Stationsaufbau in Burladingen-Gauselfingen - Das Jahr 2016

 

Update Jahreswechsel 2016/2017

Einige regelmäßige Besucher unserer homepage denken sicherlich, das Arbeits-Einsatzteam macht eine Winterpause um wieder zu Kräften zu kommen. Weit gefehlt! Zum Jahreswechsel herrschte auf der Station Alarmstufe ROT, der Stationsbetrieb und damit die Versorgung unserer Notfelle war nicht mehr gewährleistet.

Unsere Pechsträhne begann bereits im November, als unsere Waschmaschine nach einem Jahr endgültig die Arbeit verweigerte und sich eine weitere Reparatur nicht mehr rechnete. Wir beschlossen, doch wieder in eine Industriemaschine zu investieren (die uns im Nachhinein glücklicherweise gespendet wurde), die der Aufgabe in der Station mit den Hundedecken gewachsen ist. Bis sie geliefert wurde, wuchsen die Berge schmutziger Decken hinter Hexe‘s Hütte und in den Regalen waren nur noch wenige saubere.

Am 2. Dezember konnten wir das 350 kg schwere Teil mit vereinten Kräften endlich in der Waschküche auf einem neu gebauten Podest aufstellen. Wir nutzten dazu teilweise Werkzeuge (Rundmaterial) wie die alten Ägypter beim Pyramidenbau, da es sehr eng zuging. Nach dem Weihnachtsmarkt kam ein Elektriker, der sie ehrenamtlich für uns anschloss. Wir tauften die Waschmaschine auf den Namen ‚dicke Emma‘ und seither tut sie zuverlässig ihre Arbeit.

Die Industriewaschmaschine wird gestellt

Die neue Waschmaschine steht

Ab Mittag fanden wir dann endlich noch die Zeit, die Station für unseren Weihnachtsmarkt vorzubereiten. Der Tannenbaum war etwas zu hoch für die Halle, aber das Thema war recht schnell mit Frauen-Power gelöst. Und der 3. Dezember war dann so ein schöner Tag mit all unseren Gästen auf zwei Beinen und vier Pfoten!

 

Oh Tannenbaum

Frauen an die Säge

Die letzten Späne wegsaugen

In der Woche vor dem Weihnachtsmarkt passierte auch der erste Wasserrohrbruch. Eine Blindleitung war eingefroren gewesen. Die Ursache - ein Meter Rohr ohne Isolation - war schnell gefunden, die Leitung gekappt und verschlossen, und die Welt schien wieder in Ordnung.

An Weihnachten war dann in der Tat kein großer Arbeitseinsatz zustande zu bringen, da viele Familien-Besuch geplant hatten. So fuhren wir zu zweit auf die Station, um ein paar kleine Finish-Arbeiten durchzuführen und die nächsten Aktionen mit dem notwendigen Material aufzunehmen. Soweit der Plan.
Kaum waren wir vor Ort, schoss eine Wasser-Fontäne aus der Leitung auf dem Quarantäne-Container. Es folgten in den nächsten zwei Tagen fünf weitere Brüche. Das komplette Wasserversorgungssystem war wohl eingefroren. Aber warum ???
Wir hatten in den vergangenen zwei Wintern auch schon heftig Minusgrade auf der Alb und es war nichts passiert. Alle örtlichen Handwerker waren im wohlverdienten Weihnachtsurlaub, die Notdienste viel zu teuer. Und da wir das System verstehen mussten, um künftig die richtigen Wartungsschritte durchzuführen, blieb nur eine Lösung: wir mussten selbst da durch!
Dabei hat uns dann der überraschende Tod des Bauherrn vor ca. zwei Jahren wieder eingeholt, wir hatte damals keine Chance zur Übergabe und nichts war dokumentiert. Also wurde Meter für Meter analysiert, für die Reparatur wurde immer wieder ein Mitglied geholt. Bei aufkommenden Fragen wurde die Zentrale in Freudenstadt eingeschaltet, die Kontakte zu eventuell Wissenden zum Stationsaufbau herstellte.
Nachts ließen wir die Leitungen leerlaufen, damit nicht noch mehr passiert. Alle Verfügbaren halfen beim Notprogramm für den Stationsbetrieb mit. Behälter wurden mit Wasser gefüllt und mit Decken vor dem Einfrieren geschützt, Putzwasser mit Wasserkochern hergestellt, das Abwasser aus der Halle geschleppt und Hundenäpfe von Hand gespült. Die Nerven lagen blank und wir kamen alle langsam an körperliche Grenzen. Spätabends wurde telefoniert und sms geschrieben.

An Silvester brachte dann ein Telefonat mit einem am Aufbau beteiligten Mitglied den Brustlöser. Wir hatten das System endlich verstanden und konnten es wieder zum Laufen bringen. Als am 2. Januar die Baumärkte wieder geöffnet hatten, wurde erst mal Material beschafft, jeder Zentimeter Wasserleitung und die Abwasser-Syphons mit Begleitheizungen versehen, die neue Isolation angebracht und mit Klebeband gesichert.
Auch die Leitungsbrücken wurden unten geschlossen, dass keine Isolation mehr herausfallen kann. Ergänzend wurden die erforderlichen Steckdosen für die Begleitheizung gesetzt und die Steuerkästen sichtbar angebracht. Am Abend half der eigens angereiste ‚Historien-Kenner‘ noch, einen eingefrorenen Heizkörper zu retten. Mit Hilfe eines Heißluftföns und immer wieder aufgetautes Wasser ablassen, konnten wir den Heizkörper wieder gangbar machen. Das Metall hatte sich bereits aufgewölbt und der Lack war abgeplatzt, d.h. wir haben ihn kurz vor dem Bersten erwischt.

Wasserleitung

  Rohr
isolieren

Auch oben wird gearbeitet

Isolierarbeiten

Ein weiterer Freund vom ‚harten Kern‘ kam auf die Alb und räumte sämtliche Containerdächer auf, dass auch ganz sicher alle Blindleitungen entdeckt und gekappt werden konnten. Das war Arbeit von der Sorte ‚hard core‘ und der Staubsauger lief den ganzen Tag.
Hannes – unser Stationskater – war stocksauer, als seine aus Dämmmaterial gebaute Höhle entsorgt wurde. Aber er bekam selbstverständlich eine mit Decke ausgelegte Katzenbox an der gleichen Stelle aufgestellt. Das stimmte ihn dann gleich etwas versöhnlicher. Unser zweiter, scheuer Kater ließ sich bei dem lauten Betrieb gar nicht erst blicken. An heilig drei Könige kamen drei weitere Helfer aus dem harten Kern und lagerten strukturiert das nutzbare Material auf den gesäuberten Containern.
Nebenbei wurde noch die Hundeklappe bei den Oldies umgebaut, damit sie auch tagsüber in das kuschelige Hundehaus können, um ihre Nickerchen zu halten, ohne dass wir die Alb heizen. Und im Nebenraum wurden die Fußbodenleisten angebracht. Unsere Freundin aus der Pfalz brachte am Abend zwei weitere Notfälle auf die Station. Sie hatte nicht nur einen Tag im Chaos geholfen, sondern auch noch zwei Hundetransporte übernommen.

auf den Containern

Hannes ist leicht "angefressen"

Ordnung auf dem Containerdach

Material aufräumen

Neue Fußleisten

aufgeräumt

Der Stationsbetrieb läuft jetzt wieder stabil und die Technik hat den Härtetest von -20 Grad Außentemperatur bestanden.
Übrig blieben viele Säcke Abfall, die bald zur Mülldeponie gefahren werden.
Und das gute und höchst wertvolle Gefühl, dass wir diese Krise gemeistert haben. Aber nur, weil es ein paar Menschen gibt, auf die wir uns immer verlassen können, die alles stehen und liegen lassen, um in der Not völlig selbstlos zu helfen. DANKE, dass es euch gibt!

Bevor ich‘s vergesse: nach Neujahr kam auch der Kaminfeger vorbei. Wir sind überzeugt, dass er nicht unbeteiligt war, das Glück zurück auf unsere Station zu bringen!

Die verschneite Auffangstation Winter 2016/2017

Der Kaminkehrer

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

Update Oktober 2016

Der Oktober glänzte mit überwiegend schönem Herbstwetter auf der Alb und ermöglichte uns die Station im Außenbereich weitestgehend winterfest zu bekommen.
Wir nutzten die Zeit, in der unsere befellten Stationsbewohner von unseren zuverlässigen Gassi-Gehern bewegt wurden, um noch die beiden vorderen Gehege mit kleinkörnigem Kies aufzufüllen und sämtliche gebuddelten Löcher zu schließen.

Kies auffüllen

Neuer Kies

Parallel dazu wurde der Gang zwischen den Gehegen weiter mit den Platten belegt und die seitlichen Kanten unterm Zaun mit eingesammelten Natursteinen von der Alb aufgefüllt. Puh, das kostete alles ganz schön viel Kraft!

 

Gehwegplatten legen

Natursteine auslegen

Weg neu pflastern

Aber wir haben ja zum Glück mehrere Küchenfeen, die zum Mittag unsere Energiespeicher wieder aufladen konnten. Die würzigen Bauernbratwürste vom örtlichen Bio-Metzger wurden gegrillt, eine tolle Kartoffel-Zucchini-Cremesuppe gekocht, und beides bekam sozusagen die Freigabe zum Angebot an unserem Weihnachtsmarkt. Mitgebrachter selbstgebackener Zwetschgenkuchen und griechisches Mandelgebäck versüßten uns den Kaffee. In der Küche wurden auch einige zusätzlich nötige Arbeiten verrichtet. Das Ersatzteil für den Drehknopf unseres fast schon antiken Herdes war mit Hilfe eines hartnäckigen Service-Mitarbeiters eines Elektrogeschäftes endlich gefunden und geliefert worden, jetzt kann auch der Backofen wieder genutzt werden. In den Schränken wurde kräftig geräumt und das erste gespendete Porzellan für unsere Besuchertage wurde sortiert und in Boxen verpackt. An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich bei den Spendern bedanken, wir werden am Weihnachtsmarkt schon einen Teil des Einweggeschirres vermeiden können. Auch die Spülmaschine erfuhr eine Generalreinigung aller Siebe und läuft jetzt wieder zuverlässig.

Stärkung zwischendurch

Neuer Drehknopf am Herd

Frisch gestärkt ging es im Kurgarten weiter. Die restlichen Platten wurden sortiert und verdichtet, Europaletten geputzt und verräumt, sämtlicher Abfall entsorgt und der mittlerweile gut ausgetrocknete Stamm unseres letztjährigen Weihnachtsbaums wurde per Säge in Brennholz verwandelt. Jetzt können unsere Oldies wieder ungestört ihre Kreise ziehen.

Kurgartenpflege

Aufräumarbeiten im Kurgarten

Der letztjährige Weihnachtsbaum wird zersägt

Unser Tüftler machte sich an vielen zu pflegenden und einzustellenden Toren und Transportgeräten zu schaffen, jetzt läuft endlich wieder alles wie geschmiert. Nein, wir haben ihn dafür nicht eingesperrt, er musste nur in den Hundetunnel kriechen, um die Prototypen-Hundeklappe fertig zu stellen. Wir haben uns sehr über seine Ergebnisse gefreut, sie bedeuten wieder viel Erleichterung im Stations-Alltag und die Hunde haben den Prototyp bestens angenommen und genießen jetzt wieder einen zugfreien Container dank der neuen Windfang-Lösung.

Wartungsarbeiten

Wartungsarbeiten am Arbeitsgerät

Hundeklappe fertigstellen

 

Neuer Windfang

 

 

An der Westseite ging es auch sehr geschäftig zu. Unser Hobbymaler führte die ersten Anstriche am Windfang vor der Haustüre außen in nordischem rot durch. An den darauffolgenden Tagen machte eine Arbeitsurlauberin die nächsten Anstriche und Ende Oktober kam unser Grillmeister zum Finish und erneuerte die Silikonfugen um die Scheiben. Die vielen Stunden, die unser Hobbymaler zur Renovierung eingesetzt hat, haben sich echt gelohnt! Sehen sie selbst, wie gepflegt und einladend diese Ecke der Station jetzt wirkt.

Arbeiten am Windfang

Letzter Anstrich

Vorgarten

Auch im Vorgarten ging es weiter. Der Zaum wurde um die Ecke weiter geführt und zwei Bretter hoch vervollständigt. Auch das gefallene Laub wurde zusammengerecht und die Büsche zurückgeschnitten. Darüber hinaus wurde die Fensterfront weiter verkleidet.

Gartenarbeit

Vorgarten aufhübschen

Fensterfront verkleiden

Unsere Baustelle im Nebenraum machte im Oktober ebenso weitere Fortschritte. Die Decke wurde verkleidet und die Wände von der Tapete befreit und verspachtelt, sodass auch die Elektrik weiter bearbeitet werden konnte. Lampen wurden angebracht sowie die entsprechenden Schalter und Steckdosen installiert. Auch hier kommen wir dem Ziel näher, dass die Toilette am Weihnachtsmarkt benutzt werden kann.

Arbeiten im Nebenraum

Elektrik im Nebenraum

im Nebenraum

Zu guter Letzt wurde noch der Bereich hinter der Quarantänestation entrümpelt, gesäubert und das Material an die entsprechenden Plätze geräumt.

Entrümpeln

Aufräumen

War das alles eine Anstrengung, aber wir waren alle mit den Ergebnissen höchst zufrieden! Unglaublich, was man so alles im Team schafft, dabei noch Spaß hat und miteinander lachen kann. Es ist immer wieder ein Erlebnis, mit Euch zu werkeln. Vielen Dank für alles!!!!!!!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

Update September 2016

Ui, unsere treuen Heinzelmännchen schienen nur darauf gewartet zu haben, dass nach dem letzten Arbeitseinsatz wieder Ruhe auf den Baustellen der Station einkehrt. Sie müssen gleich nach unserer Abreise aus ihren Verstecken geeilt sein, um dort weiterzumachen, wo wir aufhören mussten.

In der Nasszelle ging es weiter mit dem Verlegen der Bodenfliesen und Ausfugen. Auch die neue Feuchtraum- Holzdecke wurde angebracht. Einer aus dem ‚harten Kern‘ der Ehrenamtlichen unterstützte in seinem einwöchigen Arbeitsurlaub durch Epoxidharzfugen am Boden, damit die begehbare Dusche auch sicher dicht bleibt.
Zudem wurde ein neuer Türrahmen gezimmert und eingepasst. Damit konnte am folgenden Arbeitseinsatz auch gleich das Finish mit den Silikonfugen rundum erfolgen.

Fliesen in der Dusche

Nasszelle

Im Außenbereich hat unser Urlauber auch schwer gewirkt. Die zwei letzten Terrassen hinter den Hütten in den Gehegen wurden angelegt und der Durchbuddelschutz am Zaun rund um den Gehege-Anbau geschlossen.

Parallel beseitigte ein Heinzelmännchen mit viel Muskelkraft die Unkrautwurzeln im letzten unbelegten Gang zwischen Gehege 2 und 3. Das war eine super Idee und wir waren am Samstag des Arbeitseinsatzes sehr dankbar, dass wir gleich auf dem vorbereiteten Untergrund das Vlies auslegen konnten, das künftig das Unkraut abhalten soll.

Der Split, den uns ein Nachbar mit dem Traktor bereits in den Kurgarten gefahren hatte, wurde darauf verteilt, abgezogen und die Platten konnten verlegt werden. Bis zum Abend hatten wir die Hälfte des großen Gangs geschafft!

Gehege 2 wurde währenddessen auch noch von zwei Helferinnen komplett von Unkraut befreit. Vielen Dank für die super Vorbereitung und den unermüdlichen Einsatz bei der harten Knochenarbeit!

Split verteilen

Split ebnen

Unkraut rupfen

Vor der Halle werkelte ein weiteres Team. Unsere Küchenfee hatte wieder Ableger von robusten Gräsern mitgebracht, die sie mit Ihrer Tochter im Vorgarten pflanzte.

Unser Grillmeister setzte derweil die Pfosten für den von ihm gespendeten rustikalen Zaun. Die Bretter wurden gleich angeschraubt und gestrichen und es entstand ein richtig schöner Schutz für unseren Vorgarten.

Gräser pflanzen

Pfosten reinkloppen

Bretter montieren

Der Zaun wird

Es werde jetzt auch draussen Licht

Der Strahler, der den Hof ausleuchtet, wurde auch ersetzt. Die Tage werden schon rapide kürzer und viel Licht ist nie verkehrt.

Für den Energie-Nachschub bei der vielen Arbeit sorgten wieder unsere zwei Küchenfeen mit einer tollen Pasta und Gulasch zum Mittagessen und leckerem selbstgebackenem Apfelkuchen für die Kaffee-Pause. Beim Kaffee mussten wir diesmal leider ohne unseren schön hergerichteten Gartentisch auskommen. Der wurde uns doch tatsächlich geklaut. Das ist nach unserem Schild ‚bitte langsam fahren‘ jetzt der zweite Diebstahl an der Station.

Wir waren fassungslos, dass es so respektlose Menschen gibt, die sich nicht schämen, einen Tierschutzverein zu bestehlen. Aber es ist nun mal passiert die Katze ist gewissermaßen auf dem Baum. Das wird uns nicht die gute Laune verhageln! Wir sind froh, dass wir nicht so sind und haben uns auch gleich wieder zu nächsten Treffen zum gemeinsamen Arbeiten auf der Alb im Oktober verabredet.

Kaffeepause

Vielen Dank an alle für den unermüdlichen Einsatz zugunsten unserer Notfelle!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

Update August 2016

Das Sommerwetter auf der Alb hat unsere Aktivitäten rund um die Station bis auf kleinere Regenschauer durchaus begünstigt. Der letzte Arbeitseinsatz im Juli stand ganz unter den Zeichen des Tages der offenen Tür. Es musste viel vorbereitet und aufgebaut und danach wieder aufgeräumt werden. Eine super Leistung erbrachten u.a. unsere drei Küchenfeen, die über 100 Gemüsespieße mit Tsatziki selbst herstellten. Es blieb sogar noch Zeit, die mitgebrachten Stauden im Vorgarten zu pflanzen.

Küchengeister

Arbeiten im Vorgarten

Vorgarten

Bis zum nächste Arbeitseinsatz am 20. August passierte dann auch wieder einiges. Unser fleißiger Helfer hat die Wände der Nasszelle im Nebenraum gefliest und unser Hobbymaler kam gleich zweimal in seinem Urlaub, bearbeitete mit dem Dampfdruckreiniger unseren Windfang an der Außenseite und brachte mit dem finalen weißen Decklack die Innenseite des Vorbaus zum Strahlen, ohne dass ihm dabei immer einer von uns auf den Pinsel getreten ist.

Nassraum fliesen

Nassraum

Windfang

Es ist ja auch ein schönes Fleckchen Erde auf der Alb mit viel Natur und Ruhe, wo man sich zwischen der Arbeit auch mal mit den Hunden beschäftigen kann. Und so kamen auch bereits zwei Frauen vor dem Samstag, bereiteten schon mal Nudelsalat vor, tauten den Gefrierschrank ab, bestellten den Kies für die anstehenden Arbeiten und brachten zur Entspannung für die Hunde punktuell Sichtschutz an den Außengehegen an.

Sichtschutz an den Gehegen

Sichtschutz

Und am Samstag erschien der Rest des ‚harten Kerns‘ und es wurde richtig gepowert. Wir schafften in drei Gehegen die Terrassen hinter den Hundehütten, auf denen unsere Schützlinge im Schatten draußen ruhen können. Das ist auch wieder eine Optimierung für unsere Pflegerinnen, denn jetzt wird endlich der Matsch rund um die Körbe verhindert, der bei Regen entsteht und viel Reinigungsarbeit erzeugt. Dazu wurde anfangs klassisch mit Schubkarre und später mit Unterstützung durch unsere Pflegerin mit ihrem privaten Traktor der Kies in die Gehege gebracht, der als Bett für die Terrassenplatten dient. In zwei Gehegen wurde das Unkraut entfernt, die gebuddelten Löcher und alle mageren Stellen wieder aufgefüllt und glattgerecht.

Kies schaufeln

Kies anliefern
Platten verlegen

Unkraut jäten

Richtig harte Arbeit, aber wir waren alle hoch motiviert. Wer weiß, wann der Winter wieder auf die Alb kommt, und bis dahin wollen wir auch gerne alle 5 Gehege auf Stand haben. Für eine lustige Situation sorgte zwischendurch Raja. Irgendwann kam aus ihrem Gehege der Ruf ’Ich brauche Hilfe, ich habe hier eine Hausbesetzung!‘ Wir ließen die Werkzeuge fallen, eilten dorthin und fanden unsere Husky-Dame mit der Rubens-Figur mitten auf dem Kiesbett vor, auf dem gerade die Terrassen-Platten verlegt werden sollten. Alle Lockversuche schlugen fehl und letztlich mussten wir die Leine holen und so die ‚Zwangsräumung‘ durchführen. Wir haben alle kräftig lachen müssen.

Raja blockiert Verlegearbeiten

Bis zum Nachmittag war dann auch noch im Kurgarten eine Terrasse fertig, auf die wir eine weitere Hütte für unsere Oldie-Gruppe platzieren konnten, da diese wieder durch den Einzug eines neuen Kumpels gewachsen war.

und noch eine Hütte

Zur Kräftigung zwischendurch verwöhnte uns wieder unsere Küchenfee mit leckerem Essen und Kuchen und auch der vorbereitete Nudelsalat war toll. Unser Grillmeister überraschte uns mit Steaks dazu, die er auf seinem ‚outdoor-Grill‘ für uns zubereitete. Das war gewissermaßen schon das erste Probeessen für den kommenden Weihnachtsmarkt.outdoor grillen

Ergänzend dazu gab es auch von allen viele Ideen, was man denn alles für den 03.12.2016 gestalten und organisieren könnte. Ich kam kaum nach, die Themen auf Zettel zu schreiben, damit wir sie nicht wieder vergessen. Darüber hinaus steht auch der Plan, was wir bis zum Wintereinbruch an der Station außen alles noch schaffen wollen und wer sich um welche Materialien und Werkzeuge dazu kümmert. Das war äußerst kreative Teamarbeit!

Wir wissen es sehr zu schätzen und sind sehr dankbar für die breitgefächerte Unterstützung auf allen Gebieten. Es ist einfach schön immer wieder erleben zu dürfen, dass wir alle an einem Strang ziehen für die bestmögliche Unterstützung unserer Notfelle. Danke für alles, schön dass es Euch gibt!

 

Wir freuen uns heute schon auf das nächste Treffen mit Euch!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 

 

 


 

Update Juli 2016

Es dauerte neun Wochen seit dem letzten Arbeitseinsatz, bis sich der ‚harte Kern’ aus allen Richtungen des Landes wieder zum gemeinsamen Werken auf den Weg auf die Alb machte.entkacheln Berufliches und dringendes Privates hatte die Helfer stark gefordert. In der Zwischenzeit hatte unser permanenter fleißiger Helfer - einem Chirurgen gleich - im Bad des Nebenraums auf der Station weiter die Wandbeläge abgebaut und alle Wasser- und Abwasserleitungen freigelegt. Ihm gebührt unser ganzer Respekt für diese Sisyphosarbeit. Aber im Gegensatz zu dem Korinther König kommt unser Helfer langsam ins Ziel. Am Samstag bekam er dann tatkräftige Unterstützung und der Abbau wurde bis zum Boden fast fertig.

Das Wetter war nicht gerade wie bestellt und es regnete immer mal wieder, aber das hielt unseren zuverlässigen Freund aus dem Alemannischen nicht davon ab, ganz alleine die schweren Platten im neuen Gehege-Anbau als ‚Durchbuddelschutz‘ zu verlegen. Auf die Frage, ob er denn nicht Hilfe bräuchte, meinte er mit einem verschmitzten Lächeln, er hätte tatkräftige Unterstützung von Oscar. Und Jodel kam auch vorbei, um den neuen Belag in seinem Gehege zu inspizieren. Er war schließlich der Anlass zur Eile, da er bereits das Buddeln begonnen hatte. Aber den Rundkurs auf dem neuen glatten Untergrund empfindet er wohl auch als keine schlechte Alternative!

Platten verlegen

Kontrolle

Rundgang

Am Hundehaus 1 brütete unser begnadeter Tüftler derweil die Konstruktion für den Klappen-Prototyp aus, während der zweite in den Gehegen die restlichen Türen und Tore wieder reibungslos bedienbar machte. Auch der Rasenmäher wurde gewartet. Am Abend hatten beide dann in Feinarbeit die Klappe umgebaut. Jetzt können unsere Pflegerinnen damit in den Testbetrieb gehen, ob sich denn die neue Ausführung im täglichen Ablauf bewährt. Wir sind gespannt!

Ausbau

Klappen Instandsetzung

Vorn in der Halle herrschte auch rege Betriebsamkeit. Unsere Freunde aus Stuttgart kamen wieder mit ihrem Transporter und Hänger und hatten lauter tolle und nützliche Spenden dabei. Eine Balkontüre, die später die Halle mit der Küche verbinden wird, ein Fenster, Sand für den Estrich und einen super Holzkohlegrill. Der wurde gleich zusammengebaut für seine Premiere am Tag der offenen Tür. Vielen herzlichen Dank für all die super Geschenke.

Neue Fenster

Arbeit im Vorgarten

Holzkohlegrill

Im Vorgarten ging es auch voran. Unsere Küchenfee begutachtete die gut angewachsenen Ableger, die beim letzten Einsatz gepflanzt wurden. Das feuchte Wetter hatte geholfen, wobei auch das Unkraut dadurch begünstigt wurde. Sie setzte gleich wieder die Harke an und am Nachmittag war auch noch der Wall gejätet. Parallel pflanzte unsere Freundin aus der Pfalz den gespendeten Lavendel ins Kiesbeet. Wir haben uns sehr gefreut, dass sie mit Juri gekommen ist, der sich seit ein paar Wochen bei ihr einlebt.

Lavendel pflanzen

Besuch

Gestrichen wurde auch wieder. Nach dem Motto ‚gut abgeklebt ist halb geputzt‘ ging unser Hobbymaler an den Windfang und strich bis zum Nachmittag den inneren Bereich wieder in hellem Weiß. Hell wurde es auch in Hexes Hütte. Nebst zusätzlichen Steckdosen wurde die provisorische Beleuchtung ausgetauscht. Jetzt kann man am Tisch auch schreiben und lesen.

Windfang streichen

Farbe für den Windfang

Licht in Hexes Hütte

Auch unsere zwei jugendlichen Helfer unterstützten uns in der Küche und machten den Hänger wieder fein.auch die Jugend hilft fleissig mit Und einige Hunde wurden gestreichelt und beim Gassi begleitet.
Zum Mittagessen konnten sich 15 Helfer erstmals alle gleichzeitig bequem hinsetzen. Wir haben einen zweiten großen Holztisch gespendet bekommen, für den wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten. Das war perfekt, denn wir hatten sozusagen das Probe-Essen zum nahenden Tag der offenen Tür. Die Rostbratwürste und Grillfackeln vom örtlichen Bio-Metzger waren sehr schmackhaft und auch die selbstgemachten Gemüsespieße als vegetarische Variante wurden bestätigt. Und zum Kaffee gab es erneut den leckeren selbstgebackenen Kuchen von unserer Küchenfee.

Das Ergebnis des Tages kann sich wieder sehen lassen und wir sind ein gutes Stück weiter gekommen. Vielen herzlichen Dank an alle für Euren Beitrag zu diesem erfolgreichen und trotz großer Anstrengung sehr angenehmen Tag.

 

Wir freuen uns heute schon auf das nächste Treffen mit Euch!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 

 

 


 

 

Update Mai 2016

Als ich zum Arbeitsurlaub auf die Alb kam, war ich schwer am Staunen, welche Fortschritte die Station in den letzten drei Wochen gemacht hat.

Die Gartenbauer hatten nach Ostern das Gehege 5 im hinteren Drittel saniert und auch gleich den Boden für den neuen Gehege-Anbau mit bearbeitet sowie die Löcher aus dem steinigen Grund ausgebaggert. Unsere zwei fleißigen Helfer konnten damit auch die Pfosten setzen und gleich das Tor anbringen. Daraufhin zogen Mitte April Taki und Jodel in das neue Areal um.

Neues Gehege

neues Gehege

 Dort gefällt es ihnen sehr, zumal sie bei offenem Tor den hinteren Gang als ‚Kurgarten‘ nutzen können, was ihrer Motorik keinesfalls schadet. Taki hat schon ein viel besseres Gangbild und wenn es Futter gibt, galoppiert sie regelrecht zur Pflegerin. Taki liebt ‚ihre‘ Hütte, die sie großzügig mit Jodel teilt.

QuarantänestationAuch für die Quarantänestation fliesten zwischenzeitlich zwei liebe Helfer den Boden im Außenbereich. Es gab anerkennende Worte, dass sich mancher einen so schön verlegten Boden im eigenen Badezimmer wünscht. Und im Nebenzimmer war der Abbruch weiter voran gegangen. Nicht ganz ohne Überraschungen, da hier offensichtlich früher Wasser- und Abwasserleitungen geometrisch wirr verlegt und danach in Beton eingegossen wurden. Unser Helfer erzählte von der unerwarteten Dusche, die er beim Arbeiten abbekommen hatte. Danach musste er erst mal die Wasserleitung reparieren. Jetzt wird hier nur noch vorsichtig wie in einem OP weiter abgebaut. Ein nervenaufreibender Job!

Kacheln abbrechen Fliesen abschlagen

Am Tag nach der Jahreshauptversammlung waren noch zwei Freunde des Vereins geblieben, um die Halle wieder aufzuräumen, die übrig gebliebenen Brötchen zum Trocknen zu schneiden, den wuchernden Bambus vor der Haustüre zu bändigen, den Gartentisch mit dem Heißluftfön abzulacken und zu schleifen. Den und die neue gespendete Gartenbank konnte ich dann gleich an den Folgetagen frisch streichen. Am Freitag gesellten sich dann zwei weitere Freunde dazu und wuchteten das Wurzelwerk aus dem Beet, das anschließend geebnet wurde und Kiesmulch auf einer Gartenfolie bekam.

Wurzeln ausgraben Beet ebnen

Damit wird diese Ecke auch pflegeleichter und man kommt endlich besser beim Putzen an die Fenster des Windfangs. Der Frühling hatte endlich die Alb erreicht und solche Arbeiten wieder ermöglicht. Bei traumhaftem Wetter kamen am Samstag so viele Helfer zum Arbeitseinsatz, dass wir zwei Teams bilden konnten.

Mit Flex und Schweißgerät ging das eine Team an die Zäune und Türen, die den Freilauf des Quarantänehauses absichern. Im Inneren des Hauses wurden derweil die Silikonfugen gezogen und unter Aufsicht unseres ehemaligen Schützlings Hachiko wurde der Freilauf der Quarantänestation bis zum Nachmittag soweit fertig, dass er jetzt schon genutzt werden kann.

Aufbau der Quarantänestation

Aufbau der Quarantänestation

Silikonfugen legen

Team zwei nutzte das tolle Wetter und kümmerte sich um die Außenanlagen. Unsere Küchenfee hatte aus ihrem Garten Ableger mitgebracht, die im Vorgarten und dem neuen Beet gesetzt wurden. Auch das lästige Unkraut wurde wieder großflächig entfernt. Dabei stießen die Damen auf einen kleinen ‚Schatz‘. Im Steinhaufen war ein Sandsteintrog verschüttet. Mit viel Muskelkraft wurde er geborgen und wird jetzt als Vogeltränke hergerichtet. Dieses Team wurde genauestens von Digger und Uppik beobachtet und bewacht.

Ganz in Ruhe und mit viel Hingabe wurden von unserem Hobby-Maler zeitgleich wieder weitere Türen mit rotem Anstrich verschönt.

Tisch bepinseln

Bei so viel Einsatz von Körperkraft durfte natürlich die richtige Verpflegung nicht fehlen. Unsere jugendlichen Helfer zauberten aus den getrockneten Brötchen einen sehr schmackhaften toskanischen Brotauflauf. Und den selbstgebackenen Apfelkuchen mit Sahne, den unsere Küchenfee mitgebracht hatte, konnten wir bei dem herrlichen Wetter an den frisch gestrichenen Gartenmöbeln genießen.

Verpflegung Mahlzeit

Es waren schöne und erfolgreiche Tage auf der Alb und es hat bei all der Mühe und Kraft wieder sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelacht! Vielen herzlichen Dank an alle für den tollen Einsatz.
Ihr seid einfach umwerfend

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

Update März 2016

Es gibt Arbeiten, vor denen selbst der harte Kern des Teams die Waffen streckt. Wenn man mit Willen und Kraft nicht richtig weiter kommt, dann muss ein Profi her. Und nachdem ein Spender für die Aktion gefunden war, kam uns am Gründonnerstag ein örtlicher Gartenbauer mit seinem Profi-Fuhrpark und einem Kollegen zu Hilfe, um uns die Knochenarbeit abzunehmen. Beide Männer sind auch mit Hunden erfahren, was an einem Ort wie unserer Auffangstation nicht schaden kann.

Gartenbaugeräte schweres Gerät

 Am Abend waren die Spitzahornbäume in großen Löchern, die aus dem felsigen Boden ausgebaggert wurden, im großzügigen Humus-Bett gepflanzt und mit Stützen und Drahtgeflecht gesichert. Am Dienstag nach Ostern wird noch im Gehege 5 der hintere morastige Bereich abgetragen und mit einem hohen Schotterbett und Kies aufgefüllt. Das geht mit Bagger und Radlader schnell genug, dass am Abend die Hunde wieder im Gehege einziehen können. Bei unserer Stationsbelegung ist diese schnelle Umsetzung auch zwingend notwendig.Schubladen aufräumen

Es gesellten sich noch zwei Oster-Arbeitsurlauber dazu, die wie die sprichwörtlich sich mühsam ernährenden Eichhörnchen in der Werkstatt weiter aufräumten. Schubladen wurden eingeräumt und beschriftet, Schlüsselsätze sortiert und wieder vervollständigt und der Schrott im Behälter gesammelt.

 Zum Arbeitseinsatz am Samstag bekamen wir drei Tonnen Sand angeliefert und gespendet. Vielen herzlichen Dank dafür. Bei dem Regen der letzten Nacht hielt der Sand so gut am Hänger fest, dass er mit Schaufeln gelöst werden musste.

Sand ausladen

 Nun konnten wir den Estrich für unseren Freilauf zum Quarantänehaus verlegen. Keine leichte Arbeit, aber die drei Männer halfen zusammen und am Abend war das Werk vollendet.

Boenarbeiten

Estrich verlegen

 GroßputzAuch im Inneren des Quarantänehauses wurde gewirbelt. Neulich wurde gefugt und jetzt der ganze Raum auf Hochglanz gebracht, damit für die Silikonfugen alles vorbereitet ist.

 Nahezu lautlos machten unsere zwei Tüftler viel Nützliches. Die Elektrik wurde weiter optimiert, alle großen Tore an den Gehegen repariert und neu eingestellt und es entstand noch eine Ablage für Futternäpfe im hinteren Gang. Das erleichtert unseren Pflegerinnen wieder die tägliche Arbeit mit den Notfellen.

Elektrische Arbeitenund auch die Gitter werden bearbeitet

Und die Freude war groß, als wir miterleben durften, dass unser Oldie Bopi Besuch vom neuen Frauchen und ihren zwei Huskys bekam. Alle drei Hunde verstanden sich prima und fuhren am Samstag den weiten Weg zusammen nach Hause.

 

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende mit guten Fortschritten auf der Station und wir danken allen herzlich, die mit Material, Arbeitskraft und viel Freude dazu beigetragen haben.

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 

 

 

 

 

 


 

Update Ende Februar 2016

War das ein nasskaltes Schmuddelwetter bei unserem Arbeitseinsatz am letzten Samstag! Die Alb hatte alles zu bieten von Schnee bis Sturm. Durch Grippe und eine ausgefallene Heizung zuhause war unser Team dann auch etwas reduziert, aber vier Männer und zwei Frauen aus drei Bundesländern machten sich auf den Weg, um in der Station weitere Fortschritte zu erarbeiten.

Spender für HundekottütenAls erstes überlegte sich unser Tüftler eine Aufhängung für unseren Tüten-Spender am strategisch besten Platz auf dem Gelände. Vor kurzem waren ganz liebe Menschen auf der Station auf der Suche nach einem nordischen Weggefährten. Und sie hatten wohl nicht nur den richtigen Blick für den hündischen Partner, sondern sahen auch, dass noch das ein oder andere bei uns fehlt. Als sie eine Woche später wieder kamen, um ihr neues Familienmitglied abzuholen, brachten sie uns die ‚Hunde-WC-Box‘ als Spende mit. Vielen Dank dafür, wir haben uns riesig darüber gefreut und werden regen Gebrauch davon machen.

Hundekottüten

In der Halle blieben die Temperaturen zum Glück über dem Gefrierpunkt. So waren auch wieder Streicharbeiten möglich. Zwei Türen bekamen den finalen Decklack, die Flügeltür den zweiten Anstrich und eine weitere Tür wurde geschliffen und grundiert.

Türen lackieren

Tür, geschliffen und grundiert

Parallel wurden in der ehemals kleinen Werkstatt weitere Regalböden eingezogen, geputzt und das Material eingeräumt. Wenn jetzt noch das Gebrauchsmaterial verbaut ist, kann sich dort die Futterküche weiter ausbreiten. Der Anfang ist gemacht.

Regale für Material

Baumaterial

Auch die große Werkstatt macht Fortschritte. Sämtliche Schubladen der Werkbank wurden überprüft, geleimt und verschraubt. Und damit sie künftig nicht mehr hakeln, wendeten wir ein altes Hausmittel an. Die Laufflächen wurden mit Seife eingerieben. Jetzt laufen die Laden wieder wie geschmiert.

Schubladen richten

Ein wenig Seife und dann flutscht es wieder

Fliesen im Nebenzimmer entferntIm Nebenzimmer wurden derweil das kaputte Waschbecken abmontiert und die Fliesen von der Wand entfernt. Dahinter kam eine lustige Durchreiche zum Vorschein, mal sehen was wir daraus machen können. Zu guter Letzt haben wir noch das in den letzten Wochen innen geflieste Quarantänehaus bewundert. Es wird richtig schön dort zur Erholung eventuell erkrankter.

Quarantäneraum

So ist auch in diesem Monat wieder viel erreicht worden. Aber am schönsten ist, dass es immer wieder – auch bei rauen Rahmenbedingungen - einfach Spaß macht mit Euch allen zusammenzuarbeiten! Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz für unsere gute Sache.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

Update Februar 2016

Verkleidung der Hallenwände

Zwischenzeitlich wurden die Verkleidungen der Hallenwände auf der West- und Ostseite komplett geschlossen, damit der stürmische Wind auf der Alb uns das Hallendach nicht abheben kann. Jetzt gibt es auch keinen Grund mehr für Zugluft. Danach wurden die Innenwände des künftigen Quarantänehauses mit Styropor zur Isolation versehen und eine Glasschiebetür am Ausgang zum Freilauf angebracht.

Im Fokus unseres Arbeitseinsatzes am 30. Januar stand dann das Betonieren der Bodenplatte für den Freilauf. Das war harte Arbeit und man kam selbst bei dem nasskalten Wetter ganz schön ins Schwitzen. Besonders das Abziehen kostete viel Kraft. Aber am Abend war das Ziel erreicht und wir waren sehr glücklich mit dem Ergebnis.

Bodenplatte FreilaufBodenplatte FreilaufBodenplatte Freilauf

Auch an anderen Ecken in der Halle waren Fleißige am Werk. In der großen Werkstatt ging es an die Leitungsverlegung und in der ehemaligen kleinen Werkstatt wurde kräftig entrümpelt, sortiert und verdichtet, damit die Erweiterung der Futterküche möglich ist. Eine zweite Arbeitsplatte auf zwei Regalen bietet jetzt den Pflegerinnen mehr Platz zum Richten der Verpflegung für unsere Schützlinge auf vier Pfoten.

FutterkücheFutterküche

Ein weiteres Gewerk wurde von unserem Hobby-Maler weiter getrieben. Drei Türen brauchten den nächsten Anstrich, den er mit viel Hingabe auftrug.

Malerei

Zur Mittagszeit verwöhnte uns unsere treue Küchenfee, die wieder mit einem großen Topf angereist war, mit leckerem Kartoffel-Kürbis-Gulasch und briet uns Würstchen dazu. Auch mit Kaffee und selbstgebackenem Apfelkuchen wurden wir wieder fürstlich von ihr versorgt. Ihr Mann, der nicht nur den auf dem Hänger angelieferten Kies für unsere Beton-Aktion als Spende mitgebracht hat sondern auch noch seinen tatkräftigen Sohn zur Unterstützung, überraschte uns zusätzlich mit Wollmützen die er uns schenkte. Jetzt friert sich keiner mehr die Ohren ab – selbst auf der rauen Alb. Vielen Dank dafür, dass Ihr den Verein nicht nur immer wieder mit Material und Arbeitskraft unterstützt, sondern auch immer umsorgend für uns Menschen im Einsatz da seid. Das tut uns allen sehr gut.Gehege

Es war auch sonst enorm viel los in der Station. Alle Hunde kamen aus ihren Gehegen und zu ihrem Spaziergang bzw. –run mit den Gassigehern. Und einige Interessenten waren trotz des nasskalten Wetters gekommen, um unsere Hunde kennenzulernen. Das Ergebnis waren mehrere Zusagen für die Fellnasen und viele strahlende Gesichter.

Fegen und Feierabend

Gegen Abend wurde dann noch ein Gang mit Gitter abgetrennt, damit man bei Bedarf mal einen Hund separieren kann, und aufgeräumt und gefegt.

Jetzt kann wieder etwas mehr Ruhe in der Station einkehren.

Wir danken allen Beteiligten für ihren selbstlosen Einsatz und freuen uns jetzt schon auf unser nächstes Treffen. So macht arbeiten Spaß!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 

 


 

Update Januar 2016

Seit unserem letzten Bericht ist wieder einiges vorwärts gegangen. Unsere wöchentlich arbeitenden Ehrenamtlichen mussten sich ob der Witterung langsam zum Arbeiten in die Halle zurückziehen.

Und da gibt es auch immer noch genügend zu tun.

WestwandAn der Westwand wurden die Isolation und die Verkleidung weiter vorangebracht. Jetzt fehlen nur noch ca. 2 m². Dank der Leihgabe eines lieben Vereinsmitgliedes – eine Klammer-Schuss-Maschine – ging es schneller als mit Schrauben voran.

Das Zusägen der Platten im richtigen Winkel der Dachschräge ist aufwendig genug. Auch in unserem Nebenraum wurde mittlerweile die alte Wandverkleidung abgebaut. Zum Glück ist das darunterliegende Mauerwerk in Ordnung.

Verkleidung

Zur Sicherheit entfernten wir auch noch die Deckenverkleidung, aber außer den Hinterlassenschaften von Mäusen war auch dort kein weiterer Moder mehr zu entdecken. So konnte eine neue Wand- und Bodenverkleidung angebracht und die Deckenisolation ausgetauscht werden.

In der Halle wurde hinter Hexes Hütte ebenso die beim letzten Arbeitseinsatz freigelegte Wand verkleidet, nachdem die Bodenplatten ergänzt waren. Kurz zuvor war eine großzügige Sachspende für unsere Außenarbeiten im nächsten Frühjahr angeliefert worden. Die ersten Platten davon liegen jetzt bereits in der Halle.Bodenplatten

 

Der Arbeitseinsatz am 27. November stand dann ganz im Zeichen des kommenden Weihnachtsmarktes. Schon einen Tag zuvor hat der Spender unseres Weihnachtsbaumes diesen persönlich im Wald abgeholt.

Weihnachtsbaum

Seine Kinder hatten den schönen Schmuck dafür bereits gebastelt und die Mama übernahm die Führung beim Schmücken des Baumes und der Halle Bild.

Baum schmückenWeihnachtsdeko

Die Sitzgarnituren und Heizpilze bekamen wir von einem ehrenamtlich tätigen Paar geschenkt, damit wir in Zukunft etwas unabhängiger von Lieferanten sind.Heizpilze

Kühlschrank

Auch den Kühlschrank, der mit den Kaltgetränken bestückt wurde.

Es war ein sehr entspannter Arbeitseinsatz, kreativ und mit viel Spaß und Lachen begleitet und natürlich mit Vorfreude auf den nächsten Tag. Und nicht nur wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Beim folgenden Einsatz am 2. Januar war wieder der ‚harte Kern‘ auf der Station, um u.a. den Schmuck wieder abzuhängen und fein säuberlich in beschriftete Kartons zu verpacken, damit wir ihn auch wieder zum nächsten Weihnachtsmarkt einsetzen können. Zeitgleich wurden drei weitere ‚Baustellen‘ bearbeitet. Das eine Team begann mit der Montage von gut abwaschbaren Platten zum Schutz unserer Hundehäuser vor unseren ‚Nachrichtensprechern auf vier Pfoten‘, die nur allzu gerne mal im Vorbeigehen eine Marke absetzen.

Aber auch für weitere Optimierungen im täglichen Stationsablauf wurde gesorgt. Nach Abbau eines alten sperrigen Garderobenschrankes konnte eine gespendete Kommode mit Schubladen für Mülltüten, Hundebürsten und sonstigem Kleinkram aufgestellt werden.

Auch zwei Hakenbretter für Kehr- und Putzutensilien wurden aufgehängt.

Und einen Riesenfortschritt für unsere künftigen Arbeitseinsätze wurde durch die Zusammenlegung von zwei Werkstätten zu einer erreicht. Jetzt können wir die Werkbänke strukturiert einräumen und beschriften. Nie mehr Werkzeug suchen müssen ist das Ziel, das jetzt in greifbare Nähe rückt.

 

Und damit uns bei all dem nicht kalt wird, bekamen wir von unserer Küchenfee eine heiße Suppe, Kaffee und selbstgemachten leckeren Kuchen für innen sowie von einer Freundin des Vereins warme Fliesjacken für außen. Ging uns das gut! Am Abend waren wir wieder sehr zufrieden mit dem Erreichten.

Wir danken allen, die uns mit Materialspenden oder Einsatz ihrer Zeit und Kraft immer wieder dabei helfen, unserem Ziel einer ideal ausgestatteten Station für unsere Notfelle ein Stück näher zu kommen.

 

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 

 

 

 

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