Kami

Kami

Rasse: Siberian Husky
Geschlecht: weiblich
Geboren: 20.01.2017
Verträglichkeit: lebt in einer gemischten Gruppe
Katzen/ Kleintiere: eher nein
Kinder: eher nicht
Autofahren: macht sie gerne
Alleine bleiben: nach Eingewöhnung vorstellbar

Seit Mitte April 2020 in unserer Auffangstation auf der Schwäbischen Alb 

 

 

Update Kami Sommer 2022

KamiKamiKami, unsere „Göttin“, ist auf der einen Seite ein „Gewohnheitstier“, auf der anderen Seite wird sie mürrisch, wenn alles eintönig ist, und blüht auf, wenn es Abwechslung gibt. So hat es Kami besonders gutgetan, dass sich wegen des Wegfalls der dritten Pflegekraft immer wieder unterschiedliche Menschen um sie gekümmert haben.

Auch was ihre hündischen Mitbewohner angeht, liebt Kami Abwechslung – sie liebt es, Kontakte zu neuen, bis dato unbekannten Artgenossen zu knüpfen und fordert diese „Neuen“ zum Spielen auf.

So ausgelassen Kami beim Spielen mit anderen Hunden scheint – Kami kann nichts und niemand aus der Ruhe bringen. Kami rastet nie aus, das hat sie nicht nötig. In ihrer Gruppe regelt Kami vieles, auch notfalls mit Zähnen, ein Artgenosse wurde jedoch (im Gegensatz zu Zweibeinern) noch nie verletzt.

Kami

Aber auch während und nach der Maßregelung ist Kami die Ruhe selbst.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

Update Kami Winter 2021

KamiKamiKami ist sie immer noch unter den Stationsbewohnerinnen, und leider hatte sie auch keine Interessenten.

Die Tendenz geht immer mehr zu „problemlosen“, „perfekten“ Hunden – Hunde mit „Problemen“ werden meist auf dieses Problem reduziert, statt dass gesehen wird, welche Potenziale der Hund hat.

Kamis absolute Stärke ist, dass sie Grenzen setzen kann. Und damit hilft sie momentan den Mitarbeiterinnen der Station sehr, indem sie ihren Gehege-genossen Rubio erzieht. Rubio ist zwar „schon“ drei Jahre alt, aber er hat sich noch nicht gefunden – Kami zeigt ihm, wo seine Grenzen sind, wie er zur Ruhe kommen und entspannen kann, indem er Kami vertraut.

Kami

Kamis Verhalten insgesamt hat sich nicht geändert. In der japanischen Religion ist Kami die Göttin der Fruchtbarkeit, des Reises und der Füchse. Und unsere Kami hält sich tatsächlich für eine Göttin, egal für was... 

Aber wenn man Kami kennt – wie die Stationsmitarbeiterinnen –, wenn man weiß, wann man besser die Finger weglässt und wann Maulkorb angesagt ist, ist Kami gut handelbar.

Es müssen sich „nur“ Menschen finden, die, wie oben geschrieben, Kami nicht auf ihr Beißverhalten reduzieren, sondern die wunderbaren Seiten an Kami sehen; die sich darauf einlassen, Kami lesen zu können; die Kami mitreden lassen und entsprechend handeln, statt Kami dominieren zu wollen.

Kami

Eine gute Entwicklung der letzten Monate für Kami ist, dass sie sehr zuverlässige Gassi-Geher gefunden hat, die große Runden mit ihr über die Alb drehen und sich zwischendrin und danach Zeit für Streicheleinheiten nehmen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

Kami – update Mai 2021

Kami kann ganz reizend sein, wenn sie will!
Kami

Kami kann eine tolle Begleitung bei Spaziergängen in der Natur sein, wenn sie will!
Kami

Kami kann manchmal ganz schön arrogant wirken.
Kami

KamiKami

Kami kann aber auch heftig reagieren, bis hin zu beißen, wenn Sie etwas nicht will!

Die vierjährige Hündin lebt nun bereits seit einem Jahr in der Auffangstation. Bevor sie zu uns kam, war sie wohl weder Regeln und Grenzen des Alltags gewohnt, noch deren Einhaltung im familiären Zusammenleben. Und sie neigt dazu, in ihre alten Muster zu fallen.

Wir wünschen uns für Kami Menschen, die zu einem längeren Entwicklungs-Weg mit Kami bereit sind. Die den Willen mitbringen, sie lesen zu lernen und mit ihr zu üben. Die Tipps gibt es von uns.

Könnte Kami in IHRE Lebensumstände passen?

Oder eher nicht, aber SIE möchten sie auf ihrem weiteren Weg bis zur Vermittlung als Pate begleiten? Dann wenden Sie sich bitte an uns.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

KamiKamiDie dreijährige Kami kam als Welpe in ihre Familie und wurde jetzt zu uns gebracht, weil Probleme mit dem Kleinkind im Krabbelalter erwartet wurden. Kami hatte die Angewohnheit, Futter auf ihren Liegeplatz zu transportieren und es dann zu bewachen. Sie verteidigt Futter recht aggressiv, sowohl Menschen als auch Artgenossen gegenüber und ist durchaus bereit, ihre Zähne dazu einzusetzen.

Kami

Bei uns zeigte sie das Verhalten von sich aus bisher nicht. Deshalb haben wir es etwas provoziert und sie ging sofort übertrieben darauf ein. Jetzt ist die Aufgabe, mit Kami völlig neue Wege zu gehen. Sie von den Vorteilen einer Kooperation mit Menschen zu überzeugen ist das große Ziel.

Kami und Vladi   Kami und Malou
Kami Kami  

Beim Spaziergang zeigt sie eine völlig andere Seite von sich. Sie ist freudig unterwegs und läuft dabei sehr gut an der Leine. Allerdings braucht sie auch noch etwas mehr Umweltsicherheit. Möglicherweise liegt hier ein Schlüssel, um an sie heranzukommen und sie zur Interaktion zu motivieren.

Leicht wird der Weg mit Kami sicher nicht, aber mit viel ‚Hundeverstand‘ kann er ins Ziel führen.

Bringen Sie die Erfahrung, Ruhe und den Willen zur Konsequenz dazu mit?

Dann nutzen Sie die Kontaktdaten im Anschluss.

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde - Freudenstadt

 

 

 

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letzte Bearbeitung am 02. Nov 22