Vivo - Um ein anderes Wesen zu verstehen, musst du in ihm leben, bis in seine Träume hinein.
(Indianische Weisheit)

 

Vivo

Rasse: Alaskan Malamute
Geschlecht: männlich, es ist vorgesehen, dass Vivo im Mai einen
Kastrationschip erhält
Geb. 19.10.2011
Verträglichkeit Artgenossen: gut, mit beiderlei Geschlecht
Katzen/Kleintiere: evtl. möglich
Kinder : aufgrund seiner Erkrankung
eher nicht
Autofahren: sehr gut
Stubenreinheit: ja, hat bisher im Haus gelebt
Derzeit in unserer Station in Burladingen-Gauselfingen

Update März 2019
Eine Erfolgsgeschichte auf dem Weg zum Glück - Vivo übt Menschenalltag!

Seit dem Update 2018 hat sich Vivo weiter stabilisiert worüber wir sehr glücklich sind. Vivo lernt durch intensive Unterstützung und dosierten passgenauen Angeboten Stresssituationen ohne Selbstverletzung zu meistern, Kreiseln kann noch vorkommen. Aber, schlechte Tage sind auch Menschen bekannt.
Vivo ist neugierig auf die Welt um ihn herum und dies gilt es zu nützen. Was Vivo dazu benötigt sind feste Bezugspersonen mit konsequentem und liebevollem Verhalten ihm gegenüber, die ihm immer vermitteln, dass alles gut ist, wenn er ihnen vertraut und ihrem Weg folgt. Vivo ist sicherlich keine Fellnase welche nebenher läuft, Vivo braucht sichere Menschen, welche sich auf ihn konzentrieren, ohne ihn einzuengen und ihm Rückzugsmöglichkeiten zugestehen.

Vivo Vivo Vivo

Um ihn mental zu fördern und seinen Erfahrungsschatz zu erweitern nützen wir seine Neugierde: Nachdem Vivo verstanden hat, dass seine Bezugspersonen ein ordentliches Gehen und Benehmen an der Leine von ihm erwarten und die Gassigeherin durch ihre Körpersprache in Kommunikation mit Vivo gehen kann (nicht an der Leine ziehen > Führung liegt immer beim Mensch, entspannt stehen blieben, am Zweibeiner orientieren) wurde Vivo langsam an das Auto seiner Gassigeherin gewöhnt und endlich ging die Fahrt los zur nächsten Stadt.

Vivo Vivo

Vivo hat Spaß an der Sache: fremde Gerüche, Hundezeitungen lesen, vorüberfahrende Autos beobachten und gelassen bleiben, vor fremden Haustüren geduldig stehen. Der Gassigängerin ein Schwätzchen zu ermöglichen ist noch ausbaufähig, Geduld ist bei Vivo von seiner Tagesform abhängig.
Als nächstes steht das Häusliche im Fokus: Vivo kann sich nun lange und gerne in der großen Halle der Station entspannt aufhalten und beteiligt sich mit Freude an den Reinigungsarbeiten. Er möchte nicht zwanghaft nach kurzer Zeit sein Gehege aufsuchen, sondern genießt die Abwechslung. Die Zeit ist reif für Vivo ihn langsam wieder an eine häusliche Umgebung heranzuführen, Schritt für Schritt wird der Radius erweitert.

Vivo Vivo Vivo

Unser sympathischer Vivo lebt nun seit 3. März 2017 auf der Station der Nothilfe für Polarhunde und hat sich von einem kreiselnden und sich blutig beißenden Fellbündel zu einer lebensfrohen Fellnase entwickelt. Vivo hat viel gelernt, vor allem dass er Menschen vertrauen kann und er sein Leben nicht selbst managen muss sondern, dass er seinen Bezugspersonen vertrauen kann. Dieses Vertrauen muss ihm immer wieder vermittelt werden, damit er nicht in alte Verhaltensmuster und Überforderungssituationen zurück fällt.

Der liebenswerte Vivo sucht Menschen mit viel Herz, Engagement und Empathie, die diesem besonderen Kerl ein zu Hause geben können. Für Vivo suchen wir ein ruhiges Umfeld mit konstanten Bezugspersonen, denen ein konsequentes und achtsames Verhalten inne ist. Wir sind überzeugt, dass Vivo noch viel lernen kann, wenn geduldige und wertschätzende Menschen in sein Leben treten und dieses mit ihm teilen möchten.


Update 05.03.2018

Vivo

Eine Erfolgsgeschichte auf dem Weg zum Glück

VivoVorweg kurz gesagt: Es ist Vivo anzumerken, dass er sich auf der Station zuhause fühlt.

Die Stationsleiterin hat über Monate intensiv mit Vivo gearbeitet und sein Vertrauen gewinnen können. Durch diese positive Mensch-Hund Beziehung konnte Vivo sich gegenüber Menschen im Allgemeinen öffnen und Selbstvertrauen zu sich und seinen eigenen Leistungen aufbauen.

Durch den Wechsel zwischen Ruhephasen und Aktionen hat er zwischenzeitlich Strategien entwickelt, um beinahe ohne Selbstverletzungen durch sein Leben zu gehen. Vivo hat außer der Stationsleiterin jetzt eine weitere Bezugsperson, zu der er Vertrauen hat und mit der er sogar Spaziergänge genießen kann: die Hundezeitung am Wegrand ist immer recht spannend, Duftmarken anderer Rüden müssen schleunigst beseitigt werden. Das ist ein großer Erfolg der Betreuerinnen der Station, und wir sind sehr stolz auf unseren Vivo. Vivo braucht jedoch weiterhin sensible Führung und ganz viel Empathie, ganz nach dem Motto: in der Grenze liegt die Freiheit.

 

Das Team der NfP – Freudenstadt


Update 01.10.2017

Vivo

Seit Vivo in die Auffangstation eingezogen ist, sind nun mehrere Monate vergangen.
Unser „Großer“ hat sich eingelebt und an die Menschen gewöhnt, die ein-und ausgehen.Vivo
Auch wir hatten nun reichlich Zeit, ihn kennenzulernen und einzuschätzen.
So können wir mittlerweile sagen, dass Vivo an und für sich ein lieber, aufmerksamer Hund ist, der Spaß am „Clickern“ gefunden hat und auch eine sehr alberne, lustige Seite hat und uns mit seinen Einfällen oft zum Lachen bringt – so schafft er es z.B. spielend, einen vollen Wassereimer mit den Zähnen quer durch sein Gehege zu balancieren, um ihn anschließend über einen Berg Decken auszuleeren und den Eimer anschließend umgedreht darauf zu setzen.Vivo

Seine Verhaltensauffälligkeiten – das Kreiseln und sich selbst verletzen, haben sich auf ein Minimum reduziert, und da wir ihn nun recht gut kennen, sehen wir es meist schon voraus, wann es dazu kommen kann. Ihn gut kennenzulernen und vorausschauend zu führen, sollte im neuen Zuhause also Priorität haben.

Entgegen unserer Ersteinschätzung möchten wir ihn lieber als Einzelhund vermitteln, da Vivo die alleinige Aufmerksamkeit seiner Menschen fordert und ein zweiter Hund hier eindeutig das Nachsehen hätte. Auch sollten keine Stubentiger vorhanden sein.

Leider konnte unser Spaßvogel Vivo noch nicht die richtigen Menschen für sich gewinnen. Dennoch sind wir der Überzeugung, dass es auch für ihn, irgendwo, ein passendes, ruhiges Zuhause geben muss – und genau das wollen wir finden!

Vivo

Für weitere Details stehen wir Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 


VivoVivo´s Start ins Leben war nicht unbedingt optimal. Geboren bei einem Züchter, der ganze Wurf an Parvovirose erkrankt und Vivo hat als einziger überlebt. Zum Glück hat er trotz dieser schweren Erkrankung dadurch heute keine gesundheitliche Einschränkung. Als Junghund kam er dann in sein bisheriges Zuhause. Seine Menschen waren im sozialen Bereich tätig und übten diesen Beruf in den privat genutzten Räumen aus, was bedeutete, dass viele, unterschiedlich kranke Menschen hier ein und aus gingen, Trubel und Hektik waren an der Tagesordnung.

VivoSchon ganz zu Anfang sah man bei Vivo Verhaltensauffälligkeiten, nämlich Kreisdrehen – in die Rute beißen – sich selbst verletzen. Durch das unruhige Umfeld wurde dieses Verhalten unbewusst immer mehr hochgepuscht, woraufhin sich seine Menschen zur Abgabe entschlossen.

Vivo ist ein angenehmer Vertreter seiner Rasse, so hat er einen guten Grundgehorsam und ist an der Leine, sowohl bei Wildsichtung, als auch bei Hundebegegnungen sehr gut händelbar. Er liebt Spaziergänge und ausgiebiges Schnüffeln, größeren sportlichen Ehrgeiz hat der imposante Rüde allerdings nicht.

Vivo hatte vor längerer Zeit eine kleine Operation, bei der leider ein Nerv geschädigt wurde, sodass seine Zunge halbseitig gelähmt ist. Als Folge davon bleibt bei der Nahrungs-und Wasseraufnahme, um den Napf herum, nicht alles pieksauber.

Vivo

VivoEr selbst kommt damit zurecht.

Grundsätzlich ist Vivo ein Hund, der sich gut führen lässt und dies auch möchte, auch wenn er gelegentlich versucht, seinen Dickkopf durchzusetzen. Gelingt ihm dies nicht, kommt das „Kreiseln“ wieder zum Vorschein. Diese Verhaltensauffälligkeit zeigt sich auch in stressbedingten Situationen.

Für Vivo suchen wir ruhige, ausgeglichene Menschen, die in ländlicher Umgebung und in einem kleinen überschaubaren Haushalt wohnen. Ein geregelter Tagesablauf  sowie eine Rückzugsmöglichkeit sind für den 5-jährigen Malamute-Rüden unbedingt erforderlich. Gerne dürfte dort bereits ein souveräner Ersthund wohnen, was jedoch keine Bedingung ist.

Wo darf Vivo seine Zelte aufschlagen und endlich ankommen?

Das Team der NfP - Freudenstadt

Vivo ist Patenhund <klick>

 

 

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letzte Bearbeitung am 01. Apr 19