Stationsaufbau in Burladingen-Gauselfingen - Das Jahr 2017

Die Station – Fortschritt am Jahresende 2017

Die letzten beiden großen Arbeitseinsätze im Jahr 2017 dienten der Vor- und Nachbereitung unseres Weihnachtsmarktes. Die Halle wurde in Erwartung unserer Gäste festlich geschmückt, für den Auf- und Abbau der Stände brauchten wir auch jede hilfsbereite Hand. Es ist schon Usus, dass wir mit den Festen auch immer gleich einen Großputz verbinden. Vorher werden Halle und Fenster gereinigt, nachher alle ‚Menschen-Räume‘. Wenn die Regale schon mal leer sind, bietet es sich an, sie gleich auszuwischen.

Um Weihnachten herum kamen dann immer wieder einzelne Helfer und investierten ein paar Urlaubstage für den Fortschritt der Arbeiten. Erst wurde von einer lieben Freundin noch der Großputz in ‚Besenkammer‘ und Waschküche durchgeführt, dann ging es auf die Nebenräume los. Die Wände wurden verputzt, der Fensterausschnitt verkleidet. Jetzt konnte auch an dieser endlich abgeschlossenen Baustelle die Grundreinigung durchgeführt werden. Parallel dazu begann der Auf- und Anbau der Einrichtungsgegenstände. Das brauchte nicht nur viel Geschick und Geduld, nein wir setzten auch das komplette Spezialportfolio eines namhaften Dübel-Herstellers ein, um sicheren Festsitz der Anbauteile zu erreichen. Vorher gab es noch viel Stirnrunzeln, danach strahlende Gesichter. Waren wir froh, diese Baustelle, die seit zwei Jahren mühseligstes Arbeiten erfordert, endlich fertig zu haben! Jetzt haben wir auch eine begehbare Dusche zur Verfügung, falls mal wieder ein älterer Hund gewaschen werden muss. Das ist super für unsere Oldies.

Auch unsere Heizung wurde wieder gereinigt. Seit unsere Fachmänner sie zusammen im drei-Wochen-Rhythmus pflegen, hatten wir keinen Ausfall mehr. Ein Spülkasten brauchte eine Reparatur und viele weiter kleine zeitaufwendige Optimierungsarbeiten wurden erledigt. Unser Pflegerinnenteam hatte noch eine tolle Idee, die sie kurzentschlossen umsetzten. Da am Weihnachtsmarkt die Strickwaren aus der Wolle unserer Fellnasen gut ankamen und wir auch Strickaufträge erhielten, richteten sie eine Frisierstube ein. Dort kann jetzt gleich die ausgekämmte Wolle in die Papiertüten nach Farben sortiert gepackt werden. Eine super Idee! Wir fanden das alle so klasse, dass gleich noch das passende zentrale Schild von einem Ehrenamtlichen angefertigt und gespendet wurde, drei weitere wurden uns ergänzend geschenkt. Wir haben nicht nur fleißige, sondern auch sehr kreative Menschen im Team. So macht die Arbeit richtig Spaß und es wird auch dabei zusammen viel gelacht.

Rocky, Ivy und Umea

Zu unserer Freude kamen auch einige Besucher zwischen den Jahren auf die Alb, z.B. Rocky, Ivy und Umea mit Familie. Es war immer etwas los und auch der Stationsbetrieb lief auf Hochtouren.
Silvester war dann wieder spannend. Wie würden die Hunde die Knallerei in den umliegenden Orten aufnehmen? Sie waren völlig cool und die meisten verschliefen das Ereignis. Selbst die Hounds kringelten sich um 0:30 wieder in ihre Körbe und schliefen weiter. Eine friedliche, entspannte Atmosphäre, das war schön.

So konnten auch wir entspannt nach Hause gehen und das NEUE JAHR begrüßen, sehr zufrieden mit dem Rückblick, was in 2017 alles rund um die Station geleistet wurde.
Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten für Euren unermüdlichen Einsatz zum Wohle unserer Tiere!

Wir freuen uns bereits auf den nächsten Arbeitseinsatz mit Euch im neuen Jahr in neuer Frische. Wir haben wieder viel vor in 2018.
Bis bald…

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


‚driving home für christmas‘

Unser Transporter ist am 25. Dezember wieder auf die Station überführt worden. Er war sozusagen in der ‚REHA-Klinik‘ in Bayern und das tat ihm sehr gut.

Seit drei Jahren haben wir überlegt, ob es sich rentieren wird, unser wichtigstes Transportmittel für unsere Tiere wieder äußerlich herzurichten. Die anfängliche Bauzeit der Station auf der Alb hatte ihre Spuren an ihm hinterlassen und langsam begann das Blechkleid an verschiedenen Stellen zu rosten.

Der Antriebsstrang und das Fahrwerk sind noch gut. Im letzten Jahr hatte ein Mitglied einen Satz neue Reifen gespendet. Auch drei große Transportboxen, die perfekt in den Laderaum passen, wurden für unsere Hunde gespendet und wir haben das Angebot weiterer Mitglieder mit einer Werkstatt, dass sie künftig die Wartungen ehrenamtlich an unserem ‚PolarExpress‘, wie wir ihn liebevoll nennen, durchführen werden.

In Bayern fanden wir eine Werkstatt, die uns kostenlos alle technischen Einrichtungen für den Karosseriebau und Lack zur Verfügung stellen wollte. So fallen nur die Kosten für das Material und den Arbeitslohn an. Vielen herzlichen Dank dafür! Damit war klar, jetzt packen wir an.

Fast zwei Wochen lang wurde gerichtet, gespachtelt, geschliffen, lackiert und poliert. Zusätzlich wurde ein Katalysator mit Dieselpartikelfilter eingebaut. Im Moment warten wir noch auf eine Bestätigung der damit erreichten Abgasnorm durch den Hersteller, dann kann im Landratsamt die grüne Plakette geholt werden.
So tun wir nicht nur etwas für die Umwelt, sondern werden künftig auch sicher nicht z.B. mit kranken Hunden im Auto auf der Fahrt zur Tierklinik an der Stadtgrenze ausgebremst. Das könnten wir in so einem Fall nämlich wirklich nicht brauchen, vor allem die Hunde nicht.

Am 25. Dezember konnte der PolarExpress frisch renoviert - und sogar noch vom Fahrer innen großgeputzt - wieder seine Heimreise antreten.

Unser Polarexpress ist renoviert

Wir danken allen Beteiligten für die tolle Arbeit! Er ist kaum wiederzuerkennen und wird uns noch lange bei unserer Arbeit unterstützen können. Das ist für uns echt wie Weihnachten!

Unser Polarexpress im neuen Kleid wieder chic unser Polarexpress

Ihr Team der Nothilfe für Polarhunde


Die Station – Fortschritt bis Oktober 2017

Sie dachten, wir haben uns alle auf die faule Haut gelegt? Mitnichten!
Ein richtig großer Arbeitseinsatz mit 20 Helfern kam zwar erst wieder Ende Oktober zustande, aber zwei kleinere Gruppen und viele einzelne Heinzelmänner brachten an ihren Urlaubstagen auf der Station nach dem Sommerfest die Arbeiten voran. Das Ergebnis: die Station ist bis auf ein paar Kleinigkeiten winterfest.

Unser aller Sorge galt in erster Linie der Heizung. Nach der Generalreinigung des Brennofens und des Heizraums war die Inbetriebnahme spannend.
Zwei Tage danach gab es wieder eine Störung. Aber unser hartnäckiger Helfer verzagte nicht, bekam Unterstützung von einem ehrenamtlichen Fachmann für Sanitär und Heizung, und nach einem halben Tag Analyse war ein Fehler gefunden. Jetzt hoffen wir, dass dort die einzige Ursache für die Ausfälle lag. Der Wartungsplan zur regelmäßigen Reinigung und eine Beschreibung der Notstrategie hängen an der Wand, demnächst werden weitere Helfer unterwiesen. Dann sollten wir das Thema in den Griff bekommen.

Die zweite Baustelle galt dem Kamin des Küchenofens. Nach der Erneuerung unseres Dachs musste er zugunsten des Dachüberstandes um 20 cm weiter weg von der Wand versetzt werden. Man glaubt kaum, wie viele unterschiedliche Systeme an Edelstahlkaminen es gibt. Aber auch das Thema ließ sich mit Hartnäckigkeit und Geduld lösen. Jetzt ist er wieder komplett aufgebaut, bekam zusätzliche Dichtungen in der Küche und der Ofen wärmt uns wieder bei unseren Einsätzen. Passende Ziegel für den Windfang wurden auch besorgt und angepasst. Als wir das Gerüst wieder abbauten, mussten wir immer wieder die Arbeiten wegen heftiger Regenschauer unterbrechen. Wir waren heilfroh, dass alles noch vor dem Winter ins Ziel ging.

arbeiten an der Heizung arbeiten an der Heizung arbeiten an der Heizung
arbeiten an der Heizung   arbeiten an der Heizung
arbeiten an der Heizung arbeiten an der Heizung arbeiten an der Heizung

Das Überbleibsel unseres Dachwechsels – die Einwegpaletten – nahm auch viel Zeit in Anspruch. Zerlegen, Nägel entfernen, zersägen und in die Pferdebox räumen dauerte auch mehrere Monate, aber endlich ist auch dieser Job erledigt, die Werkstatt wieder frei zugänglich und der Ofen freut sich über das Holz.

Unser Windfang ist ebenso wieder fertig und erstrahlt in nordischer Farbkombination. Diesmal hat es etwas länger gedauert, aber beim erneuten Anstrich sollte alles richtig gemacht werden. Jede Lage Farbe bekam genug Zeit zum Austrocknen, bevor der nächste Anstrich folgte. Und zu guter Letzt bekam auch unser Info-Kasten noch eine Runde Rot.

Windfang Windfang Windfang
Windfang   Vorgarten
Vorgarten Vorgarten Vorgarten

Im Garten gab es auch immer etwas zu tun. Unsere fleißigen Damen haben wieder alles im Griff für den Winter und unser Vorgarten hat sich zwischenzeitlich richtig schön entwickelt.

Last –but not least – beschäftigten uns die Nebenräume und stellten uns wieder vor Rätsel. Mit dem neuen Dach hatten wir eigentlich erwartet, die Feuchtigkeit verbannt zu haben, die in der Vergangenheit den Schimmelbefall verursacht hatte. Wir entdeckten allerdings noch eine feuchte Wand und schickten gleich wieder ‚Sherlock Holmes‘ los.
Nach zwei Wochen hatte sie das Übel aufgedeckt, eine undichte Wasserleitung im Pferdetrakt. Die Dichtung wurde gewechselt und seither trocknen die Wände wieder ab.

Wir nutzten die Gelegenheit, gleich den alten Putz im Gang zu entfernen. Deckenleisten wurden bereits teilweise angebracht, der selbstgebaute Türrahmen gestrichen und das Fenster-Umfeld gestaltet.

Deckenleisten anbringen  
Wanddurchbrüche schließen wasserdichte Verkleidungen montieren Türrahmen anhübschen 

alles dicht

Auch wichtige Kleinigkeiten wie das Schließen von Wanddurchbrüchen, durch die Mäuse in die Futterküche und ins Büro eingebrochen waren, wurden erledigt. Wasserdichte Verkleidungen hinter den Ausgussbecken angebracht und Unterschränkchen angebaut. In der Futterküche wurde noch ein gespendetes Regal über der Anrichte aufgehängt, in welchem die Medikamente als Futterzusatz für unsere Schützlinge geordnet im direkten Zugriff stehen. Nichts ist wichtiger, als den Betrieb rund um unsere Notfelle zu optimieren, damit täglich maximale Zeit für deren Betreuung bleibt. Es ist oft nervenaufreibend und erfordert viel Energie, an den Aufgaben dranzubleiben, bis sie gut erledigt sind. Es erfordert die Zuverlässigsten und Zähesten unter den Helfern. Und wir sind immer wieder froh und dankbar, dass es sie bei uns gibt. Vielen Dank für Euren unermüdlichen Einsatz!

Wir freuen uns heute schon auf den nächsten Einsatz mit Euch, nicht zuletzt weil wir Ende November mit euch den Weihnachtsmarkt vorbereiten und gestalten dürfen!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Die Station – Fortschritt bis Juli 2017

Noch während im Mai unsere Profis auf dem Dach zugange waren, wurde auch unter dem Dach fleißig weitergewerkelt.
Unsere Eingangstreppe bekam einen neuen Belag, der nicht nur wunderschön und perfekt verlegt ist, er hat zudem eine raue Oberfläche. Künftig gibt es so bei Frost auf keinen Fall mehr einen ungeplanten Abflug über die Treppe. Vielen herzlichen Dank für das gespendete Material in bester Ausführung!

Am Windfang, der im letzten Jahr rot gestrichen wurde, hatten sich die Lacke wohl nicht vertragen und blätterten ab. Jetzt war Schleifen bis aufs Holz angesagt.

Neuer Belag im Eingangsbereich Neuer Belag
Farbe abschleifen Farbe muss ab

In drei Arbeitseinsätzen und auch zwischendurch wurden viele Jobs vom Typ ‚Brunnenputzer‘ erledigt. Ein Ehrenamtlicher widmete sich unserer Heizung und saugte tagelang. Ein weiterer schliff einen Tag lang rund um eine Eisentür und machte sie wieder gangbar. Im Nebenraum wurde verputzt, gespachtelt, geschliffen und der Stechbeitel kam am - wegen der erforderlichen Geometrie -selbstgebauten Türrahmen zum Einsatz. Ziel ist, das WC bis zum Tag der offenen Tür wieder nutzen zu können.

Metalltüre bearbeiten Nebenraum spachteln Geometrie reinprügeln
Neue Gerichte   Der Grill

Apropos: natürlich hatten wir zum Mittag auch wieder Probeessen der Gerichte, die wir unseren Gästen anbieten wollen. Es hat alles nicht nur super geschmeckt, sondern auch unsere Energiereserven wieder aufgefüllt. Und wir konnten auswählen, welche Varianten wir zum 22. Juli umsetzen werden. Manche waren etwas zu aufwendig zur frischen Herstellung für unsere Küchenfeen und Grillmeister und wurden daher wegentschieden. Aber so viel sei versprochen: es ist sicher wieder für jeden Geschmack etwas dabei.

Im Außenbereich hat sich auch einiges getan. Zwei im letzten Jahr nicht angewachsene Ahornbäume wurden ersetzt. Die anderen drei entwickeln sich bereits bestens und bringen schon etwas Schatten in die Gehege. Unser pfiffiger Chico hat das erkannt und richtet sich bei der Siesta immer entsprechend aus! Die restlichen Folien an der Außenverkleidung Nord wurden auch endlich abgezogen, Bodenplatten eingepasst und der Zaun am Vorgarten fertig gestrichen.

Zaun streichen

Folie abziehen Bodenplatten

Ja und das Wetter begünstigte ebenso das Wachstum des Unkrauts und Rasens an allen Stellen. Unmengen davon wurden zwischen den Steinen der Wege und aus dem Kies in den Gehegen entfernt. Sally, Kim und Vivo beteiligten sich mit viel Freude am Wurzel ausbuddeln. Ich persönlich hatte noch ein schönes Erlebnis, als am zweiten Tag im Gehege der zurückhaltende Ismo von sich aus zu mir kam, um sich Streicheleinheiten abzuholen. Lucky ruhte jeweils in meiner Nähe. Da macht selbst Unkraut jäten Spaß! Auch der Vorgarten, Sichtschutzwall und Kurgarten wurden gepflegt. Die fleißigen Helferinnen und Helfer mussten nach diesen Einsätzen erst mal wieder den aufrechten Gang lernen. (Bild 13-20)

Unkraut entfernen Unkraut? Unkraut allüberall
und hier auch noch...Unkraut Unkraut im Vorgarten Unkraut schneiden

Unkraut und kein Ende          Der Vorrat an Feuerholz wächst

Im gleichen Maß wie die Unkrautberge zunahmen, nahmen die Einwegpalette ab und der Feuer-Holz-Vorrat zu. Zu guter Letzt gelang es noch, den Sichtschutz für unsere Notfelle am Zaun auf der Südseite anzubringen. Der sieht nicht nur klasse aus, sondern lässt zudem den Alb-Wind durch. Idee und Umsetzung verdanken wir zwei kreativen Mitgliedern, die noch dazu für die entsprechende Spende sorgen. Vielen Dank für Euer Engagement!

Kreativer Sichtschutz

Wir haben wieder viel geschafft und unsere in diesem Jahr dazu gekommenen zwei neuen ehrenamtlichen Helfer ergänzen und bereichern das Arbeitseinsatz-Team mit ihren Ideen und tatkräftig handwerklicher Unterstützung. Wir und unsere Hunde möchten Euch nicht mehr missen! Es ist immer wieder schön zu spüren, dass wir alle zum Wohle unserer Tiere am gleichen Strang ziehen.
Vielen Dank an alle!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


Die Station – Alles neu macht der Mai

Neu wird unser Hallendach!
Es war mittlerweile sehr undicht geworden und ganz besonders bei Schneeschmelze drückte es uns Wassermassen in die frisch renovierten Bereiche. Eine Isolation bot es auch nicht. Sowohl Hitze als auch Minusgrade wurden 1:1 in die Halle durchgereicht. Es wurde also höchste Zeit für ein neues Dach.

Die Vorbereitungen liefen bereits seit Februar dieses Jahres. Es ist schon ein großes Projekt für unseren kleinen Verein mit einer enormen Investition. Deshalb begannen wir mit einer Ausschreibung bei Lieferanten, von denen sich drei Profis aus der Region in der Angebotsphase herauskristallisiert haben.
Es folgten einige Gespräche vor Ort mit sehr kompetenten Partner, die nach Plausibilisierung der Angebote zu einer Vergabe des Auftrages Mitte März führten. Ende April wurde die Baustelle eingerichtet.

Fangnetze wurden unter der Decke aufgehängt, Gerüste und Kran wurden aufgestellt und das Material angeliefert.

Fangnetze werden angebracht Der Kran wird aufgestellt Das Baumaterial kommt
  Jede Menge Material  

Kaum waren wir soweit, schmiss uns Petrus erst mal einigen Schnee auf die Gegend. Anfang Mai ging es dann los mit dem Ab- und Aufbau. Das Team mit Chef ist super gut eingespielt und alles läuft ruhig Hand in Hand. Es ging nicht nur schnell voran, sondern die Männer arbeiteten sehr genau und sauber. Und die Organisation macht der Chef perfekt. Es gab kein unlösbares Problem.
Bei dieser Stimmung hatten auch unsere Hunde keinerlei Stress. Sie beobachteten interessiert das Geschehen auf dem Dach, um dann wieder ihre Siesta zu halten. Zur Unterstützung waren über die Bauzeit nacheinander zwei Ehrenamtliche vor Ort, die eigens dafür Urlaub genommen hatten, um den Hunden und Handwerkern im Bedarfsfall zur Verfügung zu stehen.
Vielen Dank auch dafür!
Nach stark einer Woche war das Dach ab- und neu gedeckt. Zwischendrin musste noch der Kran umgezogen und das Restmaterial in dessen Einzugsbereich verlagert werden. Genau dazu passend sorgte Petrus nochmals mit heftigen Graupelschauern für Spannung. Noch nicht mal das brachte das Team aus der Ruhe. Planen wurden über den offenen Dachabschnitt gezogen und eine weitere starke Zugmaschine für den Kran eingesetzt. Jetzt war die Halle sprichwörtlich wieder in trockenen Tüchern.

Dacharbeiten Neue Elemante werden aufgelegt Stück für Stück wächst das neue Dach
oben Offen Dachdecken Teilweise eingedeckt
Die Hunde nehmen es gelassen Dacharbeiten Die Station neu bedacht

Im dritten Bauabschnitt folgten die Verkleidungen des Daches und ein Spengler erneuerte den Dachkandel mit Fallrohren rund um die Halle an den Stellen, wo es nötig war. Dazu war nun kein Kran mehr nötig, der wurde auf einer anderen Baustelle dringender gebraucht und nach Abbau verlagert. Nach weiteren zwei Arbeitstagen wurde auch das Gerüst wieder entfernt, somit dauerte die Umsetzung weniger als einen Monat.

Der Kran wird abgebaut und weg ist der Kran Das Dach ist fertig
Neue Dachrinnen und Ablaufrohre Fertig übrig bleibt Brennholz

Übrig bleibt ein Stapel Einwegpaletten, die wir jetzt zu Brennholz verarbeiten, und das tolle Gefühl eines gelungenen Großprojektes. Wir glauben nicht nur, dass wir jetzt im nächste halben Jahrhundert keine Energie mehr in unser Dach stecken müssen, sondern haben auch das Vertrauen in das gute Handwerk auf der Alb gewonnen!

Unser besonderer Dank gilt der Firma Rukwid für die reibungslose Abwicklung und die qualitativ hochwertige Arbeit. Es war uns eine Freude, sie arbeiten sehen zu dürfen!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


 

Die Station – Fortschritt im April 2017

 

Nein wir haben nicht wieder nachgelassen, ganz im Gegenteil!

Es gab viel zu organisieren und auch eine Jahreshauptversammlung war vorzubereiten, aber dennoch gingen die Arbeiten an der Station beharrlich weiter.

Das Jahr 2017 wird das Jahr der Fertigstellung angefangener Baustellen werden!

Unsere ‚Heinzelmänner‘ haben in der Zwischenzeit bereits viel geleistet. Der ganze aussortierte Müll aus der Halle, der Garage und der Werkstatt, die wir immer liebevoll ‚Herren-Boutique‘ nennen, wurde sortiert und mittels vieler Fahrten mit unserem Hunde-Transporter zur Mülldeponie gebracht. Auch der große Container, der sich im Laufe des Jahres 2016 mit Bauschutt gefüllt hatte, konnte endlich abgeholt werden. Nachdem noch das letzte fehlende Verkleidungsteil für die Fensterfront besorgt und angebracht war, wurde das Gerüst wieder abgebaut. Jetzt haben wir nicht nur eine schöne Stationsfront, sondern können auch wieder besser vor der Halle parken.

Stationsfront endlich fertig Ordnung in der "Herrenboutique" Ordnung muss sein

In der Garage wurden Bretter mit Haken angebracht und die ganzen Gartengeräte und –Werkzeuge strukturiert eingeräumt. Auch unsere Herren-Boutique ist jetzt wieder übersichtlich und wir finden schon recht zielsicher unsere Werkzeuge. Sechs Sitzflächen aus witterungsbeständigem Lärchenholz, die von einem lieben Mitglied vor langer Zeit bereits zusammengebaut und eingeölt wurden, konnten endlich im Allgäu abgeholt werden.

Ein herzliches Dankeschön darf an dieser Stelle für die schöne Handarbeit nicht fehlen!

Auf der Alb wurden sie dann mit U-Steinen verbunden und in den Gehegen aufgestellt. Nicht nur unsere Notfelle, die gerne darauf springen und rundherum spielen, haben sich darüber sehr gefreut. Auch wir Menschen können endlich mal in den Gehegen bei den Hunden entspannt sitzen, wenn wir z.B. Fellpflege durchführen.

neue Sitzgelegenheiten im Gehege Neue Sitze in den Gehegen

Einen Arbeitseinsatz haben wir auch wieder im April geschafft. Rund um die Halle wurden die Sturmschäden im Garten beseitigt und die erste Pflanzenpflege durchgeführt. Ein alter knorriger Busch, der den Weg auf der Hallen-Nord-Seite blockierte, wurde samt Wurzel mit viel Kraft entfernt.
Die letzten rohen Bretter unseres Gartenzauns bekamen auch den ersten Anstrich.

Pflanzenpflege Pflanzenpflege Der alte Busch musste weg
Pflanzenpflege letzte Arbeiten an der Nebenheizung Die Beheizung der Wasserleitungen läuft

letzte Arbeiten an den Fenstern

Die Finish-Arbeiten im Nebenzimmer und an der Fensterfront wurden wieder aufgenommen sowie die letzten Steuerungen für die Begleitheizung an unserer Wasserversorgung installiert.
Zum Mittag sorgten in bewährter Weise unsere Küchenfeen und die Grillmeister mit Leckereien für den Energie-Nachschub. Das förderte die Arbeitskraft maximal!

Es war wieder ein erfolgreicher und sehr schöner Tag im Team und hat richtig Spaß gemacht, zusammen weiterzukommen. Vielen Dank an alle und wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Einsatz. Wir haben nämlich noch viel vor in diesem Jahr und werden sie bald wieder mit Neuigkeiten aus der Station auf dem Laufenden halten.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde


 

Die Station – Fortschritt im Januar 2017

Die gute Meldung vorab: Wir sind über’m Berg!

Elektriker am Werk

Mitte Januar waren zwei Profi-Handwerker aus der Region auf der Station. Der Sanitär-Meister hat zwei undichte Absperrhähne professionell getauscht, jetzt ist unsere Wasserversorgung wieder an den wichtigen Stellen in Ordnung und stabil. Der Elektromeister hat analysiert, warum es uns immer wieder einen FI raushaut. Nun wissen wir, was wir an Vorverkabelung an unseren Arbeitseinsätzen wie verlegen können, damit er dann unsere Waschgeräte getrennt abgesichert anschließen kann.

In der Garage wurde bereits die Sortieraktion begonnen, brauchbares Material an die richtigen Stellen geräumt und Schrott in Kisten gepackt.  

Ende Januar traf sich dann der harte Kern wieder zu einem Arbeitseinsatz auf der Station.

Als erstes wurde der Weihnachtsbaum abdekoriert und der gesamte Weihnachtsschmuck aus der Halle wieder fein säuberlich in die Kartons verpackt. Das ‚Tüftlerteam‘ machte gegen Abend noch Brennholz daraus.

Auch ein bisher ungenutzter Spültisch bekam eine neue Rückwand und ein Regalbrett, damit er für seinen Einsatz im Vorraum der Quarantänestation gerüstet ist. Und für unsere Stationskater wurde ein tolles Holzhaus angeliefert, isoliert und auf dem Containerdach aufgestellt. Mit so einer Villa an einem bejagungssicheren Ort wäre ich auch gerne Kater!

entweihnachten   Deko wird Brennholz
noch mehr Brennholz Tüftler at work Holzhaus für den Stationskater

Ein weiteres Zwei-Mann Team hatte sich das Dach des Bürocontainers vorgenommen. Die letzten Kisten und Materialreste vom Stationsumzug wurden gesichtet und aussortiert, der Container gesäubert und anschließend das gute Bau-Holz strukturiert dort gelagert. Die Tüten mit dem Abfall nahmen zu, jetzt werden sie zur Kreismülldeponie gefahren.

Garagendach aufräumen Material sortieren

Die Stimmung war wieder richtig gut, man merkte jedem das befreiende Gefühl an, das so eine Entrümpelungs- und Aufräumaktion erzeugt. Wir werden künftig sehr viel Zeit sparen, weil wir wissen, wo welches Material liegt und nicht mehr danach suchen müssen! Und weil wir schon in Schwung waren, wurde auch gleich noch die Küche geputzt.

Sauber

Es war wieder ein erfolgreicher und sehr schöner Arbeitseinsatz! Vielen Dank an alle, wir freuen uns heute schon auf unser nächstes Treffen.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde

 

 

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