiert.
Sie lernt mich immer besser kennen. Und ich weiß ja, dass sie mich seeehr mag, sonst hätte sie mich ja auch nicht adoptiert. Und das tut meinem kleinen Hundeherz besonders gut.

Also wenn es mal wieder Neuigkeiten gibt, dann melde ich mich. Ich wollte euch einfach sagen, dass es mir gut geht und ich großes Glück gehabt habe mit meinem neuen Zuhause. Und wisst ihr, worüber ich mich freue wie ein Schnitzel? Keiner erkennt in mir den Kenji, der im Dezember mit einem ganzen Flohzirkus, krank, kaum Fell und total verängstigt und unsicher in BW gelandet ist. Dabei habe ich überhaupt kein Tarnkäppchen auf, ich habe einfach angefangen zu „leben“…..und dann verändert man eben auch sein Outfit. Verständlich, oder? Und ich genieße jeden Tag in vollen Zügen.

Bis bald mal wieder.

Euer Kenji

 

 

 

 

 


 

Lupa wird 14 Jahre alt und Hank freut sich

Lupa wird heute (11.Juni) 14 Jahre alt und wir können es kaum glauben, dass sie erst seit Ostern zu uns gehört.

Lupa und HankAnfänglich war sie etwas kränklich und wollte nicht so richtig fressen – wen wundert es bei all den Neuigkeiten, die plötzlich auf sie einströmten. Ihre Abwehrkräfte waren wohl auch nicht die besten. Aber dank unseres tollen Viech-Doktors geht es ihr zwischenzeitlich wieder richtig gut. Sie frisst jetzt regelmäßig und wir hoffen, noch 2-3 kg auf ihre Rippen zu bekommen. Hank ist manchmal etwas sauer, weil er warten muss, bis sie gefuttert hat. Das dauert bei Lupa schon etwas länger als bei unserem Futter-Inhalierer Hank. Aber sonst findet er Lupa o.k. und ist froh, dass sie ihm Gesellschaft leistet.

Der Tagesablauf funktioniert mittlerweile sehr gut, die täglichen Sport- und Schnüffelrunden werden gerne angenommen. Lupa freut sich immer wie ein Schnitzel, wenn die Zeichen auf ‚Gassi‘ stehen. Meist spielt sie dann auch Hank an und springt herum wie eine junge. Auch Pfoten putzen und abtrocknen sind kein Thema mehr. Lupa lässt sich jetzt überall anfassen, Zecken ablesen und ich durfte auch oft ihr Fell bürsten. Den Fellwechsel haben wir schon fast durch. Sehen sie selbst, ist sie nicht eine Hübsche geworden?

Lupa

Stubenrein ist sie jetzt auch. Nach dem Verlust eines Teppichs fiel mir ein, dass ich sie ja morgens an der Leine in den Freilauf führen kann. Das klappt super. Es ist ja nicht so, dass sie inkontinent wäre, ganz im Gegenteil. Sie hält lässig neun Stunden dicht. Aber auf dem Weg zum Pieseln kann es schon das ein oder andere Interessante geben, was Lupa ablenkt. Und dann wird es plötzlich eilig und es reicht nicht mehr in den Freilauf. Und unterwegs in der Natur ist gar keine Zeit für so etwas. Nein, da muss man Laufen und Schnüffeln!Lupa und Hank gehen "Gassi"

Wenn sie steht, zittert noch oft ihre Hinterhand, aber ihr anfänglicher Watschelgang ist verschwunden. Sie nutzt jetzt auch hinten ihre Gelenke und läuft richtig rund. Unsere Nachbarn hielten sie gar anfänglich für einen jungen Hund! Mit dem Muskelaufbau geht es ja bei den Oldies etwas langsamer, aber mit Geduld bekommen wir das auch noch hin. Erstaunlich ist dafür ihre Sprungkraft. Ob ins Auto oder auf ein 70 cm hohe Mauer – kein Thema für Lupa!

Sie beobachtet auch sehr genau und ist eine ganz neugierige. So lernt sie auch in ihrem Alter noch recht schnell. Und damit fasste sie recht schnell Vertrauen zu uns und ist inzwischen eine richtige Schmuserin geworden. Will Lupa gekrault werden, legt sie sich auf die Seite und streckt uns ihre Vorderpfote entgegen.

Neulich zogen dann Gewitter durch Bayern und ich dachte, sie ist ja richtig cool. Aber sie hat wohl einfach nichts gehört. Als der Donner näher kam, brach sie ein fast 14 Jahre altes Tabu: MEIN STRANDKORB! Lupa im StrandkorbIch war fassungslos! Aber ist es nicht auch schön, dass sie Schutz bei uns suchte? Jetzt haben wir wieder eine kleine Aufgabe: 15 Übungen mit Misserfolg. Wir arbeiten daran.

Sie ist eine so liebenswerte Hündin und wir hoffen, dass uns noch viel Zeit mit ihr gegönnt wird.

Wir möchten auch keinesfalls versäumen, Lupas Wurfschwester Taki auf diesem Weg zum Geburtstag zu gratulieren und wünschen ihr ein baldiges endgültiges Zuhause.

Christiane, Uwe mit Lupa und Hank

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Shadow – unser ehemaliger Sonnenschein…

Wir erinnern uns noch gut an den damals 2jährigen Husky-Rüden Shadow, den wir im Februar 2009 in Schwarmstedt übernommen haben.

Kein schönes Leben durfte der hübsche Rüde führen und man wundert sich immer wieder, wie gerade die oft geschundenen oder „vergessenen“ Sorgenfelle ihr früheres Dasein in einem neuen Umfeld wegstecken.

Als Kettenhund wurde er uns gemeldet. Shadow musste in einem Garten in der Nähe von Rostock ohne den notwendigen Kontakt zu seinen Menschen verbringen. Es hieß, dass er abgegeben wird, weil seine Besitzer krank geworden sind. Dank des Engagements von Verwandten nahm man mit uns Kontakt auf und für uns war es klar, dass Shadow bei uns einziehen kann.

Er zeigte sich bei uns als unkomplizierter und liebenswerter Hund, der uns alle mit seinem Charme verzauberte.

Umso mehr haben wir uns gefreut, als eine Familie aus dem Badischen sich für ihn interessierte und Shadow im März 2009, nach knapp 3 Wochen Aufenthalt in unserer Station, schon gleich wieder ausziehen durfte.

Nach 7 Jahren nun erreichte uns die untenstehende Information der Familie Z. und wir sind ziemlich erschüttert:

 

„Shadow und Jenny“

JennyMittlerweile ist Shadow schon mehr als sieben Jahre bei uns (seit März 2009) und es fühlt sich noch viel länger an. In der Zwischenzeit ist viel passiert:

Schon nach ein paar Monaten hatte Shadow nicht mehr so viel Lust zu laufen, vor allem nicht mehr als im normalen Spaziergehschritt. Aus diesem und anderen Gründen haben wir uns nach einer Hündin als Kameradin und kleinen Ansporn für ihn bei euch umgeschaut und haben Tenshi gefunden.

Nach einer kurzen Wartezeit konnte sie dann im Juni 2009 zu uns ziehen. Ihren Namen schien sie nicht so zu mögen und die Kinder konnten sich ihn nicht merken. Darum haben wir sie ziemlich schnell umbenannt in „Jenny“ und das hat sie auch sofort begriffen.

Nun weiter mit Shadow: Die Motivation hielt leider nicht lange an. Nach einiger Zeit sind wir daher mit ihm zum Tierarzt um abzuklären, ob er gesundheitliche Probleme hat. Der Tierarzt hat dann auch etwas gefunden und uns Tabletten mitgegeben. Leider hat das auch nicht viel geholfen. Nach einiger Zeit haben wir dann den Tierarzt gewechselt. Der neue hat dann auch gleich festgestellt, dass Shadow älter war, als der Vorbesitzer angegeben hatte. Er war nämlich seit 2005 gechipt (was der alte Tierarzt irgendwie nicht gemerkt hatte) und wurde anstatt 2006 schon 2000 geboren.

Das hat einiges erklärt. Zum Beispiel, dass er altersbedingt nicht mehr so viel und schnell laufen konnte. Der Altersunterschied zu Jenny hat sich immer mehr bemerkbar gemacht und so sind wir nach Möglichkeit getrennt mit den Hunden gelaufen. Shadow’s Kraft in den Hinterläufen nahm immer mehr ab und er knickte beim Stehen immer wieder ein.

Irgendwann wollte er mittags gar nicht mehr laufen, beziehungsweise nur selten. Die Nachtrunde haben wir abgekürzt auf zwei Laternen vor und wieder zurück. Oft mussten wir ihn das letzte Stück tragen, weil er keine Kraft mehr hatte. So stellten wir auch diese Sparziergänge ein. Das war auch die Zeit als die Inkontinenz angefangen hat: Zuerst benötigte er nur nachts eine Windel, seit ca. einem dreiviertel Jahr hat er rund um die Uhr ein Handtuch mit Hygieneeinlagen um den Bauch gebunden, so dass er nicht im nassen liegen muss.

Was uns überrascht hat war, dass er diese ohne Protest geschehen ließ. Normalerweise war er nämlich bei Berührungen aller Art sehr eigen.Shadow

Seit ein paar Wochen kann er gar nicht mehr alleine aufstehen, da sich die Muskeln zu sehr abgebaut haben.

Shadow ist DER geborene Campinghund. Unsere jährlichen Ostsee-Urlaube hat er weiterhin sehr genossen und die Strapazen des Autofahrens mehr oder weniger gut ertragen. Mit vielen Streicheleinheiten haben wir ihm die Fahrt (ca. 10 Stunden) erträglicher gemacht. Auf dem Campingplatz legte er sich gleich in die Sonne und hat die Ruhe genossen.

In der Woche vor Pfingsten (also vor drei Wochen) hatte er einen Schlaganfall. Dies haben wir jedoch erst erfahren, als wir in den Pfingstferien (wieder an der Ostsee) bei einem dänischen Tierarzt waren. Dieser Tierarzt wurde uns von einem anderen Urlauber empfohlen. Hauptsächlich allerdings für Jenny, die sich vor drei Jahren die Pfote gebrochen hatte und immer noch humpelt, obwohl das Bein schon längst erholt ist.

So haben wir mit beiden Hunden einen Ausflug nach Dänemark gemacht. Bei Jenny war die Diagnose fast klar: Sie humpelt, weil sie sich das in der Zeit mit dem Gipsverband so angewöhnt hat, und wir es ihr „einfach“ nur abgewöhnen müssen.

Sie läuft schon besser. Man braucht allerdings sehr viel Geduld und muss sie immer wieder darauf hinweisen, dass sie vier Pfoten zum Laufen hat.Shadow

Übrigens: Man glaubt nicht, mit wie vielen Menschen man ins Gespräch kommt, wenn man mit einem humpelnden, schönen Husky spazieren geht. Jeder, wirklich jeder, spricht einen an, bedauert den Hund und wünscht alles Gute (wenn ein Mensch humpelnd durch die Gegend läuft, beachtet das niemand).

Trotz ihres Unfalls ist Jenny immer noch viel unterwegs. Selbst in der ersten Woche nach dem Unfall hat sie es nicht ausgehalten, nur im Haus zu sein und wollte lieber in den Garten. Und zum Pinkeln musste sie laufen gehen, das macht sie nämlich nicht bei uns im Garten.

Zu Shadow hat der Tierarzt gesagt, dass er einen Schlaganfall hatte, deshalb jetzt nicht mehr laufen kann und Kopfschmerzen hat. Leider hat er uns auch mitgeteilt, dass Shadow auf Grund seines mittlerweile stolzen Alters von 16 Jahren voraussichtlich nur noch bis zum Sommer leben wird. Wir haben Tabletten für Shadow bekommen, so dass er zumindest seine restliche Zeit noch ohne Schmerzen verbringen kann. Außerdem wird er von uns fast rund um die Uhr mit Streicheleinheiten verwöhnt. Den Urlaub hat er auf jeden Fall sehr genossen und sich vor allem draußen, in der Sonne, sehr wohl gefühlt.

Jetzt, zu Hause, wird Shadow von Tag zu Tag weniger und frisst auch sehr wenig. Wir hoffen, dass er in seiner vertrauten Umgebung sanft entschlafen kann.

So weit von uns,

Familie Z. und ihre Vierbeiner Shadow und Jenny“

Wir wünschen Shadow alles erdenklich Gute und trotz allem eine schöne Zeit und hoffen und wünschen, dass Sie, liebe Familie Z., viel Kraft für Ihre liebevolle Pflege aufbringen.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 


 

Uhlan - Der Hund ist ein Begleiter,
der uns daran erinnert,
jeden Augenblick zu genießen.

(Marla Lennard)

Uhlan, die am 28.10.2003 geborene Akita-Hündin, die mit ihrem Kumpel Daito unter schweren Umständen zum Notfell wurde, hat das absolut große Los gezogen. Sie darf bei ihren Menschen aufblühen, die es geschafft haben, die Traumhundeigenschaften, die in der hübschen Hündin steckten, zum Vorschein zu bringen.Uhlan mit Katze
Sogar mit dem zur Familie gehörenden Kater hat Uhlan Freundschaft geschlossen.

Der Sommer hatte Uhlan gesundheitlich sehr zugesetzt. Der Winter ist definitiv ihre bevorzugte Jahreszeit. Spazieren gehen an den Ufern des Altrheins oder um Seen herum ist für die Akita-Dame nach wie vor das Größte. Nachdem sie eines ihrer geliebten Stehbäder genommen hat, bei denen sie die Umgebung genauestens beobachtet, döst und schnarcht sie, wieder zuhause angekommen, am liebsten neben ihren Menschen vor sich hin. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance, von der wir uns alle eine Scheibe abschneiden können.

Wir sprechen Uhlans neuer Familie unseren allerherzlichsten Dank aus und wünschen dem kleinen Rudel noch viele schöne gemeinsame Jahre.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 

„Nun ist Uhlan fast 2 Jahre bei uns und wir freuen uns über jeden neuen Tag mit ihr. Gesundheitlich hat ihr der letzte Sommer sehr zu schaffen gemacht. Aber jetzt im Winter ist die Welt für sie in Ordnung. Wie man sich schont, seine Bedürfnisse beachtet und sich regeneriert können wir Menschen von ihr lernen.Uhlan

Gerne geht sie auch mit zu unserem Tierheim, denn die Ausführer dort haben immer so leckere Teilchen in ihren Taschen - da fällt immer etwas für Sie ab. Sie mag alle Menschen, besonders Kinder und nimmt gerne Kontakt auf. Nur angefasst zu werden mag sie nicht so gerne. Mit unserem alten Kater kommt sie gut zurecht, nur manchmal wird er ihr zu frech, dann wehrt sie sich zurecht gegen ihn. Doch wenig später liegen sie wieder gemeinsam in ihrem Hundebett.

Mit anderen Hunden ist sie sehr wählerisch. Am liebsten sind ihr andere Hundesenioren, mit denen sie einfach nur gemeinsam schnüffeln kann.
Wenn wir mit ihr und unserem Pflegehund Kimba aus dem Tierheim zusammen unterwegs sind werden wir immer wieder angesprochen und in Gespräche verwickelt. Uhlan schmeichelt sich mit ihrer bezaubernden Art sofort in alle Herzen und einen Tschechoslowakischen Wolfshund mit Rollwagen sieht man auch nicht allzu oft. Zusammen strahlen sie Lebensfreude pur aus, wie man auf dem Bild unschwer sehen kann.

Uhlan mit Familie

Wir freuen uns jeden Tag an unsrer Maus und wünschen uns noch viele gemeinsame Tage.

Familie H.-Sch.
 


 

Post von Benji

Benji

Benji

 

Hi Leute, endlich komme ich mal wieder dazu, Euch zu schrieben wie´s mir geht: Nämlich prima!

Seit knapp 3 Jahren, nach einer kleinen Zitterpartie, bin ich nun bei meinen Menschen und habe mich ganz toll eingelebt. Hier möchte ich gar nicht mehr weg. Auch lasse ich inzwischen brav die Umgebung heil, wenn ich mal alleine bin. Dass es mir so gut geht, merkt man auch an den kleinen Notreserven, die ich mir für schlechte Tage auf die Rippen gepackt habe. Doch die halten mich von ausgedehnten Spaziergängen nicht ab.

Aber zu meinen liebsten Beschäftigungen gehört eindeutig das Kuscheln. Das könnte ich den ganzen Tag machen. Nur Kuscheln, das wärs…

Ganz lieb grüßt Euch alle der Kuschelbär Benji

Auch das Team der Nothilfe freut sich, immer mal wieder von den schon lange Glücklichen, wie Benji zu hören und zu erfahren, dass alles so toll läuft.

Vielen Dank an Benjis zwei Zweibeiner!

 

 

 


 

Yuri

Yuri

Der katzenverträgliche Husky-Mix, zog zu Katzen, die noch keine hündische Bekanntschaft gemacht hatten. So war die Sorge seiner neuen Besitzer groß, als es anfangs unüberwindbare Probleme i. S. Zusammenleben seitens einer der beiden Katzen zu geben schien. Nach einigen Gesprächen haben sich die neuen Besitzer überzeugen lassen, dass das Zauberwort einfach nur „ZEIT“ ist.Yuri

Diese hat man allen Vierbeinern gegeben und wir waren nun selbst sehr überrascht, wie schnell auch ein verwöhntes und zickiges Katzenmädel überzeugt werden konnte, wie nett doch auch die vermeintlichen Erzfeinde sein können.

Wir wünschen den Zwei- und Vierbeinern weiterhin eine tolle gemeinsame Zeit und freuen uns schon heute auf weitere Berichte.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 

„Hallo liebes Nothilfe-Team und ein fröhliches „Wuff“ von mir -Yuri - an alle Huskys, die Ihr vermittelt oder in Obhut habt!

Mir geht es SUUUUUPER!!!!! Na, bei der guten Pflege ist das auch keine Frage.

Inzwischen war ich ja ein bisschen krank und musste im Herbst zwei Mal zwei Tage in der Tierklinik verbringen. Ich war gerade ein halbes Jahr in meinem neuen Super-Zuhause, als es mir richtig schlecht ging. Eigentlich hatte ich, wenn ich so zurückdenke, immer wieder mal ein weinig Bauchweh und Blähungen und Magenschmerzen. Mein Frauchen und mein Herrchen merkten, dass ich ab und zu mal ganz fiesen Mundgeruch hatte und dass ich halt nicht so wirklich fit war, aber wieso und weshalb wussten wir alle nicht. Und außerdem habe ich mich doch zusammengerissen, damit bloß keiner merkt, dass es mir schlecht geht. Man weiß ja nie, wie Menschen reagieren. Vielleicht würden die mich dann ja gar nicht mehr haben wollen. Aber nachdem ich meine Menschen 6 Monate lang beobachtet hatte und wirklich gemerkt hatte, dass sie mich über alles liebhaben und mich sicher nicht mehr hergeben werden, hab ich dann doch gewagt, zu zeigen, dass es mir nicht gut geht.

YuriMeine Güte, hatte ich vielleicht Bauchschmerzen und ich habe alles, was ich gegessen oder getrunken habe sofort erbrochen und hatte Durchfall. Am zweiten Tag war ich dann ganz schwach und konnte und wollte auch nicht mehr laufen. Also sind wir zum Tierarzt gefahren. Dort musste ich dann bleiben und die haben einiges mit mir angestellt, z.B. eine Magenspiegelung gemacht. Und jetzt wissen meine Menschen, dass ich Magengeschwüre und einen entzündeten Dünndarm habe. Das alles kommt von einer Futtermittelunverträglichkeit. Jetzt bekomme ich halt spezielles Futter – und was soll ich sagen: Ich bin fit wie ein Turnschuh!!!!! Und das Futter schmeckt sogar gut. Mein Tag ist immer dann gerettet, wenn meine Familie da ist, mit mir schmust, viel mit mir läuft und mir gaaaanz viel zu Fressen gibt.

Ja, und dann gibt es Neuigkeiten in Sachen Katzen. Bislang hat es ja nicht so wirklich gut mit Leonie und Satine funktioniert. Leoni, die norwegische Waldkatze, hat mich einfach ignoriert und ich habe mir gedacht: „Wie du mir, so ich dir!“ und das klappt bis heute.

Leonie

Aber Satine, dieses kleine schwarz/weiße Biest... Am Anfang wolle sie ja gar nichts mit mir zu tun haben, hat so auf schüchtern und ängstlich gemacht. Nach ein paar Monaten dann fing sie an, sich mir zu nähern –jedoch alles andere als freundlich! Ich wusste gar nicht, dass Katzen derart fauchen und spucken können! Aber der Gipfel war, dass sie mich aus heiterem Himmel heraus mehrmals richtig verdroschen hat!! Ich konnte fünf Mal an ihr vorbei laufen, und alles war ok. Beim nächsten Mal aber sprang sie auf mich zu und verpasste Ohrfeigen vom Feinsten. Wenn sie meinen Kopf nicht erwischt hat, ist sie mir nachgerannt und hat mir den Allerwertesten versohlt. Muss ich mir sowas eigentlich bieten lassen???? Blöde Katze. Aber um des lieben Friedens willen, hab ich das alles über mich ergehen lassen, bin ja ein Gentleman.Satine

Ein paar Wochen später fing Satine an, Spielchen mit mir zu machen. Sie hat sich vor mich hingestellt, mich angefaucht, ist dann weggerannt und hat sich z.B. hinter eine Tür oder ein Regal gestellt, rausgeguckt und mich gelockt. So nach dem Motto: Fang mich doch, fang mich doch!! Wenn ich dann zu ihr hinlief, ist sie wieder abgehauen und alles ging von vorne los. Dieses doofe Spiel habe ich nicht lange mitgemacht, wer bin ich denn! Das hat Satine natürlich nicht gepasst. Schließlich wollen die Frauen doch, dass die Männer ihnen nachlaufen. Zumindest bei den Menschen soll das wohl so sein. Stimmt’s? Also hat sich Satine regelmäßig auf mein Hundebett gelegt, damit sie Aufmerksamkeit bekommt. Einmal hab ich mich revanchiert und habe mich ganz klein in ihr Kuschelkörbchen hineingerollt. Das war ihr aber völlig egal. Muss man das verstehen? Hmmm… Also, weil ich ja Gentleman sein wollte, hab ich Satine auf dem bequemen Hundebett schlafen lassen und hab mich selbst auf den harten Fliesenboden gelegt. Wenigstens war der Boden warm, wegen Fußbodenheizung. Anscheinend hat Satine meine selbstlose Art imponiert. Sie verdrischt mich nicht mehr, sondern schnuppert an mir und lässt sich von mir beschnuppern, mein Hundebett ist neben dem Kratzbaum und wir können alle ganz entspannt liegen – Satine und manchmal sogar Leonie auf dem Kratzbaum, und ich in meinem Bett. Ich gehe jede Wette ein: In ein paar Wochen liegen Satine und ich gemeinsam auf meinem Hundebett.Satine und Yuri

Was ich noch berichten will ist, dass ich immer noch besser mit anderen Hunden auskomme. Das war anfangs so ein kleines Problem(-chen) bei mir. Wenn ich anderen Hunden begegnet bin, hab ich ja nen regelrechten Veitstanz aufgeführt. Das mache ich (fast) nie mehr. Erstens gibt mir mein Herrchen Sicherheit und sagt mir ganz klar, was ich zu tun habe, zweitens habe ich keine Bauchschmerzen mehr und bin deswegen auch nicht mehr gereizt. Drittens bekomme ich, wenn ich eine Hundebegegnung gut gemeistert habe, Leckerli als Belohnung. Und die lasse ich mir nicht entgehen!

Also ihr seht, ich habe hier das große Los gezogen. Mein Frauchen und mein Herrchen mit mir aber auch – das sagen sie mir immer wieder. Wie mich das freut!!!!! Ich bin so lieb, dass sie mich sogar in der Tierklinik als „Sonnenschein“ bezeichnen und sich riesig freuen, wenn ich ab und zu zum Wiegen komme, ich muss nämlich noch ein wenig zunehmen.

Yuri

Na dann, bis zum nächsten Mal !
Herzliche Grüße

Euer Yuri (mit Esther und Uwe B. sowie Satine und Leonie)“

 

 


 

Kojak – einer der 11 Trennungswaisen

Als einer der 11 Trennungswaisen zog Kojak im März 2014 in unsere neue Auffangstation in Gauselfingen ein. Er und seine 10 Gefährten hatten damals ein karges Zwinger-Leben, eine beherzte Befreiung und eine weite Strecke quer durch die Republik hinter sich.

Obwohl Kojak durchaus Interessenten hatte, wollte es mit der Vermittlung einfach nicht klappen. Aber nach 7 Monaten fand auch Kojak dann endlich sein neues Zuhause.

Wir freuen uns sehr über die Grüße zum Jahreswechsel, die uns seine Familie übersendet hat. Wir sind uns ganz sicher: Da hat eindeutig zusammengefunden, was zusammengehört.

Lesen Sie selbst:

 

Kojak grüßt zum Jahreswechsel

Kojak

„Liebe Nothilfe,

über ein Jahr ist es nun schon wieder her, dass wir den Kojak zurückgeholt haben in die Heimat - also mehr als an der Zeit, dass wir uns mal wieder bei Euch melden.

Beim letzten Bericht hatte Kojak gerade erst begonnen, sich als „Haus- und Familien-Gröni“ bei uns einzurichten.

Kojak und Pumi

 

 

 

Unser kleiner Husky Pumi lebte damals noch und war ihm dabei eine große Hilfe. Kojak hatte so viele Ängste abzubauen. Sehr gerne denken wir an die täglichen gemeinsamen Runden mit Kojak und Pumi zurück und daran, wie Pumi sich anfangs auch hier zuhause um Kojak gekümmert hat.

 

Kojak

 

 

Zusätzlich haben wir dann recht schnell immer auch Solorunden mit dem Fahrrad mit Kojak gedreht, um seinem immensen Laufbedürfnis Rechnung zu tragen. Das hat ihn rasch eigenständiger gemacht. Als Pumi dann Ende August starb, hatte sich Kojak bereits „abgenabelt“ und viele seiner Ängste längst überwunden.

 

Magua und KojakUnser alter Husky Magua lebt hingegen erfreulicherweise noch immer und geht nun mittlerweile forsch auf seinen 16. Geburtstag zu. Aufgrund seines Alters (und der damit einhergehenden gewissen „Tüdeligkeit“) haben wir bisher auch noch keinen weiteren Hund nach Pumis Tod dazu geholt.

Momentan leben daher ausnahmsweise mal nur zwei Hunde bei uns: Kojak und Opa Magi.

 

Kojak

 

Kojak selbst hat sich prima entwickelt. Wir sind wunschlos glücklich mit ihm. Er ist unterwegs natürlich ein Flitzer wie eh und je. Wir drehen daher täglich lange Rad- und Scooter-Touren mit ihm und erkunden so die gesamte Umgebung.

 

 

 

KojakWanderungen zu Fuß machen ihm nur dann richtig Spaß, wenn wir querfeldein durch die Botanik stapfen. Wenn er dann vorneweg läuft und konzentriert den besten Weg für uns beide durchs Dickicht sucht und findet, ist er immer hochgradig begeistert von seinen eigenen Pfadfinder-Fähigkeiten.

Manchmal entdecken wir dann tolle Plätze im Wald und lassen dort ein bisschen die Seele baumeln.

Kojak im Wasser

Entdeckt hat Kojak im Sommer auch seine große Liebe zu Wasser.
Anfangs wollte er von Seen und Flüssen absolut nichts wissen, aber mittlerweile ist keine Böschung mehr zu steil und keine „Entengrütze“ zu grün - Kojak badet überall, wo immer es ihm gerade passend erscheint.Kojak

Mit seinem Appetit haben wir zum Glück von Anfang an keine Probleme. Er futtert tüchtig und ausreichend.
Eine echte Schwäche hat er für Süßes. Mit einem kleinen Stückchen Kuchen oder einem Keks kann man Kojak wahrlich begeistern. Aber er hat wie alle unsere Hunde auch gegen eine Grillparty natürlich nichts einzuwenden.

Zuhause hat sich Kojak vollends eingerichtet. Mit seiner sensiblen und verständigen Art ist er ein toller Mitbewohner.

Kojak

 

Er ist aber zudem auch ein regelrechter Clown geworden, über den wir ständig lachen müssen. Neuerdings werden Micha und ich sogar regelmäßig mit übermütigen Spielaufforderungen von ihm bedacht.

 

KojakKojak

Ein bisschen schwierig war es anfangs mit Kojak und Fremdhundebegegnungen, aber das hat sich schnell erledigt. Auch Kojak hat mittlerweile längst gelernt, dass man mit anderen Hunden viel Spaß haben kann. Er beweist einmal mehr: Tief in ihren Herzen sind sie doch alle Hippies.

Und wenn gerade mal keine anderen Hunde zu Besuch sind, mit denen man gemeinsam Unfug im Garten aushecken kann, dann macht Kojak das, was alle unsere Hunde gerne tun: Er hilft nach besten Kräften bei der Gartenarbeit.Kojak bei der Gartenarbeit

 

Kurzum:

Mit Kojak ist soweit alles in bester Ordnung!

 

 

In diesem Sinne grüßen wir herzlich und wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2016.

Mandy, Micha, Magua und Kojak“

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch für das tolle Zuhause, das ihr Kojak gegeben habt.
Und wir erwidern die guten Wünsche zum Neuen Jahr – genießt noch viele gemeinsame Jahre mit dem hübschen Hundemann. Auch für Magua noch eine schöne Zeit bei euch.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 

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