Stationsau(f)sbau in Burladingen-Gauselfingen - Das Jahr 2021

 

Arbeitseinsatz Januar 2022

Im neuen Jahr trafen sich 7 fleissige Helfer frühmorgens auf der Station, um etwas Gutes auf die Beine zu stellen. Das Wetter war trotz Schnee überraschend angenehm, so wurde ein zusätzlicher Punkt auf die Liste gesetzt: zum letzten Mal Übersprungsschutz, wie ihr sicher schon im Projektbericht gelesen habt. Es fand sich eine Zweiergruppe, die gut zusammenarbeitete und zum Nachmittag konnte vermeldet werden: Arbeit komplett abgeschlossen! Wir freuten uns wirklich sehr über diesen Fortschritt, denn das Thema begleitete uns schon sehr lange.

Übersprungschutz Übersprungschutz

Zeitgleich machte sich ein eigentlich nicht unbegabter Handwerker an den Zusammenbau des neuen Bollerwagens, damit die Berge an Wäsche und Futter besser transportiert werden können. Ein Mann liest natürlich keine Gebrauchsanweisungen, zumal diese auch noch schlecht übersetzt war. Es stellte sich heraus, dass beim Transport ein paar Schrauben durch ein Loch im Karton das Weite gesucht hatten, was das Lesen der Anleitung nicht einfacher machte. So gesellte sich eine lesende Frau dazu und diese vertiefte sich in die Schreibweise, um weiter helfen zu können. Zum Abschluss brauchte es wirklich noch einen weiteren Mann, um das Teil endlich zum Laufen zu bringen – aber es wurde geschafft! Es wäre wirklich das erste Mal gewesen, dass unsere Truppe aufgegeben hätte.

Bollerwagen Bollerwagen Bollerwagen

Zur Mittagszeit lockte ein feiner Duft aus der Küche die hungrigen Arbeiter in die wirklich wohlverdiente Pause. Wir wurden mit einem Nudelauflauf, Salat und einer Eigenkreation mit dem Namen „Winterbirnenkuchen“ verwöhnt, vielen Dank an unsere Köchin!

Essen Kuchen

Die Wände an der ‘Damenboutique’ wurden von den Rüden der Station sehr beachtet und markiert, was zur Folge hat, dass das Holz sich in seine Bestandteile auflöste. Diese Hölzer wurden nun entfernt und durch neue ersetzt, so können beim nächsten Einsatz die Antipinkelplatten angebracht werden.

Antipinkelplatten Urinschutz

Für die Friseurwand gab es neue Behälter, um die verschiedenen Kämme und Bürsten besser sortieren zu können. Unsere eigentliche Malerfraktion kümmerte sich darum und erledigte auch diese Arbeit gewohnt gut. Der Vorraum des Quarantänehauses bekam noch neue Silikon-Fugen und in einem Durchgang vom Gehege ins Hundehaus wurde noch fix ein Plastikvorhangstreifen ersetzt Damit konnten wir einen gelungenen Arbeitstag zufrieden beenden.

Werkzeuge Friseurwand
   

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Arbeitseinsatz November 2021

Ende November trafen sich viele fleissige und starke Helfer zum letzten Arbeitseinsatz in 2021 auf der Station. Es standen anstrengende Arbeiten auf dem Plan, wir waren darum sehr froh, dass dem Aufruf einige starke Männer gefolgt waren.

Zu allererst musste eine Hundehütte im Freilauf umgestellt werden, da ein Stationsbewohner damit liebäugelte, diese als Ausbruchshelfer zu benutzen. Dies war so schnell geschehen, dass unsere Fotografin die Situation verpasst hat. Danach haben sich die Männer aufgeteilt. Die eine Hälfte machte sich in der Halle zu schaffen. Der Wasseranschluss für das Quarantäne-Haus war ihr Ziel, dafür mussten einige Platten entfernt werden. Die Ausgrabungen standen unter einem guten Stern und bis zum Mittagessen war er gefunden, Rohre zur Quarantäne gelegt, alles wieder eingebuddelt und die Platten neu verlegt. Dieser Erfolg beflügelte uns richtig, da wir wirklich Bedenken hatten, ob und wann wir fündig werden würden.

Auf der Suche Wo isser denn?

Die andere Hälfte machte sich daran, den tags zuvor angelieferten Kies in den Gehegen zu verteilen. Dies dauerte schlussendlich bis zum dunkel werden und wurde tags darauf noch vollendet.

Freilauf Freilauf
Freilauf Freilauf

In den Wochen vor dem Arbeitseinsatz wurde eine Türe vom Freilauf aus von drei höchst neugierigen Hunden immer wieder bearbeitet, bis diese nachgab und die Bande plötzlich unangemeldet in der Halle auftauchte. Diese musste verstärkt und das Schloss neu eingestellt werden. Nun ist sie wieder fest und wurde dann auch gleich noch von den Spuren des Ausbruches gereinigt.

Türe repaieren Türe zum Freilauf Türe anhübschen

Währenddessen waren die Frauen in den Gehegen unterwegs und unterzogen die Hundehütten einer Komplettreinigung, innen und aussen. Eine schnellentschlossene Gassigängerin hat uns nach ihrer Runde dabei unterstützen und wir dürfen sie auch in Zukunft zu unserer tatkräftigen Truppe zählen, was uns wirklich sehr freut. Ein neuer Stationsbewohner war an diesem Tag ins Gehege 1 gezogen, dieser verspürte wirklich Weltschmerz, als sein bekanntes Auto ohne ihn davonfuhr. So wurde er kurzerhand etwas bespasst und damit abgelenkt.

schrub schrub Bespassung gegen Weltschmerz

Ein Paar, das erst vor kurzem einen Hund übernommen hatte, kochte uns ein feines Chilli mit und ohne Fleisch, zum Nachtisch gab es selbstgemachten Kuchen, was für ein gelungener Einstand das war! Auch sie wollen uns weiterhin unterstützen.

Zum Schluss blieb uns nur ein Fazit: Trotz Corona und der dadurch vielen abgesagten Termine für die Arbeitseinsätze haben wir doch einiges bewegt in diesem Jahr. Wir hoffen nun sehr darauf, dass es 2022 nicht mehr so eingeschränkt weitergeht. Ein grosses DANKE an alle unsere Helfer, die immer wieder dafür sorgen, dass sich die Station weiter verändert und verbessert.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Projekt Übersprungschutz
Im Jahr 2019 machten wir unseren ‚Kurgarten‘ genannten Freilauf für die Stationshunde im Bodenbereich sicher gegen Durchbuddeln. Zur perfekten Ausbruchsicherheit fehlte noch der Übersprungschutz, der mit dem nächsten Projekt verwirklicht werden sollte.

Erstmal brauchten wir jede Menge Material. Eine liebe Sponsorin finanzierte es und der Chef der liefernden Firma brachte es persönlich im April 2020 auf seinem Hänger zur Station. Jetzt konnte es losgehen. Zu diesem Zeitpunkt war Arbeitseinsatz im Freien mit entsprechendem Abstand möglich, der sich automatisch durch die über zwei Meter langen Zaunelemente einstellte. Zwei unserer treuen ehrenamtlichen Helfer machten sich daran, den extrem langen Freilauf mit dem Übersprungschutz zu bestücken. Das war eine Arbeit, bei der man richtig Fortschritt sah. Wenngleich in manchen Abschnitten immer wieder die Höhe der vorhandenen Zäune angepasst werden musste, was natürlich aufwendig war und bremste. Das Ergebnis sieht aber dafür sehr gut aus.

Materialanlieferung Kurgarten Übersprungschutz
  Übersprungschutz  

Das Gehege 4 und die innere Hälfte vom Gehege 5 hatten auch noch keine Übersprungsicherung, da beim Anlagenaufbau das ergänzende Material fehlte. In weiteren Arbeitseinsätzen konnte dort endlich die Arbeiten durchgeführt werden. Bei einem ankommenden ‚potentiellen Übersetzer‘ brauchen wir nun bei der Gruppenintegration darauf keine Rücksicht mehr nehmen. Stimmt die Chemie zwischen den Hunden, kann er nun in jedes Gehege einziehen.

  Arbeitseinsatz  
Übersprungschutz Einsatz im Kurgarten Übersprungschutz

Danach gab es erst mal einen Pandemiebedingten Projektestillstand. Wir mussten viele Arbeitseinsätze absagen und es konnten danach auch nur einzelne Personen zum Arbeiten kommen. Material wurde nachbestellt, da an der einen oder anderen Ecke noch Optimierungsbedarf aufgefallen war. Im Spätsommer 2021 konnte es dann endlich weitergehen. Schmale Gänge wurden gesichert und auszutauschende Elemente ersetzt. Eine Eckverbindung der Zäune musste auch noch repariert werden, da hatte sich in den letzten Jahren wohl etwas verschoben.

Ende Januar 2022 war es dann endlich so weit: Finale über einem zwischenzeitlich ergänzten Tor!

Projekt Kurgartensicherheit Übersprungschutz
Tor zum Kurgarten Übersprungschutz fertiggestellt

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Werker. Ihr habt wieder einmal großes Durchhaltevermögen bewiesen. Unserer Sponsorin danken wir ebenso herzlich für das Material zur ausbruchsicheren Anlagenoptimierung.
Da kommt jetzt ohne Schlüssel keiner mehr raus, es sei denn, ihm wachsen Flügel!

Euer Team der Nothilfe für Polarhunde


Arbeitseinsatz Oktober 2021

Der Arbeitseinsatz im Oktober stand wie immer unter dem Motto „wir machen die Station winterhart“. Viele fleißige Helfer fanden sich morgens auf der Station ein, darunter auch ein paar neue Gesichter, die tatkräftig mit anpackten, darüber haben wir uns sehr gefreut.

Wie immer wurden die Sträucher zurück geschnitten, die Regenrinnen vom Laub befreit und weiter Unkraut gejätet. Die vielen Schlösser wurden kontrolliert, gangbar gemacht und gegen die Feuchtigkeit geölt. Im Vorraum der Quarantäne-Station bekamen die verlegten Fliesen ihre Fugen aufgefüllt.

Büsche schneiden Unkraut jäten
Mehr Unktaut verfugen

Ein Teil des Übersprungschutzes wurde von einem unserer neuen Helfer im Nu wieder befestigt.

Metallarbeiten Übersprungschutz

Das Hundehaus 4 bekam einen neuen Plastikvorhang, damit die Wärme auch wirklich drin bleibt.

Plastikvorhang

Durch die Witterung haben sich einige Platten abgesetzt und da, wo Hunde wohnen, werden diese immer wieder untergraben. Auch hier hatten wir fleißige Helfer, die alles wieder plan machten.

Plattenweg Platten

Zum Schluss wurde die Außenwand der Wohnung auch noch mit neuen Emblemen verschönert.

Neue Embleme

Abends trennten wir uns müde und voller Hoffnung, in diesem Jahr einen weiteren Arbeitseinsatz durchführen zu können.

 


Die Station – Fortschritt im September 2021

Anfang September trafen sich wieder sechs Arbeitswillige, um die fortgeschrittenen Arbeiten fortzusetzen. Oberstes Ziel war, die neuen Logos, die in Form von wunderschönen gedruckten Blechschildern gespendet wurden, noch vor der Mitgliederversammlung im Eingangsbereich der Station an die Wand zu bringen. Dazu musste erst mal der Sockel an der Garagenwand gefliest werden. Parallel wurde das erste Logo links vom Stationstor angeschraubt. Am Abend hingen drei Schilder und der Schaukasten. Das Ziel war erreicht! Fehlt noch die Beleuchtung, aber das bekommen wir in 2021 auch noch irgendwie gebacken.

Garagenwand Garagenwand Garagenwand

Garagenwand

Wir hatten auch ein neues Teammitglied mit vielfältigen Talenten an Bord. Erst war sie rund um die Station am Arrangieren und Fotografieren der neuen handgearbeiteten Spenden für den Nothilfe-Shop. Danach half sie beim Aufbau der Stehtische. In hoffnungsvoller Vorbereitung eines diesjährigen Weihnachtsmarktes hatten wir im Vorstand beschlossen, günstige Stehtische anzuschaffen. Die mussten natürlich selbst zusammengebaut werden. Der Weihnachtsmarkt war dann leider doch nicht möglich, aber die Tische werden uns jetzt lange Jahre für alle möglichen Gelegenheiten zur Verfügung stehen. Und der Aufbau hat den beiden sichtlich Spaß bereitet.

Stehtische zusammenbauen Stehtische

Und was war zu dieser Jahreszeit absolutes Pflichtprogramm? Sie haben es erraten: Gartenarbeit! Weiteres Unkraut forderte die unermüdliche Helferin. Auch der vor zwei Jahren bei einem Gewittersturm umgebogene Ahorn-Baum im Gehege 1 hatte sich leider nie erholt und musste jetzt gefällt werden.

Unkraut? Ahorn

Wir waren alle froh, mal wieder zusammen Spaß beim Werken an der frischen Luft zwischen den Hunden gehabt zu haben und waren uns einig, das war noch nicht das letzte Mal in diesem Jahr!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Arbeitseinsätze bis August 2021

Auch das Jahr 2021 war durch Corona für uns alle fremdbestimmt. Unsere Arbeitseinsätze blieben davon leider nicht verschont. Es war unmöglich Termine vorauszuplanen, da die Lage und damit die Bestimmungen sich ständig und kurzfristig änderten. So haben wir umdisponiert und ab Mitte des Jahres einzelne, kleine Arbeitseinsätze durchgeführt, mehrheitlich mit nur 2 Personen aus einem Haushalt. Denn der Betrieb auf der Nothilfe lief ja trotzdem weiter und wo gehobelt wird, da fallen bekanntermaßen Späne – will sagen, Dinge, die gebraucht werden, nutzen sich ab oder gehen kaputt.
Als erstes haben wir uns die Fassade der Garage vorgenommen. Das Unkraut davor wurde entfernt, der angehäuft Kies weggeschaufelt, damit die Wand gut abtrocknen konnte. Der lose Verputz wurde entfernt und einige Stelle mussten ausgebessert werden, was auch wieder eine Trocknungszeit nach sich zog.

Garagenwand   Garagenwand
Garage

Beim ersten größeren Arbeitseinsatz im August wurden die Löcher verspachtelt und die Wand bekam bei sonnigem Wetter ihren endgültigen Anstrich. Heute strahlt sie uns sehr schön entgegen, vor allem auch durch die neuen Embleme der Nothilfe.
Garage Garage

Durch den vielen Regen spross das Unkraut dieses Jahr enorm und wurde in mehreren kleinen und größeren Sitzungen bekämpft. Auch die Gassigänger haben sich am Zupfen beteiligt, was aufmerksame Leser schon verfolgen konnten. Bei dieser Tätigkeit ist man(n) immer froh, etwas Abwechslung durch die Stationshunde zu bekommen.
Unkrautbekämpfung Unkraut
Unkrauttag ob der das richtig macht
meins, gib her

Im August trafen wir uns endlich in einer etwas größeren Runde und an allen Ecken und Enden wurde gewerkelt.
Es wurde ein Zaunteil neu befestigt, wofür erst mal die Gartenplatten entfernt werden mussten.
Zaun Zaun befestigen

Der Rasen und sonstiges Grün wurden gestutzt.
Rasen mähen noch mehr Unkraut

Kurz vor unserem Einsatz hatte eine Hündin sich an der Isolation eines Türrahmens zu schaffen gemacht. Diese Lücke wurde pragmatisch und schnell geschlossen.
Türe reparieren Türe wiedere gut

Eine weitere, größere Baustelle tat sich im ‚Kurgarten‘ genannten Freilauf auf. Einige buddelwütige Huskys hatten begonnen, die Wurzeln der Bäume auszugraben. Kurzerhand wurden mit dem Traktor Steine in den Kurgarten transportiert, die Wurzeln wieder gut eingegraben und die Stämme mit den Steinen vor den nächsten Buddelpfoten geschützt.
Bäume im Kurgarten Kurgarten

Die Pausen wurde Coronakonform in Etappen und mit Abstand abgehalten. Da hatten es die Hunde der Arbeitseinsätzler einfacher – diese legten sich ungefragt zusammen oder alleine an ihre Lieblingsplätze.
Chillen Chillen
überall wird gechillt Siesta
auch hier, chillen

Alles in allem war dies ein sehr schöner und erfolgreicher Tag, die Sonne lachte uns zu und wir konnten endlich einiges instandsetzen.

Zurück  |  zum Jahr 2020