Nothilfe fuer Polarhunde. Freudenstadt


letzte Aktualisierung 19.10.2020

N E W S

Absage Weihnachtsmarkt 2020

Wir hatten immer gesagt: ‚Was auch kommen mag, den Weihnachtsmarkt bekommen wir immer organisiert.‘ Das war, bevor wir Corona kannten.
Leider ist es uns in diesem Jahr nicht möglich einen Weihnachtsmarkt auf unserer Station durchzuführen. Es tut uns sehr leid.

Aber wir geben nicht auf und stecken gerade unsere kreativen Köpfe zusammen, um eine ‚virtuelle Variante‘ für die Adventszeit in unserer Homepage auszutüfteln und mit Inhalt zu füllen. Lassen Sie sich überraschen!

Und wir versprechen Ihnen, ein zu der entsprechenden Jahreszeit passendes Treffen auf unserer Station zu realisieren, sobald es wieder ohne Risiko möglich sein wird.

Bleiben Sie bitte alle gesund!

Das Team der Nothilfe für Polarhunde Freudenstadt

 
 

19.10.2020
SamSam - ein "junger Wilder"

Sam kam aus einem Privathaushalt wegen Zeitmangels Ende September zu uns. Nach Angabe der Besitzerin haben in seinen Genen sowohl Husky, als auch Schäferhund und Labrador ihren Einfluss hinterlassen. Der hübsche Junghund ist mit allen und jedem auf der Station verträglich und liebt seinem Alter entsprechend wilde Spiele unter Artgenossen. Auch mit den weiblichen Vertreterinnen hält er immer gerne Kontakt...<klick>


17.10.2020
MarleyMarley – „besser hätte es mich nicht treffen können“

Als Marley im Dezember 2018 zu uns kam, konnte er „quasi nichts“: Nicht alleine bleiben (das war der Abgabegrund), nicht stillhalten beim Geschirranziehen, nicht ruhig durch Türen gehen, nicht auf das andere Ende der Leine achten, nicht …. Er kannte auch „quasi nichts“ und war schnell völlig überfordert mit all den neuen Reizen. Das war natürlich nicht Marleys „Schuld“, denn, lernbegierig und klug wie er ist, hätte er dies durchaus in seinen eineinhalb früheren Lebensjahren lernen können. Schon in der Station hat Marley viel „aufgeholt“, in dem Jahr bei seiner Familie erst recht. Und so erreichte uns dieser „Glücklich-vermittelt-Bericht“...<klick>


15.10.2020
Nukka
Nukka – wird verdient vom Glück beschienen

Nukka kam Ende Juni 2020 zusammen mit zwei pubertierenden Alaskan Malamutinnen aus der Auflösung einer größeren Gruppe zu uns auf die Schwäbische Alb. Sofort fiel uns auf, dass sie eine ganz besondere Vertreterin ihrer Rasse ist. Mit Menschen und anderen Hunden verträglich, überlegt souverän im Umgang mit den nicht ganz einfachen Rüden in der Hundegruppe, mit der wir sie vergesellschafteten. Ebenso beim Erkunden der ihr noch nicht allzu bekannten Umwelt. Eine angenehme Begleiterin auf Spaziergängen. Ihre Körpersprache ist sehr deutlich und gut lesbar. Die am 15.09.2016 geborene Nukka war einfach wieder mal ein ganz besonderes Exemplar einer Nordischen auf dem Hasleberg. Ein sogenannter ‚Vorzeige-Malamute‘. So stellten wir sie in ihrem Steckbrief vor...<klick>


13.10.2020
LennoxLennox – er ist einfach umwerfend (was leider diesmal wörtlich zu nehmen ist)

Lennox hat in seinen acht Jahren schon viel erlebt: ein spanisches Tierheim (zwei Jahre, damals namenlos), ein sorgenfreies Leben bei einem lieben Herrchen und Hündin Sheila (vier Jahre, als Borox). Dann erkrankte das Herrchen, und Borox musste in unsere Station umziehen. Zum Glück gab es Menschen, die schnell erkannten, welchen Schatz wir da beherbergten: Menschenbezogen und mit allen Artgenossen verträglich – Borox war einfach so umwerfend charmant, dass selbst Hundedame Joy damit einverstanden war, dass Borox bei seiner heutigen Familie einzog. Und so wurde am 01.11.2018 aus Borox Lennox. Seine Familie hat diesen Schritt nie bereut, im Gegenteil: „Wir sind unglaublich glücklich“ haben sie uns damals geschrieben. Jetzt hat Lennox sein „umwerfendes“ Wesen leider wortwörtlich unter Beweis gestellt...<klick>


09.10.2020
Little SkyUpdate Sommer 2020

„Eigentlich“ ist Little Sky ein klasse Hund. Er lebt mit Bobi, einem unserer anderen Patenhunde, und zwei Hündinnen in einer Gruppe, alle respektieren sich und nehmen einander so, wie sie sind. Little Sky ist unternehmungslustig, offen gegenüber Menschen, verträglich mit allem und jedem. Nur wenn man ihm etwas verbieten will, widerspricht er vehement – aber so wollen wir die nordischen Sturköpfe ja, oder?
Der Grund, warum er noch immer in der Station ist, ist, dass er keine geschlossenen Räume akzeptiert und nicht alleine bleiben kann, auch nicht in hündischer Gesellschaft.
Das Gehege, die Gitterstäbe, durch die er hindurchschauen kann – das ist o.k. für ihn, aber nachts oder bei schlechtem Wetter im Hundehaus „eingesperrt“ zu sein, geht gar nicht...<klick>


07.10.2020
NanookiNanooki – es gibt auch schlaue Wesen auf zwei Beinen!

Die junge, hübsche Alaskan Malamutin Nanooki (sie wurde am 08.08.2018 geboren) ist ein sehr schlaues Mädchen. Sie zog im Oktober 2019 erstmals zu einer Familie, die dort wohnen, wo andere Urlaub machen. Wir blieben mit der Familie nach der Vermittlung in Kontakt und erfuhren, dass Nanooki ein unerwünschtes Verhalten zeigte – Verteidigung von Ressourcen mit der Bereitschaft abzuschnappen. Ihre Menschen waren bereit daran zu arbeiten und haben sich die Unterstützung eines Trainers geholt. Leider brachten die Maßnahmen nicht die erforderlichen Fortschritte. Wir führten daraufhin gemeinsam mit ihrer bisherigen Familie Nanooki zurück auf die Alb.
Nanooki kam Mitte Februar 2020 als erwachsen gewordene Hündin mit einer starken Persönlichkeit zurück. Man konnte in ihrem Verhalten sowohl Menschen als auch Hunden gegenüber durchaus eine ‚durchdachte‘ Strategie erkennen...<klick>


05.10.2020
Die Hunde der HelferDie Station - Fortschritt bis August 2020

Es ist eine gute Sache, dass wir uns trotz Corona weiterhin zu Arbeitseinsätzen treffen können. So bleiben wir dran und sehen, wie unsere Pläne sich Stück für Stück verwirklichen. Natürlich sind die Erfolge immer von den anwesenden Helfern abhängig. Der Übersprungsschutz legte Ende August eine Pause ein, weil das Zaunteam verhindert war.
Dafür wurde mit Unterstützung von einer neuen freiwilligen Helferin dem Unkraut zu Leibe gerückt, das ist immer eine Freude für die Fellnasen. Denn bei dieser Arbeit bleibt immer auch Zeit für eine gründliche Schmusemassage...<klick>


03.10.2020
KeiraKeira

Keira ist die älteste aus der 6-er-Gruppe, die Ende August 2020 auf die Station kam. Mit ihren 13 ½ Jahren (geboren am 01.03.2007) machte sie bei der Ankunft einen relativ fitten Eindruck. Und sie hatte unglaubliches Glück! Kaum war sie auf der Schwäbischen Alb angekommen, durfte sie auch schon wieder ihre Koffer packen. Eine langjährige Freundin der Nordischen und der Nothilfe mit einem großen Herz für ältere Hundedamen war wieder soweit...<klick>


01.10.2020
WutangWutang - Update Sommer 2020

Wutang, von uns liebevoll „Opa“ genannt, ist jetzt 13,5 Jahre alt, dafür ist er fit, und er spielt immer noch gerne. Er genießt sein Leben als „Stationsmaskottchen“ und seine besonderen, auf ihn zugeschnittenen „Sonderrechte“ – und das darf er bei uns auch!

Da Wutang nicht gruppentauglich ist, lebt er nicht in einem der Gehege, sondern hält sich tagsüber irgendwo in der Station auf, dort, wo es ihm gerade gefällt. Entweder dort, wo er „helfen“ kann, zum Beispiel beim Putzen im Innenbereich, oder bei den gemeinsamen Pausen oder, wenn er schlafen möchte, im Büro, wo er natürlich ein weiches Bettchen hat, SEIN Bettchen ganz für ihn alleine. Die Nacht verbringt er in einem Hundehaus, ebenfalls nur für ihn alleine...<klick>


29.09.2020
SemmelSemmel - update Sommer 2020

Semmel ist für sein Alter noch gut drauf. Auch wenn er seit ein paar Wochen abbaut, vor allem seine Hinterhand. Die „Hitze“ (und das ist seiner Meinung nach alles über 20 °C) macht ihm zu schaffen.
Seit dem Tod seiner Mama Lisa, mit der er ja sein ganzes Leben verbracht hat, hat er Angst vor anderen Hunden. Vorher war Lisa sein Schutz, aber nun macht er einen großen Bogen um andere Hunde, egal wie „groß“ diese Hündchen sind, und drückt sich eng an sein Pflegefrauchen. Nur mit den Huskies der Freundin seines Pflegefrauchens geht es, und so hat Semmel doch noch Kontakt zu Artgenossen...<klick>


27.09.2020
Big NanukBig Nanuk: „Wer keine Narben hat, der hat nicht gelebt!“

Das schreibt Big Nanuks heutige Familie. „Narben“ hat der heute knapp vierjährige Nanuk bereits genug: Nach rund eineinhalb Jahren in seiner ursprünglichen Familie wurde er von dieser wegen Schnappens nach einem Kleinkind an uns abgegeben. Den Stationsmitarbeitern gegenüber verhielt sich Nanuk manchmal etwas futterneidisch, aber ansonsten höchst anständig. Trotzdem nahmen wir den Abgabegrund ernst und suchten nach hundeerfahrenden Menschen. Im April 2019 durfte Nanuk umziehen – und zeigte bald sehr deutlich, dass es ihm nicht gefiel. Er benahm sich so daneben, dass er wieder in der Station landete – nicht zu seinem Leidwesen. Aber da wir natürlich keinen Hund, schon gar keinen so jungen, „für immer“ in der Station behalten möchten, suchten wir weiter nach einer passenden Familie. Und diese wurde gefunden. Auch in dieser Familie machte Nanuk anfangs deutlich, dass er definitiv und strikt gegen Veränderungen ist. Aber diesmal hatte er die Rechnung ohne „Frau und Herr Zweibeiner“, wie er seine Menschen nennt, und ohne seine beiden „Fell-Mädels“ gemacht. Alle zeigten, dass sie einen noch größeren Sturkopf haben als Nanuk – und vor allem, dass sie ihn wirklich lieben, dass sie zu ihm halten und alles tun wollten, um ihn zu integrieren. Mit Erfolg! Nanuks zweiter Bericht aus seinem endgültigen Zuhause klingt schon weitaus begeisterter als sein erster, auch wenn nicht alles nach seinem Kopf geht...<klick>


25.09.2020
MajanaMajana - update Sommer 2020

Majana ist nun 2,5 Jahre bei ihrer Familie – sorry, bei ihren beiden Familien (siehe unten). Der Futterneid ist Vergangenheit. Ein Tumor am Augenlid wurde entfernt. Er war zwar gutartig, platzte aber immer wieder auf und wuchs. Die Op war erfolgreich, und Majana hat sie gut überstanden. Von Fremden anfassen lassen ist immer noch ein „Drama“, Tierarzt ist nur mit Maulkorb möglich. Aber jetzt zu den guten und viel wichtigeren Nachrichten...<klick>


23.09.2020
BlueBlue - behutsam tastend ins Glück

Blue wurde einst von seiner Besitzerin aufgefangen und in die Familie integriert. Die Zeit fehlte leider, den Bedürfnissen des jungen Hundes (geboren am 26.02.2019) weiterhin gerecht zu werden. Das führte ihn Ende Juni 2020 zu uns auf den Hasleberg.
Der hübsche Siberian Husky-Malamute-Mix zeigte sich als sehr freundlich zu Menschen und Artgenossen, noch dazu mit guter Erziehung. Er kannte auch das Leben mit Kindern und weiteren Hunden drinnen. Draußen war er ein sehr angenehmer Begleiter bei Erkundungstouren über die Schwäbische Alb...<klick>


21.09.2020
AskaAska (ehem. Liesel) – aus hyperaktiv wird tiefenentspannt

Liesel kam zu uns Anfang Juni diesen Jahres. Fast auf den Tag genau siebzehn Monate alt war die kleine Husky-Hündin bei ihrem Einzug, und diese Monate hatte Liesel im Ausland an einer Kette verbracht. Entsprechend groß war Liesels Nachholbedarf – im Gegensatz zu manch anderen Hunden, die in solchen Situationen erst einmal ängstlich reagieren, saugte Liesel alle neuen Eindrücke mit purer Begeisterung auf. Wir mussten Acht geben, dass Liesel nicht überdrehte, und uns war bewusst, dass es, obwohl Liesel ein absolut fröhlicher und freundlicher Hund ist, besondere Menschen sein mussten, die das junge Husky-Mädel „in die richtigen Bahnen“ lenken konnten. Und dann kamen genau diese Menschen! Leider war dem – wie so oft – vorausgegangen, dass ein geliebtes Familienmitglied über die Regenbogenbrücke hatte gehen müssen: Ayla. Nicht nur die Zweibeiner trauerten, auch Husky-Rüde Aino, und so sollte Aino möglichst bald eine neue Gefährtin bekommen. Von vielen Begegnungen auf der Station her kennen wir die Familie und ihre Hunde – immer alle in allen Situationen tiefenentspannt. Das war genau das richtige Umfeld für „unsere“ (manchmal hyper-)aktive Liesel! Es passte: Sympathie auf allen Seiten, und so durfte Liesel Mitte Juli als Aska in ihrer neuen Familie einziehen. Jetzt haben wir die erste Post von Aska bekommen...<klick>