Bobi wartet auf sein Glück

 

Bobi

Rasse:                    Siberian Husky
Geschlecht:            männlich, kastriert
Geburtsdatum:        22.06.2009
Verträglichkeit:        mit den meisten Artgenossen, beiderlei Geschlechts
Katzen/Kleintiere:   nein
Kinder:                    evtl. ältere Kinder
Autofahren:             sehr gerne
Stubenreinheit:       ja
Alleinebleiben:        ja, einige Stunden
 derzeit in der Auffangstation in Burladingen-Gauselfingen auf der schwäbischen Alb

update Winter 2020

Bobi

Von Bobi gibt es nicht viel Neues zu erzählen. Bobis Kommentar dazu würde lauten: „Das ist auch gut so!“ Denn Bobi tut sich nach wie vor schwer mit Neuem, er liebt die Beständigkeit, die täglich gleiche Routine.Bobi  Und deshalb gefällt es ihm in der Station auch recht gut.Bobi

Täglich um 8 Uhr dreht sich der Schlüssel im Schloss, die Stationsleiterin kommt, dann gibt es Frühstück, danach Gehege und Hundehäuser sauber machen usw.. Die täglichen Arbeiten in der Station verfolgt Bobi gerne von seinem Bettchen draußen aus.

Das Einzige, was sich für Bobi immer mal wieder ändert, sind seine Gehegegenossen. Aus der Gruppe, in der Bobi noch beim letzten update lebte, sind einige vermittelt. Im Moment lebt Bobi mit einem „Oldi“ zusammen. „Zu zweit alleine“ ist ganz nach Bobis Geschmack, eine größere Gruppe braucht er nicht, aber diesen Wunsch können wir ihm in der Station leider nicht immer erfüllen.

Ein Stück weit kommt die Routine auch Bobis „Bequemlichkeit“ entgegen: wenn sich die äußeren Umstände nicht ändern, muss er auch nichts ändern, schon gar nicht sich selbst, und er muss sich nicht mit seinen eigenen Problemen auseinandersetzen, sondern kann alles so lassen, wie es ist.

Bobi

Bobi hatte bislang noch keinen Interessenten. ABER: er hat einen treuen Paten, der jeden Sonntag, aber auch wirklich JEDEN Sonntag in die Station kommt, um Bobi zu einem langen Spaziergang abzuholen, natürlich unterbrochen von Pausen mit Streicheleinheiten. Nach so einem Spaziergang ist Bobi dann richtig müde – hier macht sich so langsam sein Alter bemerkbar. Bobi ist nicht krank, aber er hat einfach ein vermehrtes Ruhebedürfnis und schläft auch tiefer.

So ist das Leben auf der Station für Bobi das im Moment bestmögliche Leben. Was nicht heißt, dass wir nicht weiter nach einem passenden Zuhause für ihn suchen! Wir sind überzeugt davon, dass es auch für Bobi die passenden Menschen gibt, und lassen deshalb bei unserer Suche nicht locker.


Update Sommer 2020

Bobi

Bobi profitierte sozusagen von Corona und hätte im Moment keinen Grund mehr zum Granteln. (Aber er tut es natürlich dennoch immer wieder – so ist er halt.) Er hätte keinen Grund mehr, denn im Moment lebt er in einer Hundegruppe, die super zu ihm passt, die ihn akzeptiert, wie er ist, ihn in Ruhe lässt und einen großen Bogen um ihn herum macht, wenn er nicht gut drauf ist. Weil „dank“ Corona nicht vermittelt wurde, besteht diese Gruppe schon seit einigen Monaten, und sie tut Bobi ganz offensichtlich gut. Zu dieser Gruppe gehören Little Sky, einer unserer anderen Patenhunde, und zwei Hündinnen. Mit Little Sky versteht sich Bobi ausgesprochen gut. Es geht also Bobi viel besser als noch vor einiger Zeit, als er in einer Gruppe lebte, die ihm doch immer wieder gezeigt hat, dass er sich mit seinem Pessimismus keine Freunde schafft. Auf der einen Seite hoffen wir – für Bobi –, dass das noch eine Weile so bleibt, auf der anderen Seite natürlich nicht, denn das würde ja bedeuten, dass keiner aus Bobis heutiger Gruppe eine Familie findet. Dass wir wieder so eine optimale Gruppe für Bobi zusammenstellen können, können wir natürlich nicht garantieren, das hängt von unseren anderen Stationsbewohnern ab. Wir können nur garantieren, dass wir unser Bestes tun werden.

Bobi

Bobis Verhalten, das müssen wir leider so schreiben, hat sich nicht gebessert. Auch wenn wir zwischendrin meinen, einen kleinen Fortschritt zu sehen, so fällt Bobi bei nächster Gelegenheit wieder in sein gewohntes, eingefahrenes Muster zurück. Er öffnet sich kaum, und wenn er verunsichert ist, zieht er sich völlig zurück, nach dem Motto „lasst mich in Ruhe, ich will jetzt schlafen“. Und dann lässt er sich mit nichts zu nichts überreden.
Wir versuchen weiterhin alles, damit Bobi sich den Menschen gegenüber öffnet, und hoffen, dass sich irgendwann genau die Menschen für Bobi melden, die ihn verstehen und für die sich, umgekehrt, aus Bobis Sicht, eine Annäherung lohnt.

Bobi

Und noch in anderer Hinsicht geht es Bobi besonders gut: Einer seiner Paten besucht ihn einmal die Woche, geht mit ihm spazieren und verwöhnt ihn auch sonst mit „Extra-Würsten“ oder einem besonders tollen, bequemen Geschirr, oder, oder, oder.


Bobi - Update Juni 2020

Bobi

Bobi kampiert nun bereits seit März 2017 in unserer Station. Wüsste man es nicht besser, könnte man annehmen, er will wissen, wer von uns den längeren Atem hat, er oder wir.
Bobi trotzt all unseren Bemühungen, ihn soweit zu fördern, dass er das Interesse von Besuchern weckt und die Chance auf neues Zuhause bekommt. An seinen guten Tagen begrüßt er einem freundlich in der Halle. Strahlend kommt er an und möchte sich streicheln lassen. Am nächsten Tag zeigt er uns nur den Rücken. Man kann es auf den Punkt bringen, Bobi hat uns drei Jahre lang sturköpfig gezeigt, was er will:

BobiBobiEin Zuhause bei DER EINEN Bezugsperson, bei der
- die Chemie stimmt und auf die er sich einlassen kann
- keine anderen Hunde im Zuhause leben, die ihn als ‚Ofer‘ behandeln
- er ausgedehnte Spaziergänge bekommt
- seine Ruhe hat
- er in der Nähe seine Schläfchen halten kann
- oder bei der Gartengestaltung helfen
- interessante Spiele mitspielen darf
- oder bei Bedarf gestreichelt wird

Bobi

Jetzt drehen wir den Spieß mal um. Wir werden den Teufel tun, aufzugeben! Auch wir haben gewissermaßen die sprichwörtliche Sturheit der Nordischen. Üblicherweise suchen wir für Interessenten Stecknadeln auf vier Pfoten im Heuhaufen. Für Bobi brauchen wir die Stecknadel im Heuhaufen auf zwei Beinen! Können Sie uns und Bobi einen Vorschlag machen?

Bobi

Unser begleitendes Angebot ist, dem nun fast 11-jährigen Bobi quasi als ‚Krankenversicherung‘ einen Dauerpflegevertrag auszustellen, falls sich demnächst altersbedingte ‚Zipperlein‘ einstellen sollten und er medizinische Hilfestellung braucht. Falls Sie rechts unterschreiben möchten, rufen Sie uns bitte an und machen einen Besuchstermin auf der Station aus, um die Chemie zwischen Bobi und Ihnen zu prüfen. Wir sind sehr gespannt auf SIE!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde Freudenstadt


Update Oktober

 

BobiBobiBobi ist ein halbes Jahr älter geworden, aber keinesfalls weiser. Nun lebt er schon 2 ½ Jahre bei uns auf dem Hasleberg und liebt die regelmäßigen Spaziergänge über die Alb immer noch sehr. Unterwegs gibt es viel zu schnüffeln und Hundezeitungen zu lesen, manchmal darf es dazwischen auch etwas sportlicher sein. Bobi hat sich nicht verändert. Er kommt zwar mit jedem Vierbeiner aus, aber nicht jeder Hund mit ihm. Denn eigentlich bräuchte er auch nicht unbedingt deren Gesellschaft.

Deshalb wohnt Bobi in einer eher ruhigen Hundegruppe, damit er auch relaxen und die tägliche Siesta genießen kann.

Bobi

BobiMenschen findet er schon wichtiger, d.h. da würde ihm auch einer reichen. Einer, mit dem er seine Leidenschaft fürs Büro und Gartengestaltung teilen kann. Und da er ja bekanntlich ein etwas unsicherer Hund ist, sollte Mensch viel Geduld mitbringen. Denn sein Vertrauen bekommt man nicht geschenkt, man muss es sich erarbeiten. Das beginnt bereits beim Geschirr anziehen bis hin zu Streicheleinheiten und Fellpflege. Manchmal hat er auch Launen, dann wechselt seine Stimmung bei Themen, die gestern noch als angenehm empfunden wurden. Man erkennt das gut, weil er dann knurrend kommentiert.

In Bayern würde man ihn dann als den typischen ‚Grantler‘ bezeichnen. Wenn Sie das nicht abschreckt, weil Sie über ausreichend Erfahrung verfügen, es in Ihrem Leben eher ruhig zugeht und Sie souverän die Herausforderung angehen können, mit einem nordischen ‚Grantler‘ langsam den Vorteil eines gemeinsamen respektvollen Lebens zu erlernen, sind Sie der richtige Partner für Bobi.

Ruf an!

Er würde es nie zugeben, aber genau auf Ihren Anruf wartet er! 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde Freudenstadt


Update März

Bobi – sucht Hobby-Gärtner oder Büro-Tätigen

Der fast zehnjährige Siberian-Husky-Rüde Bobi ist nun schon seit über zwei Jahren bei uns auf dem Hasleberg. Bobi macht es interessierten Menschen nicht einfach, sein Vertrauen zu gewinnen und stand damit seinem Glück schon mehrmals selbst im Weg. Dennoch geben wir den Glauben an Menschen nicht auf, die eines Tages in der Station erscheinen und ihn über seinen Schatten locken werden!

Bobi ist ein bekennendes ‚Landei‘. Spaziergänge auf der ruhigen besinnlichen Schwäbischen Alb sind ganz nach seinem Geschmack. Er kommt zwar mit jedem Vierbeiner aus, bräuchte aber nicht unbedingt einen an seiner Seite. SEIN Mensch, der sein Vertrauen gewinnt, ist ihm viel wichtiger!

Bobi Bobi

Wir haben 2018 zwei weitere Leidenschaften an Bobi entdeckt. Eine davon ist Gartengestaltung. Als wir in den Gehegen Unkraut jäteten, dauerte es nicht lange und Bobi näherte sich uns. Hingabevoll buddelte er direkt neben uns ein Loch, SEIN Loch, und war sehr zufrieden.
Eine weitere Leidenschaft von ihm liegt darin, uns ins Stationsbüro zu begleiten, sich neben den Schreibtisch zu legen und völlig entspannt zu schnarchen.

Bobi Bobi

Bobi

Teilen Sie eine oder gar beide seiner Leidenschaften? Dann stehen die Chancen nicht schlecht, der Mensch seines Vertrauens zu werden! Melden Sie sich bitte bei uns. Wir werden Ihnen auch nach einer Vermittlung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde Freudenstadt


 

Update 18.11.2017

Bobi

Seit einem ¾ Jahr lebt Bobi nun schon bei uns in der Auffangstation.Bobi in der GruppeBobii
Gemeinsam mit mehreren Rüden und einer Hündin bewohnt er ein Gehege, wobei er keinen Ärger sucht und in der Gruppe recht gut integriert ist.
Mittlerweile hat sich zwischen ihm und Mitbewohner „Kappa“ so etwas wie Freundschaft entwickelt und man sieht die Beiden des Öfteren miteinander spielen, wobei sich das Spiel erfreulicherweise auch sehr ausgeglichen gestaltet.

Bobi freut sich, wenn es losgeht zum Spaziergang, läuft entspannt an der Leine und verhält sich bei Hundebegegnungen unauffällig.

Dennoch ist Bobi ein äußerst verunsicherter Hund, der bereits in seinen früheren Jahren Strategien entwickelt hat, um aufkommende Probleme zu umgehen. Leider hat man Bobi wohl gewähren lassen, anstatt sich dieser Probleme anzunehmen und wieder aus dem Weg zu räumen. So hat sich leider im Laufe der Zeit eine „Baustelle“ aufgetan, die sich nun auch nicht wieder im Handumdrehen beseitigen lässt.

Bobi

In den ersten Monaten seines Aufenthalts in der Station war Bobi nicht in der Lage, bei Vergabe von Kauknochen im Gehege, diese direkt zu verspeisen.Bobi
Er hat sie gehortet und bewacht – vor Mensch und Hund und es war kaum mehr möglich, an ihn heranzukommen. Hier gibt es bereits eine schöne Weiterentwicklung zu sehen und diese ungute Eigenschaft ist mittlerweile „Schnee von gestern“. Bobi futtert Kausnacks sofort, ohne diese zu bewachen.

Der 8-jährige hübsche Rüde hat auch eine total verschmuste Seite, legt sich gerne auf den Rücken und genießt Streicheleinheiten ausgiebig.

Bobi

Er ist ein Hund, der eine feste Bezugsperson braucht, die ihm Sicherheit und damit auch Vertrauen vermitteln kann und ihm dafür die nötige Zeit einräumt, damit eine Bindung entstehen kann.
Wir suchen daher Menschen, die ein „hohes Maß“ an Souveränität mitbringen und mit Bobi an seinen Problemen arbeiten, damit er sich dort nach und nach so sicher fühlt, dass er bereit ist, die Möglichkeiten zur Problemlösung, die er für sich selbst gefunden hat, ganz zu vergessen.

Das Team der NfP – Freudenstadt

 


 

Bobi

Bobi lebte bisher in einer Familie. Leider hat er nach dem Baby geschnappt, weshalb er sein Zuhause verloren hat.

In der Auffangstation haben wir festgestellt, dass Bobi sein Futter verteidigt. Daher wäre uns ein kinderloser Haushalt für ihn am liebsten, wobei wir auch eine Vermittlung zu hundeerfahrenen Teenagern nicht komplett ausschließen möchten.

Bobi liebt SpaziergängeDer ansonsten freundliche, aufgeschlossene Rüde geht unheimlich gerne spazieren, ist dabei gut gelaunt und unternehmungslustig. Nur das Geschirranziehen behagt ihm nicht so sehr – ihm ist das Überstreifen über den Kopf unangenehm, aber sobald diese Hürde geschafft ist, kann man den Gurt relativ unkompliziert schließen. Wir gehen davon aus, dass er im Laufe der Zeit Vertrauen aufbauen wird und diese Routine-Prozedur gelassener meistert.

Bobi

BobiBobi hat mit seiner früheren Familie zuletzt in der Stadt gewohnt, was ihn eindeutig in Stress versetzt hat. Er konnte zwar immer gut gehändelt werden, ist in dieser Umgebung jedoch etwas unsicher. Sein Vertrauen ist insgesamt leicht eingeschränkt.

Für den hübschen Rüden suchen wir Menschen, die gemeinsam mit ihm eine feste Bindung und eine enge Vertrauensbasis aufbauen. Bobi wäre als Einzelhund in ländlicher Umgebung sicher sehr glücklich, bei stimmiger Chemie hätte er allerdings auch gegen einen Hundekumpel nichts einzuwenden.

Balu, Aaron und Bobi

Das Team der Nothilfe für Polarhunde, Freudenstadt

 

 

 

 

Diese Seite einem Freund mailen

 

Kontakt über:

letzte Bearbeitung am 18. Apr 21