Für einen Augenblick ...

 

Es war ein herrliches Wochenende, der ‚Altweibersommer‘ begünstigte unseren Arbeitseinsatz. Wir bereiteten die Station auf den nahenden Winter vor. Viele fleißige ehrenamtliche ‚Gärtner, Hausmeister und Instandhalter‘ waren vor Ort, natürlich mit ihren Hunden. Mittendrin Buddy!

Sie erinnern sich an ‚unseren Grantler‘ Bobi, jetzt Buddy?

Es war nicht leicht für ihn, aber er ging erstaunlich gut mit der Situation um. Am Sonntag wohnte er ruhend sogar einer ‚Vorstandssitzung‘ im Vorhof der Station bei.

Buddy - coole Socke

In diesem Augenblick dachten wir: was für eine coole Socke!

Jetzt muss er sich sicher zuhause von dem anstrengenden Wochenende erst mal ein paar Tage 24 Stunden schlafend erholen.

Oktober 2021


Der ausgiebige Regen der letzten Wochen hat den Bäumen und Feldern auf der Schwäbischen Alb sicher gut getan. Leider auch den Disteln in unseren Freiläufen für die Hunde! Wir kämpften mit der Zeit, die Disteln vor der Blüte zu jäten und merkten, dass es nicht mehr zu schaffen ist.

Unsere Stationsleiterin setzte am Wochenende einen kurzen Hilferuf bei Gassigehern ab. Und am Dienstag nach den Runden mit den Hunden bevölkerte sich ganz lautlos das Gehege 1 mit Menschen ähnlich wie bei den Heinzelmännchen, ‚bewaffnet‘ mit Handschuhen und Stechwerkzeug. Pünktlich zum Ende der Öffnungszeit war das komplette Gehege wieder perfekt!

Distelaktion

Dieser Augenblick hat uns sehr berührt. Es ist so schön zu wissen, dass wir uns auf Euch verlassen können, auch wenn es stachelig wird. Vielen herzlichen Dank für Eure ‚Blitzaktion‘!

Juli 2021


Es ist gegen 12:45 Uhr. Alle Gassi-Geher sind zurück, die Stationshunde halten Siesta. Opa Wutang war gerade noch auf seiner mittäglichen Alb-Tour und hält bereits die nächste Runde seines geliebten Büroschlafs. Wir ziehen uns in Hexes Hütte zurück und essen unser Mittag-Brot.

Ein Gesicht erscheint am Tor. Monika fragt: erwartest Du jemanden? Ich: Nö. Monika geht schauen und kommt nicht wieder. Die totale Überraschung! Unser erster Besuch nach gefühlt ewigen ‚Corona-Zeiten‘. Sugar, Knuth und ihre Menschen waren den weiten Weg vom Norden zu uns gefahren, einfach um hallo zu sagen und tolle Kauartikel für unsere Stationsbewohner mitzubringen.

Sugar 

Sugar geht es prächtig! Ihre Blutwerte sind klasse und ihre Augen klarer denn je! Unsere Freude ist riesig, die Überraschung voll gelungen! In diesem Augenblick sind wir die glücklichsten Menschen der Welt. Danke für dieses wunderbare Geschenk!

Juni 2021


Freiluftbüro 

Der Winter hat sich endlich verabschiedet und der Sonne Platz gemacht. Das Freiluft-Vermittlungsbüro kann wieder genutzt werden und für einen Augenblick hatten wir das schöne Gefühl, dass jetzt wieder alles normaler wird.
Das ist aber leider nicht so. Die Corona-Notbremse wurde auf Basis der 7-Tage-Inzidenz bereits Ende März in unserer Auffangstation gezogen. Das bremst erneut die Vermittlung vieler Notfelle, insbesondere für etwas aufwendiger in einem neuen Zuhause zu integrierende Hunde. Auch Arbeitseinsätze sind noch bis auf weiteres ausgesetzt.
Langweilig wird uns dennoch nicht. Die Gehege sind voll stets hungriger Hunde. Der Frühjahrsputz ist längst abgeschlossen, aber dafür sprießt bereits das Unkraut auf dem Hasleberg. Und die Stationsbewohner profitieren von der gewonnenen Zeit in vielen Trainingseinheiten z.B. beim Spaziergang und der Fellpflege. Klingt heute etwas traurig, das sind wir auch.
Aber wir versprechen Ihnen, wir lassen uns von Corona nicht unterkriegen!

Mai 2021


05.04.2021, Ostermontag. Es wird kalt. Wind kommt auf und Wolken ziehen am Nachmittag über die Schwäbische Alb. Als sie sich entleeren, entsteht eine geschlossene Schneedecke.
Für einen Augenblick dachten wir, wir hätten irgendwie Ostern mit Weihnachten verwechselt! Aber wir konnten es nicht gewesen sein, zumal wir am Mittag noch Unkraut in den Gehegen gejätet hatten.
Wir wünschen uns und Ihnen allen, dass jetzt endlich der Frühling den Winter vertreibt und unsere Gemüter wieder Energie durch die Sonne und Natur tanken können. Verdient hätten wir es.

April 2021


Jacky hat sein Spielzeug wieder

Der Winter war auf der Schwäbischen Alb mal wieder zur Hochform aufgelaufen und eines Nachts kamen auf dem Hasleberg 30 cm Neuschnee dazu. Das Team hatte morgens alle Mühe, zur Station und - ‚bewaffnet‘ mit Schneeschaufeln - zu den Hunden in den Gehegen vorzudringen.
Mittags lief Jacky suchend durch den Tiefschnee. Plötzlich begann er zu buddeln, zu zerren, verschwand mit seiner Schnauze immer wieder im Tiefschnee. Und dann hatte er es geschafft! Er hatte sein unter dem Schnee festgefrorenes Spielzeug dem alles verschluckenden Winter wieder abgenommen. In diesem Augenblick schien Jacky mit seinem ‚Eisball‘ der glücklichste Hund auf Erden zu sein.

Januar 2021

 

 

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